Simon Witt­mann – der nächs­te E-Dia­log Mode­ra­tor in der Kri­tik

© Fineas - Fotolia.comNach Sieg­fried Ball­eis (ehe­ma­li­ger Mode­ra­tor der AG 3 beim Ener­gie­dia­log in Mün­chen) steht mit Simon Witt­mann (Mode­ra­tor der AG 4) der nächs­te Mode­ra­tor in der Kri­tik. Am 27.02.2014 wird er in der Mit­tel­baye­ri­schen mit sei­ner eige­nen Aus­sa­ge kon­fron­tiert: “Man kann nicht gegen alles sein, irgend­wo muss die Lei­tung hin.”
 
Die Ant­wort von Herrn Witt­mann: “Dazu ste­he ich auch. Ich habe zwar rela­tiv leicht reden, weil uns die Tras­se höchst­wahr­schein­lich nicht tan­gie­ren wird. Aber den­noch muss klar sein: Wer die Ener­gie­wen­de will, muss auch Här­ten in Kauf neh­men. Wir brau­chen bei­des: Strom­tras­se und Wind­rä­der. Aller­dings ist es schon auch eine Fra­ge der Dimen­si­on.”
 
 
Die­se Aus­sa­ge ent­stand in einer Pha­se, in der ande­re Land­rä­te mit gutem Bei­spiel vor­an­ge­gan­gen sind und nicht nach dem Sankt-Flo­ri­an-Prin­zip argu­men­tiert haben. Neben der Freu­de, dass der Kelch (Süd-Ost Tras­se) an ihm vor­bei­geht, setzt Herr Witt­mann sogar noch einen drauf und macht sich auch noch für die Strom­tras­se stark. Ein Schlag ins Gesicht für alle betrof­fe­nen Bür­ger.
 
Eine Emp­feh­lung als neu­tra­ler Mode­ra­tor beim Ener­gie­dia­log auf­zu­tre­ten ist das sicher­lich nicht, soll­te man mei­nen.
 
Aber sie­he da, Herr Witt­mann lei­tet die Arbeits­grup­pe 4 (Ver­sor­gungs­si­cher­heit), und auf­grund oben getrof­fe­ner Aus­sa­gen nicht wei­ter ver­wun­der­lich, par­tei­isch zu Guns­ten der Tras­sen­be­für­wor­ter. Tras­sen­geg­ner wer­den unter­bro­chen und auf die über­schrit­te­ne Gesprächs­zeit teil­wei­se barsch hin­ge­wie­sen, wäh­rend hin­ge­gen Tras­sen­be­für­wor­ter sogar ermun­tert wer­den ihre Mono­lo­ge zu hal­ten.
 
Um nicht mit zwei paar Maß zu mes­sen, soll­ten auch hier die rich­ti­gen Kon­se­quen­zen gezo­gen wer­den. Sol­che Mode­ra­to­ren scha­den dem Ener­gie­dia­log. Fair, trans­pa­rent und vor allem ergeb­nis­of­fen ist der Ener­gie­dia­log so lei­der immer noch nicht.
 

9 Gedanken zu „Simon Witt­mann – der nächs­te E-Dia­log Mode­ra­tor in der Kri­tik“

  1. Bringt die Lei­tung in die Erde. Aber auf allei­ni­ge Kos­ten der Netz­be­trei­ber, denn denen geht es nur um den Strom­han­del bzw. wie trans­por­tie­re ich den über­flüs­si­gen Koh­le­strom durch die Gegend.

  2. Wenn man die für die Ener­gie­wen­de völ­lig über­flüs­si­gen Strom­tras­sen unbe­dingt durch­set­zen will – dann muss wohl wie­der ein befan­ge­ner Mode­ra­tor ans Ruder. Der Ener­gie­dia­log ist echt sowas von unde­mo­kra­tisch und bür­ger­feind­lich – das ist fast nicht mehr zu top­pen! Eine ech­te Zumu­tung!

  3. Es ist unglaub­lich! 🙁

    Der Ener­gie­dia­log soll­te – lt. Frau Aigner – “ergeb­nis­of­fen” geführt wer­den. Und dabei soll­te auch die Not­wen­dig­keit der Mons­ter­tras­sen hin­ter­fragt wer­den.

