Chan­ce ver­passt. Den Wor­ten fol­gen kei­ne Taten!

Pres­se­mit­tei­lung der Frei­en Wäh­ler Land­tags­frak­ti­on im Baye­ri­schen Land­tag:

Land­tags­mehr­heit lehnt Dring­lich­keits­an­trag der FREIEN WÄHLER zur Ände­rung des Bun­des­be­darfs­plan­ge­set­zes ab

Pohl: Kein kla­res Signal gegen Koh­le­strom­tras­se gesetzt

Mün­chen. Mit Unver­ständ­nis reagiert der Kauf­beu­rer Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Bern­hard Pohl auf die Ableh­nung eines Dring­lich­keits­an­trags der FREIEN WÄHLER zur geplan­ten Höchst­span­nungs­lei­tung von Sach­sen-Anhalt ins schwä­bi­sche Meitin­gen. Die Land­tags­frak­ti­on der FREIEN WÄHLER hat­te die Strei­chung der Tras­se aus dem Bun­des­be­darfs­plan­ge­setz gefor­dert und ins­be­son­de­re kri­ti­siert, dass die Strom­lei­tung haupt­säch­lich dem Trans­port von Braun­koh­le­strom nach Bay­ern die­nePohl: „CSU, SPD und die Grü­nen haben eine gro­ße Chan­ce für ein kla­res Signal gegen die Koh­le­strom­tras­se ver­tan. Wäh­rend die CSU die Tras­se trotz frü­he­rer Zustim­mung im Deut­schen Bun­des­tag jetzt ablehnt, hat sich die SPD im Hin­blick auf das koh­le­star­ke Land Nord­rhein-West­fa­len sowie die neu­en Bun­des­län­der noch nicht zur Ableh­nung durch­rin­gen kön­nen. Die Grü­nen wie­der­um ste­hen zu der Strom­lei­tung, sie wol­len sie ledig­lich unter­ir­disch ver­le­gen. Das ist ent­täu­schend.“

Die FREIEN WÄHLER berie­fen sich in ihrem Antrag auf zahl­rei­che nam­haf­te Wis­sen­schaft­ler, die sich gegen die Tras­se aus­spre­chen. Bei der von der geplan­ten Tras­se betrof­fe­nen Bevöl­ke­rung regt sich laut Pohl zu Recht gro­ßer Wider­stand: „Nie­mand kann den Bür­gern erklä­ren, war­um sie eine rie­si­ge Tras­se vor der eige­nen Haus­tü­re akzep­tie­ren sol­len, die kei­nen Nut­zen für die Ener­gie­wen­de hat.“ Die FREIEN WÄHLER set­zen sich für eine Ener­gie­wen­de mit regio­na­ler Ener­gie­ver­sor­gung statt einer Sub­ven­tio­nie­rung der Koh­le in den neu­en Bun­des­län­dern und Nord­rhein-West­fa­len ein. Pohl kün­digt an: „Wir wer­den alle par­la­men­ta­ri­schen und außer­par­la­men­ta­ri­schen Mög­lich­kei­ten nut­zen, um die Tras­se  zu ver­hin­dern.“

Hin­weis: Anbei über­sen­den wir Ihnen den Dring­lich­keits­an­trag der FREIE WÄHLER Land­tags­frak­ti­on sowie die Lis­te der nament­li­chen Abstim­mung, aus der das Abstim­mungs­ver­hal­ten der Abge­ord­ne­ten aller Frak­tio­nen des Baye­ri­schen Land­tags her­vor­geht.

Down­load:
DA HGÜ-Lei­tung Lauch­städt-Meitin­gen aus BBPlG strei­chen FREIE WÄHLER 03 (pdf)
Pres­se­Info Nament­li­che Abstim­mung DA Lauch­städt-Meitin­gen FREIE WÄHLER (pdf)

Pres­se­kon­takt:
Der Pres­se­spre­cher der FREIE WÄHLER LANDTAGSFRAKTION im Baye­ri­schen Land­tag
Dirk Ober­jas­per, Maxi­mi­lia­ne­um, 81627 Mün­chen
Tel.: +49 (0) 89 / 41 26 – 29 41Dirk.Oberjasper@FW-Landtag.de

2 Gedanken zu „Chan­ce ver­passt. Den Wor­ten fol­gen kei­ne Taten!“

  1. Was pas­siert 2018, set­zen sie wie 1985 in Brock­dorf Was­ser­wer­fer gegen uns
    ein, zu 100% ja .Die­sen geschmier­ten poli­ti­schen Schma­rot­zern Gabri­el und Co .inte­re­siert nur ihre poli­ti­sche Karie­re, unse­re frän­ki­sche Hei­mat inte­re­siert die einen Dreck.Heimatverbundene Fran­ken
    und zukünf­ti­ge­Tras­sen­ent­eig­ne­ten der gesam­ten Tras­sen­füh­rung kämpft um eue­re Hei­mat und um euer Eigen­tum
    Hil­de­brandt Nor­bert Markt Plech

  2. Der Dring­lich­keits­an­trag der Frei­en Wäh­ler ist lei­der abge­lehnt wor­den, wirk­lich eine ver­ta­ne Chan­ce, aber in dem Text wird ver­ges­sen, daß der nach­ge­reich­te Dring­lich­keits­an­trag der CSU zu die­sem The­ma (http://www1.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Basisdrucksachen/0000001500/0000001575.pdf ) ange­nom­men wur­de! Damit ist die Ableh­nung der Gleich­strom­pas­sa­ge Süd-Ost erneut beschlos­sen wor­den, wenn auch nicht so klar und ein­deu­tig wie bei den Frei­en Wäh­lern gefor­dert, son­dern in einer Vari­an­te mit Hin­ter­tür­chen. Die Kennt­nis die­ser Tat­sa­che läßt die Sache in einem etwas ande­rem Licht erschei­nen.

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