Trassengegner der Aktionsbündnisse „Ultranet“ und „Süd Ost Link“ in Kooperation mit der Aarhus Konvention Initiative und dem Dachverband der Kritischen Aktionär/Innen bei RWE Hauptversammlung

Am 27. April findet in Essen die jährliche Hauptversammlung von RWE statt. Diese Hauptversammlung nutzen die Aktionsbündnisse „Ultranet“ und „Süd Ost Link“ mit der Aarhus Konvention Initiative. Wir haben erneut die Möglichkeit, uns am Gegenantrag des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre zu beteiligen.  „Kritische Aktionär/Innen“  ist der Zusammenschluss von 31 Einzelorganisationen, die sich seit mittlerweile mehr als 30 Jahren gegen Rüstungsproduktion, Umweltzerstörung, die Nutzung der Atomenergie, unsoziale Arbeitsbedingungen und für mehr Nachhaltigkeit bei großen börsennotierten Unternehmen einsetzen.

Die Forderung des Dachverbands, den Vorstand nicht zu entlasten wird mit den zahlreichen Fehlentscheidungen in der Vorstandsetage begründet. Nach dem Motto „Rote Karte für RWE“ werden diese Fehler aufgelistet. Auch die HGÜ-Stromtrassen der Konzerntochter Amprion fallen wieder darunter, denn Amprion befindet sich noch immer mit einer Sperrminorität zu 25,1% in RWE Besitz und RWE bezeichnete 2015 den Netzausbau als ein Standbein. Hauptkritikpunkt der Trassengegner neben dem „Greenwashing“ der Kohlestromleitung Ultranet: Die Grundlage der Trassenplanungen ist nicht konform zum übergeordneten Völkerrecht der Aarhus Konvention. Die Stromtrassen werden ohne die Anpassung der gesetzlichen Grundlagen zu Schwarzbauten, die wieder abgerissen werden können. Dadurch werden die Gelder der Aktionäre hochgradig gefährdet.

Vor der Hauptversammlung findet in Zusammenarbeit des Dachverbands und des globalisierungskrtitischen  Netzwerks „attac“ eine Aktion mit einer Menschenkette und Roten Karten statt. Näheres unter  http://www.attac-koeln.de/startseite/

Gegenanträge RWE Homepage: http://www.rwe.com/web/cms/de/3359132/rwe/investor-relations/hauptversammlung/hauptversammlung-2017/gegenantraege-und-wahlvorschlaege/

 

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