    Den­noch hat sie mit Herrn Simon Witt­mann einen Mode­ra­tor für die AG 4 “Ver­sor­gungs­si­cher­heit” (gera­de in die­ser AG ist die Tras­sen­fra­ge ein zen­tra­les The­ma) ernannt, der sich in öffent­li­chen Äuße­run­gen bereits sehr früh auf die unbe­ding­te Not­wen­dig­keit der geplan­ten Mons­ter­tras­sen fest­ge­legt hat.

    Für ihn war es von Beginn an KEINE Fra­ge, OB die Tras­sen erfor­der­lich sind, son­dern nur, wo die­se Tras­sen ver­lau­fen sol­len.

    Wie ich schon n ande­rer Stel­le schrieb:
    Es zeigt sich immer wie­der, dass ein unbrauch­ba­res Design für den Ener­gie­dia­log gewählt wur­de.
    Aber der Ablauf des Ener­gie­dia­lo­ges scheint ohne­hin zweit­ran­gig zu sein, da m. E. weder Bun­des- noch Lan­des-Poli­tik die­sen Ener­gie­dia­log ernst neh­men.
    Für Herrn See­ho­fer ist es eine Fei­gen­blatt­ver­an­stal­tung. Für Frau Aigner nur ein läs­ti­ges Übel. Was Gabri­el oder Mer­kel davon hal­ten, will ich gar nicht schrei­ben. Das soll an die­ser Stel­le auch nicht inter­es­sie­ren.

    Fak­ten dafür, dass das Wirt­schaft­mi­nis­te­ri­um wenig Inter­es­se an einer intel­li­gen­ten Lösung zur Strom­ver­sor­gung OHNE Mons­ter­tras­sen hat, sind leicht aus­zu­ma­chen:

    (1) Vor gut zwei Wochen gab es den Vor­schlag der Ver­bund AG zur Strom­ver­sor­gung Bay­erns, der von Lan­des­po­li­ti­kern post­wen­dend zurück gewie­sen wur­de.
    Gleich­wohl wur­de mir aus dem Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um ver­si­chert, dass man sich inten­siv mit die­sem Vor­schlag befas­se.
    Nach gut zwei Wochen gibt es noch immer kei­ne neu­en Aus­sa­gen dazu aus dem Staats­mi­nis­te­ri­um. Haben wir unend­lich viel Zeit? Sieht so eine Suche nach Lösung und offe­ner Bür­ger­dia­log aus?

    (2) Minis­ter­prä­si­dent See­ho­fer hat vor über einem hal­ben Jahr ver­kün­det, dass der Frei­staat in der Lage sei, sich ohne Mons­ter­tras­sen (genau­er: “ohne Impor­te von außer­halb” – die­se Aus­sa­ge hal­te ich aber für zu gewagt) selbst mit Strom zu ver­sor­gen. Ein Beleg hier­für, ein nach­voll­zieh­ba­res Kon­zept, blie­ben bis­her sowohl er, wie auch die Staats­kanz­lei oder auch das Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um, des­sen Auf­ga­be eine sol­che Kon­zep­ter­stel­lung m.E. wäre, schlicht­weg schul­dig.

    Von außen wur­de viel­fach Hil­fe ange­bo­ten. Die­se wur­den aber abge­lehnt.
    Weil man kein Inter­es­se an einem Ergeb­nis hat­te und hat? Weil es ohne­hin auf den von Frau Aigner jüngst ver­kün­de­ten “Kom­pro­miss” hin­aus läuft?
    [Zitat aus der WELT:]
    “Aigner steu­ert auf Kom­pro­miss im Tras­sen­streit zu – […]
    Die Sit­zung [Anm.: die 2. Sit­zung der AG 4] habe gezeigt, dass kei­ne der dis­ku­tier­ten Mög­lich­kei­ten allein in der Lage sei, die Pro­ble­me zu besei­ti­gen, sag­te Aigner der Nach­rich­ten­agen­tur dpa. Weder aus­schließ­lich dezen­tra­le Block­heiz­kraft­wer­ke, noch zusätz­li­che Gas­kraft­wer­ke, noch Lei­tun­gen allein reich­ten allein aus. «Es zeich­net sich ab, dass wir die best­mög­li­che Kom­bi­na­ti­on der ver­schie­de­nen Lösungs­op­tio­nen brau­chen.»
    Damit lässt Aigner die Opti­on für den Bau neu­er Höchst­span­nungs­tras­sen offen, die künf­tig als ein Ele­ment zur Siche­rung der Strom­ver­sor­gung im Frei­staat die­nen könn­ten.”
    [Zitat Ende]
    Quel­le:
    http://www.welt.de/regionales/bayern/article135089950/Aigner-steuert-auf-Kompromiss-im-Trassenstreit-zu.html

