Archiv der Kategorie: Politik

Der Bau­ern­ver­band lehnt die Juralei­tung ab

Am Don­ners­tag, den 20.10. fand in der Grü­nen Lin­de in Win­kel­haid eine Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung des Bau­ern­ver­bands zur Juralei­tung mit gut 150 Per­so­nen statt. Eine Lein­wand und Laut­spre­cher waren noch vor dem Gebäu­de instal­liert, da der Saal für alle Inter­es­sier­ten nicht aus­reich­te. Auch Bür­ger­meis­ter Schmidt war (ver­schnupft) anwe­send und muss­te hören, was er noch vor zwei Tagen bei der Gemein­de­ver­samm­lung kate­go­risch nicht hören woll­te, näm­lich die grund­sätz­li­che Ableh­nung der Juraleitung. 

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Ersatz­neu­bau der Juralei­tung und neu­es Umspann­werk Luders­heim sor­gen für gro­ße Beden­ken bei Bau­ern und Bürgern

Das Tref­fen von Bür­­ger­in­itia­­tiv-Ver­­­tre­­tern aus dem Akti­ons­bünd­nis Tras­sen­ge­ger und Luders­hei­mer Land­wir­ten mit dem Bau­ern­ver­band hat­te ein kla­res State­ment gegen die Juralei­tung zur Folge.

Dazu gab es einen Bericht des Bauernverbandes:

Bau­ern­ver­band Mit­tel­fran­ken im
Gespräch mit Betrof­fe­nen vor Ort

Luders­heim (bbv) – Der Baye­ri­sche Bau­ern­ver­band (BBV) Mit­tel­fran­ken hat sich kürz­lich mit betrof­fe­nen Land­wir­ten, Ver­tre­tern der Bür­ger­initia­ti­ve und Ver­tre­tern der Stadt Alt­dorf in Luders­heim getrof­fen, um sich vor Ort ein Bild über das Gesamt­pro­jekt zu machen und gemein­sam über den geplan­ten Ersatz­neu­bau der Juralei­tung und das geplan­te zwei­te Umspann­werk zu spre­chen, das laut den aktu­el­len Pla­nun­gen vor­aus­sicht­lich direkt an der Orts­gren­ze ent­ste­hen soll.…
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Alles auf Null!

NETZAUSBAUIDEOLOGIEFREIÜBERDENKEN

Die soge­nann­te Ideo­lo­gie­frei­heit ist ja der­zeit beim The­ma Ener­gie­ver­sor­gung in aller Mun­de. Der Atom­aus­stieg ist gesetz­lich beschlos­sen? Ach was, das muss jetzt ideo­lo­gie­frei noch mal neu dis­ku­tiert wer­den. Har­te Zei­ten erfor­dern har­te Maßnahmen.
Alles auf neu also.
Pri­ma, da machen wir als Akti­ons­bünd­nis Tras­sen­geg­ner ger­ne mit. Was bei ollen Kern­kraft­wer­ken geht, soll­te bei noch längst nicht gebau­ten (Atom- und Kohle-)Stromtrassen erst recht mög­lich sein. 

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JURALEITUNG RAUMVERTRÄGLICH? SICHER NICHT!

Juralei­tung trotz unzäh­li­ger Auf­la­gen und nicht erfüll­ter Vor­aus­set­zun­gen raum­ver­träg­lich? Wohl kaum.
Von Wolf­gang Schmid

Wer meint, der Tras­sen­bau sei durch Abschluss des Raum­ord­nungs­ver­fah­rens (ROV) beschlos­se­ne Sache, liegt falsch. Das ROV hat kei­ne recht­lich bin­den­de Wirkung.
Sie­he Aus­sa­ge der Regie­rung von Mit­tel­fran­ken: “Bei der lan­des­pla­ne­ri­schen Beur­tei­lung han­delt es sich um ein fach­be­hörd­li­ches Gut­ach­ten zur Raum­ver­träg­lich­keit. Eine abschlie­ßen­de Ent­schei­dung über das Vor­ha­ben ist damit nicht ver­bun­den, die­se ist dem nach­fol­gen­den Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren vor­be­hal­ten.”
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BUNDESREGIERUNG- MIT GREENWASHING INS JAHR 2022

EU-Kom­­mis­­si­on erklärt Inves­ti­ti­on in Atom und Gas als klimafreundlich

Olaf Scholz mag neue Strom­tras­sen, kei­ne Fra­ge, das wur­de schon im Wahl­kampf mehr als deut­lich. Noch vor der Bedeu­tung des Win­d­­strom-Aus­­­baus spricht er in sei­ner Neu­jahrs­an­spra­che davon, man müs­se in die euro­päi­schen Über­tra­gungs­net­ze mas­siv inves­tie­ren, denn das brin­ge Wachs­tum, Arbeits­plät­ze und Wohl­stand für Deutsch­land. Der Aus­bau von PV wird als fun­da­men­ta­le Säu­le des Kli­ma­schut­zes gar nicht erst genannt, son­dern ver­sinkt irgend­wo im “und so wei­ter” – Zufall, Ver­gess­lich­keit, klei­ne Schus­se­lei?…
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Was sagen die Poli­ti­ker und Par­tei­en zur Ener­gie­wen­de und zur Juraleitung?

