Archiv der Kategorie: Mittelfranken

27. Juni 2017

Energiewende – dezentral und regional

Energiewende – dezentral und regional
Auswirkungen der aktuellen Politik auf die Entwicklung der Erneuerbaren Energien, auf die zu erwartenden Energiekosten und auf das Erreichen der Klimaziele

Ist die Energiewende in Deutschland auf einem guten Weg? Man darf durchaus daran zweifeln, wenn man feststellt, dass sich die Fachwelt immer häufiger und kritischer zu Wort meldet. Die Deckelung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien, ein Stagnieren der nationalen CO²-Emmisionen auf einem seit nunmehr zehn Jahren unverändert hohen Niveau von über 900 Mio.…
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2. März 2017

Reges Interesse am Infostand der Trassengegner

In Altdorf besteht auch nach über drei Jahren Trassenkampf großes Interesse an Informationen zum Netzausbau, denn der Netzknotenpunkt Ludersheim ist nach wie vor von Planungen für drei massive Stromtrassen-Verstärkungsmaßnahmen betroffen.

So herrschte am Samstag, den 25.02.2017, beim gemeinsamen Infostand der Bürgerinitiativen Altdorf/Burgthann und Leinburg auf dem Altdorfer Bauernmarkt reger Andrang. Es konnten rund 500 Unterschriften gegen geplante Baumaßnahmen laut aktuellem Netzentwicklungsplan 2030 gesammelt werden.…
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30. Dezember 2016

Aktueller Stand des Netzausbaus und der Trassenplanung

von Petra Kraus <kraus.petra1@t-online.de>

Die massive Aufrüstung von 380kV Wechselstrom-Trassen, von denen auch das Nürnberger Land betroffen ist, steht mit der Planung der umstrittenen Gleichstrom-Leitungen in unmittelbarem Zusammenhang.

Es gibt für die das Nürnberger Land betreffende P44mod keine – wie in manchen anderen Bundesländern vorhandene – gesetzlich verankerte Abstandsregelung von 200 bzw. 400 Metern. In Bayern werden diese Abstandsregelungen nur im Begründungspapier des LEP und nicht in der Verordnung selbst genannt.…
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8. November 2016

Für Energiegerechtigkeit und lokale Wertschöpfung – N-ERGIE Studie zur Dezentralität und zellularen Optimierung im Stromnetz

von Dörte Hamann <bi-leinburg@stromautobahn.de>

Am 28. Oktober 2016 fand in Nürnberg die offizielle Vorstellung der von der N-ERGIE in Auftrag gegebenen Studie „Dezentralität und zellulare Optimierung – Auswirkungen auf den Netzausbaubedarf“ statt.

Einigkeit herrschte vor allem darüber, dass eine dezentrale Energiewende durchaus wirtschaftlich ist und der Bau von HGÜ-Trassen keinesfalls alternativlos. Der Vorsitzende des BUND Naturschutz Hubert Weiger dazu: „Die Natur ist dezentral, und das nicht ohne Grund.…
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2. Oktober 2016

Netzknotenpunkt Ludersheim im Fadenkreuz der Stromnetzbetreiber

von Dörte Hamann <bi-leinburg@stromautobahn.de>

Am Freitag, den 23.09.2016, fand im Feuerwehrhaus Ludersheim eine öffentliche Sitzung der Bürgerinitiativen (BI) Altdorf/Burgthann, Postbauer-Heng und Leinburg statt. Unter dem Motto „Quo vadis Ludersheim?“ wurden Anwohnern und BI-Mitgliedern zu den neuesten Entwicklungen beim Netzausbau informiert. Trotz der Verschiebung der Süd-Ost-Trasse in Richtung Osten bleibt das Nürnberger Land im Fadenkreuz der Netzbetreiber: In Ludersheim treffen aus allen Himmelsrichtungen Leitungen ein, für die massive Aufrüstungen vorgesehen sind.
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1. Juni 2016

Märchenstunde in Nürnberg

Update 10.06.2016:
Die Veranstaltung wurde von der Bundesnetzagentur abgesagt !!!

