Ener­gie­wen­de­vor­trag war ein vol­ler Erfolg!

Foto: Ani­ta Die­min­ger

von: Ani­ta Die­min­ger Chris­ti­an Baur <Megatrasse-VG-Nordendorf@gmx.de>

Am 17. März 2017 lud der Orga­ni­sa­tor Mar­tin Steg­mair von der Bür­ger­initia­ti­ve Mega­tras­se-Lech Nie­der­schö­nen­feld zu einer Bür­ger­infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung unter dem The­ma “Ener­gie­wen­de – wenn die Poli­tik nicht will und kann, dann machen wir es selbst” ein. Gut besucht war die Ver­an­stal­tung im Bür­ger­haus und es freu­te die Macher ganz beson­ders, dass der Haus­herr Bür­ger­meis­ter Mahl, die Gemein­de­rä­te, der stell­ver­tre­ten­de Land­rat Dr. Peter Thrul und auch Bür­ger­meis­ter Alois Schiegg der Ein­la­dung gefolgt waren. Zudem waren auch Ver­tre­ter der Bür­ger­initia­ti­ven aus ver­schie­de­nen Land­krei­sen gekom­men.

Der ers­te Refe­rent Dr. Bernd Weber erklär­te ein­gangs, war­um es so wich­tig ist, dass jeder sich aktiv an der Ener­gie­wen­de betei­ligt. Auch wenn wir hier in Bay­ern momen­tan noch rela­tiv wenig von der Kli­ma­er­wär­mung mit­be­kom­men, so sieht es in ande­ren Län­dern viel dra­ma­ti­scher aus. Dass man von der Ener­gie­wen­de auch finan­zi­ell pro­fi­tie­ren kann, erklär­te er an der Instal­la­ti­on einer PV-Anla­ge. Der­zeit beträgt die 20jährige Ein­spei­se­ver­gü­tung 12,7 Cent/KWh. Bei einem durch­schnitt­li­chen Strom­preis von ca. 30 Cent/KWh bedeu­tet das bei einer Eigen­strom­nut­zung eine Erspar­nis von ca. 50%. Weber erläu­ter­te in sei­nem Vor­trag die momen­ta­nen Kos­ten pro KWh, Betriebs­kos­ten, Befes­ti­gungs­sys­te­me, PV-Aus­rich­tung und ging auch der Fra­ge nach: “Ab wann lohnt sich ein Bat­te­rie­spei­cher?” Auch ver­glich er ver­schie­de­ne Bat­te­rie­sys­te­me und ging auf För­der­mög­lich­kei­ten ein. Alles in allem sind dies loh­nen­de Sys­te­me für Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, die nicht nur etwas für unse­ren Kli­ma­schutz bei­tra­gen, son­dern auch hel­fen, unnö­ti­ge Strom­tras­sen zu redu­zie­ren.

Der zwei­te Refe­rent, Herr End­res von der Ver­brau­cher­zen­tra­le Bay­ern, ging anschlie­ßend auf ein wei­te­res wich­ti­ges The­ma ein: “Ener­gie­spa­ren mit Kom­fort”. Dabei zeig­te er auf, das Ener­gie­spa­ren nichts mit Ein­bu­ßen zu tun hat. Vie­le Alt­ge­rä­te schlu­cken viel Strom, ohne dass man es oft weiß. Durch einen Leis­tungs­mes­ser, den man sich bei vie­len Stel­len aus­lei­hen kann, sieht man dann sehr schnell, ob ein Gerät aus­ge­tauscht wer­den soll­te. Durch den Tausch alter Pum­pen oder Kühl­schrän­ke kön­nen oft sogar meh­re­re hun­dert Euro pro Jahr ein­ge­spart wer­den. Auch inter­es­sant war für vie­le die Aus­sa­ge, dass für den Stand-by Strom in Deutsch­land zwei Atom­kraft­werks­blö­cke betrie­ben wer­den müs­sen. Im Anschluss konn­ten noch Fra­gen an die Refe­ren­ten gestellt und auch eige­ne Erfah­run­gen vor­ge­bracht wer­den.

Am Ende waren sich alle einig: Die Zukunft ist Erneu­er­bar!

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