Archiv der Kategorie: Allgemein

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8. März 2017

Unrechtmäßiger Netzausbau geht in die nächste Planungsstufe

Der Ausbau eines überdimensionierten Übertragungsnetzes ist unwirtschaftlich, umweltzerstörend und für die Energiewende kontraproduktiv. Die hohen Kosten erdverkabelter Megatrassen wie dem SuedOstLink führen zu wachsenden gesellschaftlichen Problemen: Ohne eine regionale Wertschöpfung bei der Energieerzeugung wird Strom immer mehr zu einem Luxusgut, wie die massiven Preiserhöhungen der Netzentgelte durch Übertragungsnetzbetreiber Tennet jetzt schon zeigen. Die Energiewende muss deshalb dezentral erfolgen.

Dass es in Deutschland möglich ist, Menschen mit Stromsperren zu belegen, die diese Kosten nicht mehr bewältigen können, ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die Energiekonzerne mehr Rechte besitzen als die Bürgerinnen und Bürger.…
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2. März 2017

Reges Interesse am Infostand der Trassengegner

In Altdorf besteht auch nach über drei Jahren Trassenkampf großes Interesse an Informationen zum Netzausbau, denn der Netzknotenpunkt Ludersheim ist nach wie vor von Planungen für drei massive Stromtrassen-Verstärkungsmaßnahmen betroffen.

So herrschte am Samstag, den 25.02.2017, beim gemeinsamen Infostand der Bürgerinitiativen Altdorf/Burgthann und Leinburg auf dem Altdorfer Bauernmarkt reger Andrang. Es konnten rund 500 Unterschriften gegen geplante Baumaßnahmen laut aktuellem Netzentwicklungsplan 2030 gesammelt werden.…
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28. Februar 2017

Stromanbieter N-ERGIE verbündet sich mit Trassengegnern

Am 13. Februar 2017 fand in Leinburg eine Veranstaltung mit Rainer Kleedörfer von der N-ERGIE statt, Thema: „Energiewende regional und dezentral – Auswirkungen auf den Netzausbau“. Eingeladen hatten verschiedene Kommunen des Nürnberger Landes und die regionalen Bürgerinitiativen des Aktionsbündnisses gegen die Süd-Ost-Trasse. Mit den Aussagen gegen einen überdimensionierten Netzausbau und pro dezentrale Energiewende unterstützt die N-ERGIE die Forderungen des Aktionsbündnisses nach einem politischen Umdenken und nach einer Wiederaufnahme von Gesprächen zum Thema Netzausbau.
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22. Februar 2017

Konsultation zum NEP2030

Ab sofort kann zum Aktuellen Netzentwicklungsplan Einspruch erhoben werden.

Wie angekündigt ist es ab jetzt möglich, dank vorgefertigter Textbausteinen, die auf der Stromautobahn-Homepage hinterlegt sind, eine Stellungnahme zum NEP 2030 abzugeben.

Die Konsultationsfrist am ist 28.02.2017 abgelaufen.
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13. Februar 2017

Stromtrasse P44mod wird Vorzugstrasse

Für die Region Nürnberger Land wird es ernst: Im Ende Januar neu erschienenen Netzentwicklungsplan (NEP) ist die Wechselstromtrasse P44mod erneut enthalten. Nach Aussage der bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner habe diese Trasse nun Vorrang vor der in Richtung Grafenrheinfeld verlaufenden Leitung P44. Ein Aktionsbündnis von Bürgermeistern und Bürgerinitiativen der betroffenen Gemeinden kündigt scharfen Protest an.