Die Bür­ger­initia­ti­ven ent­lang der Juralei­tung haben Poli­ti­ker und Par­tei­en befragt, wie sie zur Ener­gie­wen­de und zum geplan­ten Netz­aus­bau stehen.

Es ant­wor­te­ten aus dem Wahl­kreis Roth (ein­schließ­lich Kreis Nürn­ber­ger Land) Felix Locke, FW, Kris­ti­ne Lüt­ke, FDP und Jan Plob­ner, SPD.

Fer­ner ant­wor­te­ten Frau Anja Weis­ger­ber, CSU (Wahl­kreis Schwein­furt), Karl-Heinz Herbst, Grü­ne (Wahl­kreis Amberg-Nürn­­ber­­ger Land), Dr. Manue­la Rott­mann, Grü­ne (Wahl­kreis Bad Kis­sin­gen) und als Par­tei­en die Lin­ke und die Frei­en Wäh­ler.…
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Spen­den­af­fä­re gegen Trassen

Macht alle mit:

Wir rufen zu Spen­den an Par­tei­en auf und rüt­teln dadurch gegen über­di­men­sio­nier­ten Tras­sen­bau sowie Lob­by­is­mus wach. Wenn die Juralei­tung P53 in Betrieb genom­men wird, erhält Ten­neT 6,91 % gesetz­lich gesi­cher­te Eigen­ka­pi­tal­ren­di­te.

Unse­re Bürgerspende 

Wir als Bür­ger wol­len den Par­tei­en viel­fach 6,91 € oder alter­na­tiv 0,69 € – sym­bo­lisch für die Ren­di­te – zweck­ge­bun­den spen­den. Dem ent­spre­chend müs­sen die Par­tei­en die­se Spen­den ein­zeln verarbeiten!

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Pro­test­wo­chen­en­de an der Juralei­tung – Demos in Luders­heim und Feucht

 

 

 

Bild: Der Tras­­sen-Dino als Sym­bol für einen ver­al­te­ten Strom­­netz-Aus­­­bau, des­sen Pla­nung noch aus Zei­ten vor der Ener­gie­wen­de stammt. 


Mahn­wa­che in Ludersheim:
Bun­des­tags­kan­di­da­ten stell­ten sich Fra­gen der Demonstranten

Trotz hoch­som­mer­li­cher Tem­pe­ra­tu­ren waren am Frei­tag­abend, den 18.06.2021, rund 150 Teil­neh­mer nach Luders­heim zur Mahn­wa­che gekom­men. Unter den Gäs­ten waren Bun­des­tags­kan­di­da­ten, die sich zum The­ma Juralei­tung und Aus­bau der Strom­net­ze posi­tio­nier­ten und den Fra­gen der Demons­tran­ten stell­ten.
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Stel­lung­nah­me der Stadt Alt­dorf zum Netz­ent­wick­lungs­plan 2035 (2021)

 

 

In der gera­de abge­lau­fe­nen mehr­wö­chi­gen Frist der Kon­sul­ta­ti­on des Netz­ent­wick­lungs­plans Strom 2035 (2021) konn­ten alle Bür­ge­rIn­nen, Kom­mu­nen und sons­ti­ge Ver­ei­ni­gun­gen zum Ende Janu­ar 2021 ver­öf­fent­li­chen NEP 2035 (2021) Stel­lung nehmen.

Die Stadt Alt­dorf hat in ihrer Stel­lung­nah­me die Maß­nah­me “Juralei­tung P53” abge­lehnt mit fol­gen­den Begrün­dun­gen (gekürz­te Fas­sung, voll­stän­di­ger Bei­trag im Anhang):

 

 

  1. Der NEP 2035 (2021) weist kei­ne recht­li­che Aus­ein­an­der­set­zung mit den rele­van­ten Anfor­de­run­gen an die Bedarfs­fest­stel­lung für Netz­aus­bau­vor­ha­ben auf, d.h.

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For­de­rung eines Mora­to­ri­ums zum geplan­ten Netzausbau

Offe­ner Brief an die Baye­ri­sche Staatsregierung:

Erd­ka­bel sind kei­ne Lösung – Mora­to­ri­um zum über­di­men­sio­nier­ten Über­tra­gungs­netz­aus­bau notwendig

Im Anschluss an die Pres­se­mit­tei­lung des bun­des­wei­ten Bünd­nis­ses der Tras­sen­geg­ner vom 01.02.2021 schi­cken wir nun als Ver­tre­ter von baye­ri­schen BIs einen Brand­brief an die Baye­ri­sche Staats­re­gie­rung, in der Hoff­nung, dass die­se ihr Schwei­gen gegen­über den Betrof­fe­nen und ihr Schwei­gen zum The­ma Netz­aus­bau beendet.

Dass das The­ma Kos­ten beim Strom­netz­aus­bau in der Dis­kus­si­on und bei der Ent­schei­dung um das Bun­des­be­darfs­plan­ge­setz offen­sicht­lich kei­ne Rol­le gespielt hat, ist ein inak­zep­ta­bler Vor­gang.…
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