    Ich bin schlicht­weg ent­täuscht vom Ver­lauf des Ener­gie­dia­lo­ges. 🙁

  4. Sehr geehr­ter Herr Dr. Rupprecht,
    es über­rascht mich, dass Sie die­sen Weg wäh­len, um nach dem Ver­bund Ange­bot und dem Pro­ce­de­re des Ener­gie­dia­logs zu fra­gen. Soweit ich mich ent­sin­ne, hat­ten wir in unse­rem gemein­sa­men Tele­fo­nat am 11.12.14 ver­ein­bart, dass Sie mich bei Rück­fra­gen tele­fo­nisch kon­tak­tie­ren.
    Erlau­ben Sie mir unbe­nom­men die­ser Tat­sa­che zwei kur­ze Anmer­kun­gen:
    • Ich hat­te Ihnen tele­fo­nisch zuge­si­chert, dass das Ver­bund-Ange­bot in unse­rem Haus fach­lich geprüft wird. Ich hat­te Ihnen eben­falls mit­ge­teilt, dass ich aber noch kei­ne genaue Zusa­ge hin­sicht­lich der Ver­öf­fent­li­chung der Prü­fung geben kann. Dies hängt u.a. mit der mor­gi­gen Platt­form­sit­zung des Ener­gie­dia­logs zusam­men, auf der alle Betei­lig­ten infor­miert wer­den sol­len. Auf eine Klar­stel­lung des Ver­bunds im Inter­net http://www.verbund.com/cc/de/news-presse/news/2014/12/10/energiekongress-versorgungssicherheit möch­te ich ver­wei­sen.
    • Es ist wider­sprüch­lich einer­seits eine man­geln­de Ergeb­nis­of­fen­heit des Ener­gie­dia­logs zu unter­stel­len und ande­rer­seits zu monie­ren, dass noch kein Kon­zept für die Ver­sor­gungs­si­cher­heit Bay­erns vor­liegt. Die Fra­ge, wie der Strom­be­darf Bay­erns gedeckt wer­den kann, gilt es im Ener­gie­dia­log unter Berück­sich­ti­gung aller Argu­men­te zu beant­wor­ten.
    Mit freund­li­chen Grü­ßen
    C. Sto­eck­le

  5. Sehr geehr­ter Herr Dr. Sto­eck­le,

    vie­len Dank für Ihre umge­hen­de Ant­wort.

    Mein obi­ger Kom­men­tar ist nicht gegen Sie gerich­tet, son­dern all­ge­mein als Stel­lung­nah­me zum Ver­lauf des Ener­gie­dia­lo­ges sowie zum bis­he­rig (seit Anfang des Jahrs 2014) vor­lie­gen­den Erkennt­nis­ge­winn.
    Dabei han­delt es sich kei­nes­wegs um Rück­fra­gen, die mit­tels eines Tele­fo­na­tes geklärt wer­den könn­ten. (Neben­bei: Ich habe ihre Tel.Nummer gar nicht vor­lie­gen; hät­te die­se aber natür­lich mit ver­tret­ba­rem Auf­wand in Erfah­rung brin­gen kön­nen.)

    Ich habe unse­re Tele­fo­na­te stets als sehr ange­nehm, kon­struk­tiv, offen und infor­ma­tiv emp­fun­den. Aber dies ist eben kein Pro­jekt allein der Her­ren Sto­eck­le / Rupprecht. Gera­de auf Sei­ten der BIs sind zahl­rei­che wei­te­re, teil­wei­se sehr fach­kun­di­ge Per­so­nen betei­ligt, die invol­viert wer­den soll­ten. Es ist der Schul­ter­schluss unter­ein­an­der, der den Tras­sen­geg­ner Kraft ver­leiht und ihnen Gehör ver­schafft.
    Ich bin sicher, dass SIE eben­so wie ich in die­ser Sache NICHT nach dem Mot­to ver­fah­ren wol­len „divi­de et impe­ra“.

