Leser­bei­trag: Koro­na­ent­la­dun­gen nor­mal

Von: Lukas Spa­ni­er lukas.spanier@gmx.de>

Koro­na­ent­la­dun­gen (von Ihnen Coro­na-Ionen genannt) sind kein Phä­no­men, das auf Gleich­strom­tras­sen beschränkt ist, son­dern tre­ten auch bei Wech­sel­strom­tras­sen auf.  Denn der Schei­tel­wert der Span­nung einer Wech­sel­strom­lei­tung über­steigt den Effek­tiv­wert der bekann­ten 380kV um 41,4% (an einer Steck­do­se lie­gen bis zu 325V an). Die geplan­te Betriebs­span­nung der HGÜ liegt somit sogar unter der Spit­zen­span­nung einer 380kV Lei­tung (500kV statt 537kV). Die Stärks­te Form einer Koro­na­ent­la­dung ist übri­gens der Blitz­schlag (z.B. Gewit­ter).  Bei Hoch­span­nungs­lei­tun­gen hängt die Bil­dung von Koro­na­ent­la­dun­gen vom Wet­ter und der Tem­pe­ra­tur ab, fin­det also nicht per­ma­nent statt. Die zitier­te Stu­die wur­de 1999 ver­öf­fent­licht und kann für $43,00 erwor­ben wer­den (http://informahealthcare.com/doi/abs/10.1080/095530099139124). Ioni­sier­te Staub­par­ti­kel haben im Grund genom­men kei­ne Aus­wir­kun­gen auf umbau­ten Wohn­raum, da sich die Teil­chen bei Kon­takt mit Ober­flä­chen ent­la­den, und von allen mehr
 oder weni­ger unge­la­de­nen Flä­chen ange­zo­gen wer­den. Die Elek­tri­schen Fel­der wer­den von Gebäu­den abge­schirmt und haben kei­ne Aus­wir­kun­gen auf Staub­par­ti­kel in Gebäu­den. Es tre­ten also nur weni­ge gela­de­ne Teil­chen in den Wohn­raum ein. Laut einem Bericht der bri­ti­schen Strah­len­schutz­be­hör­de wird der maxi­ma­le Anstieg der Abla­ge­rung von Par­ti­keln in der Lun­ge bei maxi­ma­ler Ioni­sa­ti­on durch Frei­lei­tun­gen auf ein 3–4 faches des Nor­mal­wer­tes geschätzt, wobei die­ser Wert nur direkt unter einer Frei­lei­tung im Frei­en gilt, sonst ist er deut­lich nied­ri­ger und wird von den Ver­fas­sern der genann­ten Stu­die bei 20–60% gesagt. Dabei ist zu sagen, dass es sich um gewöhn­li­chen Staub in der Atmo­sphä­re han­delt, der über­all auf­taucht (Abga­se, Rauch, Abrieb von Boden und Ober­flä­chen). Es ist kein Mecha­nis­mus, der zur Erhö­hung des Krebs­ri­si­kos durch elek­tri­sche Auf­la­dung von Teil­chen führt, bekannt. Gela­de­ne Par­ti­kel ent­la­den sich bei Kon­takt.

Bericht der bri­ti­schen Strah­len­schutz­be­hör­de:
http://www.hpa.org.uk/webc/HPAwebFile/HPAweb_C/1194947415038

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