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Konsultation zum NEP2030

Ab sofort kann zum Aktuellen Netzentwicklungsplan Einspruch erhoben werden.

Wie angekündigt ist es ab jetzt möglich, dank vorgefertigter Textbausteinen, die auf der Stromautobahn-Homepage hinterlegt sind, eine Stellungnahme zum NEP 2030 abzugeben.

Hierzu bleibt allerdings nur noch bis zum 28.02.17 Zeit!
Aber man braucht dafür nur ein paar gut investierte Minuten – macht also bitte mit und erledigt es am besten gleich!…
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Stromtrasse P44mod wird Vorzugstrasse

Für die Region Nürnberger Land wird es ernst: Im Ende Januar neu erschienenen Netzentwicklungsplan (NEP) ist die Wechselstromtrasse P44mod erneut enthalten. Nach Aussage der bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner habe diese Trasse nun Vorrang vor der in Richtung Grafenrheinfeld verlaufenden Leitung P44. Ein Aktionsbündnis von Bürgermeistern und Bürgerinitiativen der betroffenen Gemeinden kündigt scharfen Protest an.

Foto: Matthias Grobleben

Noch im Dezember 2016 berichtete die CSU im Nürnberger Land auf ihrer Website und in der lokalen Presse davon, zur Stromtrasse P44mod lägen aktuelle Fakten auf dem Tisch, die die Bevölkerung beruhigen könnten: „Die befürchtete Trasse P44mod durch das Schnaittachtal, Ottensoos und Leinburg wird durch den Freistaat abgelehnt und ist quasi vom Tisch“.…
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Netzentwicklungsplan 2030 – Trassen statt Energiewende

Pressemitteilung Aktionsbündnis gegen die Süd-Ost-Trasse vom 31.01.2017

Netzentwicklungsplan 2030 – Trassen statt Energiewende

Die Netzbetreiber haben am 31.Januar 2017 den neuen Netzentwicklungsplan 2030 vorgelegt. Die Bürgerinnen und Bürger haben ab sofort die Möglichkeit, diesen zu konsultieren. Erfahrungsgemäß werden die Einsprüche jedoch lediglich von den Übertragungsnetzbetreibern und der Bundesnetzagentur verwaltet, aber kaum beachtet. Aus diesem Grund wird der Protest gegen unnötige Stromtrassen gerade auch im Wahlkampfjahr 2017 verstärkt fortgeführt werden.…
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Regional statt Megatrassen – Informationsveranstaltung in Schnaittach

von Mtthias Grobleben (nbgland@stromautobahn.de)

Foto: Dörte Hamann

Am 19.1.2017 fand in Schnaittach die erste Versammlung der Bürgerinitiativen gegen die Süd-Ost-Trasse in 2017 statt. Die Veranstaltung im Badsaal war gut besucht und die Plätze alle belegt.
Das Grußwort kam von Landrat Armin Kroder und Bürgermeister Pitterlein.
Landrat Kroder stellte fest, dass es der Energiewende nicht dienlich sein kann, dass die Kommunen „dreckerten“ Strom von weit her beziehen.…
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Aktueller Stand des Netzausbaus und der Trassenplanung

von Petra Kraus <kraus.petra1@t-online.de>

Die massive Aufrüstung von 380kV Wechselstrom-Trassen, von denen auch das Nürnberger Land betroffen ist, steht mit der Planung der umstrittenen Gleichstrom-Leitungen in unmittelbarem Zusammenhang.

Es gibt für die das Nürnberger Land betreffende P44mod keine – wie in manchen anderen Bundesländern vorhandene – gesetzlich verankerte Abstandsregelung von 200 bzw. 400 Metern. In Bayern werden diese Abstandsregelungen nur im Begründungspapier des LEP und nicht in der Verordnung selbst genannt.…
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Widerstand beim Netzausbau – Gründung des Aktionsbündnisses ULTRANET

Foto: Reinhard Kallenbach

Nach dem Motto ,,Gemeinsam sind wir stark“ hat sich am 15.12.2016 in Urbar auf dem Klostergut Besselich das „Aktionsbündnis ULTRANET“ gegründet.