Die Bundesnetzagentur veranstaltet am 27.06.2016 einen „Informationstag Netzentwicklungspläne und Umweltbericht 2025“.

Der Termin ist dabei einer von fünf Terminen, die bundesweit stattfinden. Ziel der Veranstaltungen ist ein offener Dialog über den erforderlichen Netzausbau und die erwartbaren Umweltauswirkungen.

 

Die Veranstaltung beginnt um 13:30 und endet ca um 18 Uhr. Um zu viele Überraschungen für die Bundesnetzagentur zu vermeiden ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.…
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20. Februar 2016

Alles hinter dem Rücken der Bürger?

Bislang schoben sich Politiker, Übertragungsnetzbetreiber und die Bundesnetzagentur die Verantwortung für Trassenplanung und –verlauf immer gegenseitig zu. Die Politik schob die Verantwortung für die Trassenplanung auf die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB)„Die wissen doch am besten, welche Leitungen wir benötigen“ , diese auf die Bundesnetzagentur „Die BNetzA überprüft die Planungen ganz genau und genehmigt nur die erforderlichen Trassen“und die BNetzA schob wieder alles auf die gesetzlichen Vorgaben „Wir dürfen nur nach den gesetzlich vorgegebenen Kriterien prüfen“.…
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26. Januar 2016

Leitungsausbau unnötig

Auf dem Treffen der Bürgerinitiativen, die sich entlang der ursprünglich geplanten neuen HGÜ-Trassen gebildet hatten und das Mitte Januar im Sportpark in Altdorf stattfand, wurde der aktuelle Stand der Planungen diskutiert. Die Teilnehmer waren empört über die offensichtliche Missachtung der Meinungen der betroffenen Bürger, indem das Bundesbedarfsplangesetz geändert wurde bevor noch die Stellungnahmefrist gegen den Netzentwicklungsplan abgelaufen war. Über die konkreten Auswirkungen auf unsere Region lassen sich noch keine sicheren Aussagen machen, so die Experten der BIs.…
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23. Januar 2016

Neue Entwicklungen der Trassen im Gespräch

Von: Achim Heidamke – BI Gegenstrom Neunkirchen am Sand

Im neuen Jahr gibt es neue Entwicklungen, die Politik schläft nicht! Anstelle der Monstertrasse mit Gleichstrom sollen wir nun eine Monstertrasse mit Wechselstrom (P44mod) bekommen, und die Politiker wollen uns das als Erfolg verkaufen! Wir wehren uns natürlich auch gegen die Monstertrasse mit Wechselstrom. Die Planer sehen den Ausbau der bestehenden Stromleitung (P44mod) von Eckental, über Schnaittach, Rollhofen, Speikern bis Altdorf vor.
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6. Januar 2016

Bundeskanzlerin Merkel: Leere Worthülsen am 26.10. 15 in Nürnberg

Bundeskanzlerin Merkel machte Hubert Galozy am 26.10. beim Bürgerdialog in Nürnberg ein Gesprächsangebot: „… da bleibt noch ein Dissens zwischen uns, aber den können wir vielleicht in weiteren Diskussionen mit Initiativen wie Ihrer und anderen weiter austragen …“
siehe ab Minute 1.35,25 in folgendem Link:

Allerdings blieb von dem Gesprächsangebot nichts übrig. Nur durch permanentes Nachhaken meinerseits entstand schließlich ein vages Angebot, zwei Terminvorschläge im Januar im Bundeswirtschaftsministerium mit Mitarbeitern des Referats IIIC1 „Nationale und europäische Stromnetze und Stromnetzplanung“ in Erwägung zu ziehen (sicherlich hätte es wieder Termingründe oder sonstiges gegeben, damit ein Treffen nicht zustande kommt).…
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