    Vie­len Dank für den Hin­weis auf die ergän­zen­de Erklä­rung der Ver­bund AG, die m.E. aller­dings kei­nen wesent­li­chen Erkennt­nis­ge­winn bringt – außer, dass die Ver­bund AG ledig­lich einen BEITRAG zur Ver­sor­gungs­si­cher­heit in Bay­ern leis­ten kann, aber nicht die kom­plet­ten 5 GW feh­len­de gesi­cher­te Leis­tung für Bay­ern bereit­stel­len wird. Dies war uns allen nach dem ers­ten Nach­den­ken ja ohne­hin klar. Es stellt sich die Fra­ge, wie gro­ße der Bei­trag der Ver­bund AG letzt­lich sein kann.

    Die Baye­ri­schen Staats­mi­nis­ter Söder und Aigner hat­ten nach Bekannt­wer­den des Ange­bo­tes am 1. Dezem­ber die­ses – qua­si reflex­ar­tig – jedoch kate­go­risch vom Tisch gewischt. Die ent­spre­chen­den Aus­sa­gen ste­hen nun seit 16 Tagen so im Raum, ohne dass eine Kor­rek­tur vor­ge­nom­men wur­de. 16 Tage – eine lan­ge Zeit, ins­be­son­de­re ange­sichts der nahen Dead­line „Stel­lung­nah­me der Staats­re­gie­rung im Febru­ar 2015“.
    (Neben­bei erwähnt: Unse­re Tele­fo­nat, in dem wir die Reak­ti­on auf das Ver­bund-Ange­bot dis­ku­tier­ten, war am 8.12.).

    Ich mei­ne, es ist legi­tim, hier nun eine öffent­li­che Äuße­rung ein­zu­for­dern. Und es hät­te nicht gescha­det, wenn die­se VOR der Platt­form­sit­zung des Ener­gie­dia­lo­ges erfolgt wäre. (Wie etwa die heu­ti­ge Mit­tei­lung über eine Fle­xi­bi­li­sie­rung der Bio­gas-Strom­ein­spei­sung. M.E. übri­gens ein Schritt in die rich­ti­ge Rich­tung.)

    Ich sehe kei­nen Wider­spruch dar­in, einer­seits „man­geln­de Ergeb­nis­of­fen­heit des Ener­gie­dia­logs zu unter­stel­len und ande­rer­seits zu monie­ren, dass noch kein Kon­zept für die Ver­sor­gungs­si­cher­heit Bay­erns vor­liegt“.

    Minis­ter­prä­si­dent See­ho­fer hat­te ja bereits sehr früh – dan­kens­wer­ter­wei­se – den Stand­punkt ver­tre­ten, dass Bay­ern weder auf den Wind­strom aus dem Nor­den noch auf den Braun­koh­le­strom aus der Regi­on Hal­le / Leip­zig ange­wie­sen ist. Da war noch lan­ge kein Ener­gie­dia­log in Sicht.

    Die­se Aus­sa­ge hät­te m.E. vom Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um oder von ande­ren Exper­ten unter­mau­ert wer­den müs­sen, was jedoch nicht erfolg­te. Zwar wäre ein sol­ches Papier bei etli­chen Inter­es­sens­ver­tre­tern sicher­lich auf her­be Kri­tik gesto­ßen. Aber gera­de dar­über hät­ten sich die Grup­pen im Ener­gie­dia­log – mit einem trag­fä­hi­gen Dis­kus­si­ons­pa­pier als Grund­la­ge – aus­ein­an­der set­zen kön­nen.

    Erwar­ten Sie tat­säch­lich vom Ener­gie­dia­log, dass er „die Fra­ge, wie der Strom­be­darf Bay­erns gedeckt wer­den kann“ best­mög­lich beant­wor­tet? Ich erken­ne im Ener­gie­dia­log nur vor­ge­fer­tig­te State­ments der ver­schie­de­nen Inter­es­sens­grup­pen und KEINE Bereit­schaft, von die­sen State­ments abzu­rü­cken, sich kon­struk­tiv mit den Argu­men­ten der Gegen­sei­te aus­ein­an­der zu set­zen oder gar neue, krea­ti­ve Lösungs­vor­schlä­ge zu erar­bei­ten.

