Not­wen­dig­keit der Tras­se kann nicht nach­ge­wie­sen wer­den – Druck auf Gabri­el steigt.

Wirt­schafts- und Ener­gie­mi­nis­ter Gabri­el scheut Kon­takt zu Tras­sen­geg­ner. Ter­min­an­fra­gen wer­den igno­riert oder abge­lehnt. Die Befür­wor­ter der Süd-Ost Pas­sa­ge ver­su­chen ver­zwei­felt mün­di­ge Bür­ger zu dis­kre­di­tie­ren, die der­zeit vehe­ment auf die Miss­stän­de auf­merk­sam machen. Alles bis­lang ohne Erfolg. Am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de tra­fen sich wie­der an die 3000 Tras­sen­geg­ner zu einer Pro­test­kund­ge­bung in Nürn­berg. Der Nach­weis, dass die Lei­tung zur Ver­sor­gungs­si­cher­heit Bay­erns wirk­lich not­wen­dig ist, kann der­zeit nicht erbracht wer­den. Bür­ger befürch­ten Ent­eig­nun­gen und Zer­stö­rung ihrer Hei­mat für Lob­by­is­ten-Inter­es­sen, for­dern den Aus­bau der erneu­er­ba­ren Ener­gi­en und Inves­ti­tio­nen in Spei­cher­tech­no­lo­gi­en statt gigan­ti­sche Ren­di­te­ver­spre­chen für Netz­be­trei­ber. Raus aus Atom und rein in die Koh­le? Braun­koh­le­strom nach Bay­ern? EEG-Umla­ge in Net­ze, die Atom­strom aus dem Aus­land durch Euro­pa trans­por­tie­ren? Sub­ven­tio­nen für maro­de Ener­gie­kon­zer­ne, die den Ein­stieg in Erneu­er­ba­re ver­pennt haben?
In wis­sen­schaft­li­chen Stel­lung­nah­men von Prof. v. Hirsch­hau­sen oder auch Prof. Jarass sowie in Stel­lung­nah­men des Bund Natur­schutz Deutsch­land oder auch Green­peace wird die Erfor­der­lich­keit die­ser Strom­tras­se grund­sätz­lich in Fra­ge gestellt. Die baye­ri­sche Staats­re­gie­rung sieht nach Aus­kunft von Minis­te­rin Chris­ti­ne Hadert­hau­er kaum noch Rea­li­sie­rungs­chan­cen.
Die Akzep­tanz der Ener­gie­wen­de­po­li­tik steht auf dem Spiel und das hat selbst Kanz­le­rin Mer­kel zur Kennt­nis genom­men. Bay­ern ist bereit für ein zwei­tes Wackers­dorf. Sei­te an Sei­te mit 200 Land­rä­ten und Bür­ger­meis­tern in einem par­tei­über­grei­fen­den Bünd­nis. Das hat Deutsch­land noch nicht erlebt.

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