Bürgerinitiativen aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen haben sich zusammengeschlossen, um die Öffentlichkeit über die Missstände der aktuellen Energiepolitik aufzuklären, die Bürger vor politischen Entscheidungsträgern, den Netzbetreibern und der Bundesnetzagentur zu vertreten und länderübergreifende Protestaktionen durchzuführen, um den Netzausbau kritisch zu begleiten.…
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ENERGIEWENDE REGIONAL UND EUROPÄISCH

von Olaf Lüttich <olaf.luettich@t-online.de>

Der BUND hatte zu einem zu einem speziellen Seminar am 10. Dezember 2016 in die Villa Leon in Nürnberg eingeladen, zu dem ca. 50 Teilnehmer kamen. Das 1999 beschlossene Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) sollte einmal aus juristischer Sicht betrachtet werden. Referent war Torsten Müller, Wissenschaftlicher Leiter der Stiftung Umweltenergierecht in Würzburg, der seine Ausführungen in drei Teile gliederte.…
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Pschierers Traum vom Frieden an den Trassen

Von: Dörte Hamann (bi-leinburg@stromautobahn.de)

pschierers_traumEs weihnachtet sehr, und auch eine Taskforce Netzausbau scheint harmoniebedürftig zu sein. Franz Josef Pschierer, Staatssekretär im Bayerischen Wirtschaftsministerium und politischer Stromtrassenbeauftragter im Dienste TenneTs, träumt, dass es nie mehr Widerstand gegen Stromtrassen geben wird: „Die Frage ob ist durch. Keiner zweifelt an, dass wir die Leitungen brauchen. Jetzt geht’s um das Wie.“

Pschierers Presseauftritt scheint eher eine Reaktion auf den zunehmenden Widerstand auf einer ganz anderen Ebene zu sein: Von einem Zähneknirschen bei Vertretern des BUND Naturschutz war gerade in letzter Zeit wenig zu bemerken – vor allem nicht, als sie Ende Oktober in einem großen Festakt einen öffentlichen Schulterschluss mit der N-ERGIE und Vertretern vom Verband kommunaler Unternehmen e.…
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Altdorf b. Nbg (Mfr.) – Podiumsdiskussion mit Politik und Verbänden

altdorf-sportpark_einladungZu einer wichtigen Veranstaltung zum Thema Netzausbau möchten wir herzlich einladen.

Die massive Aufrüstung von Wechselstrom-Trassen, von denen auch das Nürnberger Land betroffen ist, steht mit der Planung der umstrittenen Gleichstrom-Leitungen in unmittelbarem Zusammenhang.

Die Bundesregierung plant, mit HGÜ wie dem SuedOstLink Strom von Norddeutschland nach Süddeutschland zu transportieren. Die offiziellen Netzentwicklungspläne der Bundesnetzagentur und die Planungen der Europäischen Energieunion belegen jedoch, dass diese Leitungen in erheblichem Umfang zum Transport von Kohle- und Atomstrom vorgesehen sind.…
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Für Energiegerechtigkeit und lokale Wertschöpfung – N-ERGIE Studie zur Dezentralität und zellularen Optimierung im Stromnetz

von Dörte Hamann <bi-leinburg@stromautobahn.de>

Am 28. Oktober 2016 fand in Nürnberg die offizielle Vorstellung der von der N-ERGIE in Auftrag gegebenen Studie „Dezentralität und zellulare Optimierung – Auswirkungen auf den Netzausbaubedarf“ statt.

Einigkeit herrschte vor allem darüber, dass eine dezentrale Energiewende durchaus wirtschaftlich ist und der Bau von HGÜ-Trassen keinesfalls alternativlos. Der Vorsitzende des BUND Naturschutz Hubert Weiger dazu: „Die Natur ist dezentral, und das nicht ohne Grund.…
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