Foto: Matthias Grobleben

Noch im Dezember 2016 berichtete die CSU im Nürnberger Land auf ihrer Website und in der lokalen Presse davon, zur Stromtrasse P44mod lägen aktuelle Fakten auf dem Tisch, die die Bevölkerung beruhigen könnten: „Die befürchtete Trasse P44mod durch das Schnaittachtal, Ottensoos und Leinburg wird durch den Freistaat abgelehnt und ist quasi vom Tisch“.…
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1. Februar 2017

Netzentwicklungsplan 2030 – Trassen statt Energiewende

Pressemitteilung Aktionsbündnis gegen die Süd-Ost-Trasse vom 31.01.2017

Netzentwicklungsplan 2030 – Trassen statt Energiewende

Die Netzbetreiber haben am 31.Januar 2017 den neuen Netzentwicklungsplan 2030 vorgelegt. Die Bürgerinnen und Bürger haben ab sofort die Möglichkeit, diesen zu konsultieren. Erfahrungsgemäß werden die Einsprüche jedoch lediglich von den Übertragungsnetzbetreibern und der Bundesnetzagentur verwaltet, aber kaum beachtet. Aus diesem Grund wird der Protest gegen unnötige Stromtrassen gerade auch im Wahlkampfjahr 2017 verstärkt fortgeführt werden.…
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21. Januar 2017

Regional statt Megatrassen – Informationsveranstaltung in Schnaittach

von Matthias Grobleben (nbgland@stromautobahn.de)

Foto: Dörte Hamann

Am 19.1.2017 fand in Schnaittach die erste Versammlung der Bürgerinitiativen gegen die Süd-Ost-Trasse in 2017 statt. Die Veranstaltung im Badsaal war gut besucht und die Plätze alle belegt.
Das Grußwort kam von Landrat Armin Kroder und Bürgermeister Pitterlein.
Landrat Kroder stellte fest, dass es der Energiewende nicht dienlich sein kann, dass die Kommunen „dreckerten“ Strom von weit her beziehen.…
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27. Dezember 2016

Widerstand beim Netzausbau – Gründung des Aktionsbündnisses ULTRANET

Foto: Reinhard Kallenbach

Nach dem Motto ,,Gemeinsam sind wir stark“ hat sich am 15.12.2016 in Urbar auf dem Klostergut Besselich das „Aktionsbündnis ULTRANET“ gegründet.

Bürgerinitiativen aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen haben sich zusammengeschlossen, um die Öffentlichkeit über die Missstände der aktuellen Energiepolitik aufzuklären, die Bürger vor politischen Entscheidungsträgern, den Netzbetreibern und der Bundesnetzagentur zu vertreten und länderübergreifende Protestaktionen durchzuführen, um den Netzausbau kritisch zu begleiten.…
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19. Dezember 2016

ENERGIEWENDE REGIONAL UND EUROPÄISCH

von Olaf Lüttich <olaf.luettich@t-online.de>

Der BUND hatte zu einem zu einem speziellen Seminar am 10. Dezember 2016 in die Villa Leon in Nürnberg eingeladen, zu dem ca. 50 Teilnehmer kamen. Das 1999 beschlossene Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) sollte einmal aus juristischer Sicht betrachtet werden. Referent war Torsten Müller, Wissenschaftlicher Leiter der Stiftung Umweltenergierecht in Würzburg, der seine Ausführungen in drei Teile gliederte.…
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25. November 2016

Pschierers Traum vom Frieden an den Trassen

Von: Dörte Hamann (bi-leinburg@stromautobahn.de)

pschierers_traumEs weihnachtet sehr, und auch eine Taskforce Netzausbau scheint harmoniebedürftig zu sein. Franz Josef Pschierer, Staatssekretär im Bayerischen Wirtschaftsministerium und politischer Stromtrassenbeauftragter im Dienste TenneTs, träumt, dass es nie mehr Widerstand gegen Stromtrassen geben wird: „Die Frage ob ist durch. Keiner zweifelt an, dass wir die Leitungen brauchen. Jetzt geht’s um das Wie.“

Pschierers Presseauftritt scheint eher eine Reaktion auf den zunehmenden Widerstand auf einer ganz anderen Ebene zu sein: Von einem Zähneknirschen bei Vertretern des BUND Naturschutz war gerade in letzter Zeit wenig zu bemerken – vor allem nicht, als sie Ende Oktober in einem großen Festakt einen öffentlichen Schulterschluss mit der N-ERGIE und Vertretern vom Verband kommunaler Unternehmen e.…
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