Der Widerstand im Landkreis Tirschenreuth wächst weiter!

„Der Landkreis Tirschenreuth sagt Nein zur Monstertrasse“ steht auf dem Banner, das am Freitagmittag an der B299 bei Mitterteich aufgestellt wurde. Der gesamte Landkreis solidarisiert sich gegen die geplante Trassenführung durch die Region. Mit dabei waren (von links) Dietmar Scherer (BI Kulmain), Bernd Sommer, Reiner Summer, Herbert Bauer, Fritz Holm, Roland Grillmeier, Landrat Wolfgang Lippert, Lothar Müller, Max Bindl, Bernhard Thoma, Franz Stahl, Johann Burger, Dr. Alfred Scheidler, MdL Tobias Reiß und Markus König (BI Kulmain).

Am letzten Freitag wurde in Mitterteich im Industriegebiet das erste Transparent mit der Aufschrift der „Landkreis Tirschenreuth sagt NEIN … zur Monstertrasse“ präsentiert. Der Mitterteicher Bürgermeister Roland Grillmeier hatte dazu die von der Alternativtrasse betroffenen Bürgermeister, Landrat Wolfgang Lippert, stellv. Landrat Dr. Alfred Scheidler, MdL Tobias Reiß und weitere Mitarbeiter der Kommunen eingladen. Aus den Reihen der bereits an der Vorzugstrasse der HGÜ-Leitung bestehenden Bürgerinitiativen waren die beiden Sprecher der BI Kulmain Dietmar Scherer und Markus König anwesend.

Roland Grillmeier zeigte auf, dass die Region bereits durch Stromleitungen stark belastet sei. Die ganze Region muss zusammenstehen. Mittlerweile liegen in den ganzen Kommunen im Landkreis Tirschenreuth Unterschriftenlisten zur Unterstützung des Protestes aus. Als wichtiges Zeichen für die Region sah Landrat Wolfgang Lippert diese Transparente. Die Bevölkerung will sich Ihre Landschaft nicht zerstören lassen. Die anwesenden Bürgermeister zeigten sich solidarisch und berichteten, dass z.B. die Gemeinden Wiesau, Konnersreuth, Leonberg und weitere Gemeinden und Städte im Landkreis sich an diesm Protest mittels Unterschriftenlisten und Transparenten beteiligen werden.
MdL Tobias Reiß bekräftigte noch einmal das die Süd-Ost-Passage nur gemeinsam als Region und in Zusammenarbeit aller Beteiliten verhindert werden kann.

Markus König, Sprecher der BI Kulmain zeigte sich erfreut über die Unterstützung aus den Reihen der Stiftlandkommunen und des Landkreises. Nur gemeinsam als Region kann der Protest getragen und erweitert werden. König zeigte noch einmal die Erfolge auf, welche die Bürgerinitiativen erreicht haben. Angefangen von der Verschiebung der Antragsstellung durch Amprion bis hin zur Übergabe von 130.000 Unterschriften gegen den Bau der Süd-Ost-Passage. Und diese neuen Transparente und die Ausweitung des Protestes im Landkreis sind wieder Erfolge für den Widerstand gegen die Gleichstrompassage.

Die Ausweitung des Protestes und der Einbezug der von der Alternativtrasse betroffenen Gemeinden und aller Kommunen im Landkreist Tirschenreuth ist ein Ergebnis der Bürgermeisterdienstversammlung im Mai im Landratsamt Tirschenreuth. Hier hatten die Sprecher der Bürgerinitiativen „Kulmain sagt NEIN…“ und „Steinwald sagt NEIN…“ mit entsprechenden Vorträgen und Erläuterungen die Bürgermeister aufgerüttelt und für den Protest geworben.

Foto: Josef Rosner

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