    Wird Prof. v. Hirsch­hau­sen hier eine Wen­de brin­gen?

    1. Sehr geehr­ter Herr Dr. Rupprecht,
      Sinn und Zweck mei­ner Ant­wort war es, den Blick etwas zu wei­ten und den sach­li­chen und offe­nen Aus­tausch mit Ihnen fort­zu­set­zen:
      – Ich stim­me mit Ihnen über­ein, dass der Auf­wand mei­ne Tele­fon­num­mer zu erhal­ten ver­tret­bar gewe­sen wäre :-).
      – Ihren Wunsch die inter­es­sier­te, fach­kun­di­ge Öffent­lich­keit der BI-Ver­tre­ter an unse­rem gegen­sei­ti­gen Aus­tausch zu betei­li­gen, kann ich nur unter­stüt­zen.
      – Ich möch­te des­halb auch klar­stel­len, dass die in den bei­den Tele­fo­na­ten vom 8.12.14 und vom 11.12.14 getrof­fe­ne bila­te­ra­le Ver­ein­ba­rung aus mei­ner Sicht nicht mit man­chen hier getä­tig­ten Aus­sa­gen über­ein­stimmt.
      – Sie for­dern das Bay­ri­sche Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um in Ihrem State­ment impli­zit auf sich über die Kri­tik, der am Ener­gie­dia­log betei­lig­ten Par­tei­en hin­weg­zu­set­zen, kri­ti­sie­ren aber selbst das Vor­ge­hen des Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums als nicht ergeb­nis­of­fen. Sie for­dern ein trag­fä­hi­ges Dis­kus­si­ons­pa­pier als Grund­la­ge, ver­weh­ren sich aber gegen jede Art der Vor­fest­le­gung und zei­gen sich gleich­zei­tig ent­täuscht vom Ver­lauf des Ener­gie­dia­logs, der gera­de ein sol­ches gemein­sa­mes Dis­kus­si­ons­pa­pier her­stel­len wird. Die For­de­rung nach Ergeb­nis­of­fen­heit und dem Hören von Kri­tik muss ja qua Defi­ni­ti­on schon für den Umgang mit allen betei­lig­ten Par­tei­en gel­ten.
      – Sie bekla­gen, dass Sie im Ener­gie­dia­log nur vor­ge­fer­tig­te State­ments der ver­schie­de­nen Inter­es­sens­grup­pen aber”[…] KEINE Bereit­schaft [erken­nen], von die­sen State­ments abzu­rü­cken, sich kon­struk­tiv mit den Argu­men­ten der Gegen­sei­te aus­ein­an­der­zu­set­zen oder gar neue, krea­ti­ve Lösungs­vor­schlä­ge zu erar­bei­ten.” Auch wenn ich Ihre Äuße­rung so nicht unter­strei­chen kann, tei­le ich doch, den in Ihrem State­ment ent­hal­te­nen impli­zi­ten, vor­weih­nacht­li­chen Wunsch nach einer all­um­fas­sen­den Ergeb­nis­of­fen­heit aller am Ener­gie­dia­log betei­lig­ten Per­so­nen; Inter­es­sens­grup­pen und Insti­tu­tio­nen im von Ihnen geäu­ßer­ten Sinn.

      Mit freund­li­chen Grü­ßen
      C. Sto­eck­le

    1. Sehr geehr­te Frau Holl,
      ich bin mir nicht ganz sicher, wor­auf Sie Ihre Anmer­kun­gen bezie­hen. Sie haben aber sicher recht, dass Trans­pa­renz nicht scha­det!

      Mit freund­li­chen Grü­ßen
      C. Sto­eck­le

  6. …Hr. Dr. Rupprecht hat über die Platt­form infor­miert – und Sie haben geschrie­ben , dass es Sie wun­dert , dass er die­sen Weg wählt sich zum Ener­gie­dia­log zu äußern. Öffent­lich – anstatt mit Ihnen zu tele­fo­nie­ren. Ich fin­de es sehr wich­tig, die­se Infor­ma­tio­nen von Hr. Dr. Rupprecht so lesen zu kön­nen.

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