HGÜ-Tras­sen über bestehen­den Tras­sen füh­ren

Der Über­tra­gungs­netz­be­trei­ber (ÜNB) 50Hertz prüft der­zeit die Mög­lich­keit, die geplan­te Gleich­span­nungs­lei­tung in Ost­thü­rin­gen über eine bestehen­de Tras­se mit Wech­sel­strom zu füh­ren. Wir erin­nern uns, Sig­mar Gabri­el will alle nach Bay­ern lau­fen­den HGÜ-Tras­sen unbe­dingt bau­en. Ledig­lich über den Ver­lauf will er mit sich reden las­sen. Gabri­el wür­de die umstrit­te­nen Lei­tun­gen über bereits bestehen­de Tras­sen zu füh­ren. 

Jetzt prüft 50Hertz erst ein­mal ob das über­haupt mög­lich ist. Fest steht, dass alte Mas­ten durch neue höhe­re, stär­ke­re Mas­ten ersetzt wer­den. Das ist wie­der der Punkt bei dem die Natur unwie­der­bring­lich und völ­lig ohne nut­zen zer­stört wird. Wur­de nicht, gegen die Stim­men der Bür­ger­initia­ti­ven gesagt, dass sich die Mas­ten für die HGÜ nicht von den bereits vor­han­de­nen Mas­ten unter­schei­den sol­len?

Gabri­el möch­te die Tras­sen also auf vor­han­de­ne Tras­sen bau­en, weiß aber gar nicht ob das mög­lich ist. Selbst wenn es mach­bar wäre wür­den trotz­dem rie­si­ge Mas­ten benö­tigt, die sich sehr wohl von den bis­her vor­han­de­nen unter­schei­den.

Ein Gedanke zu „HGÜ-Tras­sen über bestehen­den Tras­sen füh­ren“

  1. Wenn man bedenkt, was Poli­tik und Netz­be­trei­ber für einen Auf­wand betrei­ben, um uns irgend­wie die HGÜ´s doch noch wo hin­zu­bau­en — es ist erstaun­lich.
    Dabei ist klar, dass es genug Nord-Süd-Ver­bin­dun­gen gibt, das Strom­netz sta­bil ist und es kei­nen Strom­man­gel gibt.
    Also wofür die­se Strom­tras­sen (egal wo sie lang­ge­hen…)?

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