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UNTER STROM – Netzausbau contra dezentrale Energiewende

Montag, 22. Mai 19:30 – 22:00, Sportpark Altdorf, Heumannstraße 5a, 90518 Altdorf bei Nürnberg (siehe unten)

Alle Stromkunden sind Opfer einer verfehlten Netzausbau-Planung, jeder ist betroffen. Herzliche Einladung deshalb an alle Energiewende-Befürworter!

„Der Windstrom muss vom Norden in den Süden“ – dieser Slogan der Energielobby ist so einprägsam wie falsch. Ganz Deutschland ist von einem massiven Netzausbau betroffen. Spätestens mit dem beschlossenen Atomausstieg musste sich die Atomlobby etwas ausdenken, um die europäische Führungsrolle in der Kerntechnologie nicht zu verlieren. Dies soll mit Hilfe der Europäischen Energieunion erreicht werden, indem man die europäischen Übertragungsnetze mit PCIs (Projects Of Common Interest) massiv aufrüstet.

„Längerfristig muss das gesamte deutsche Energiewendeprogramm mit der europäischen Energiepolitik und der Situation unserer Nachbarn abgeglichen werden“, verkündete Dr. Ralf Güldner, Präsident des DAtF (Deutsches Atomforum e.V.) im Dezember 2011. Zu dieser energiepolitischen Realität gehöre es, dass die Kernkraft in Europa eine bedeutende Rolle spiele und dass indirekt auch deutsche Stromverbraucher dauerhaft Kernkraft nutzen würden.

Das Aktionsbündnis gegen die Süd-Ost-Trasse kämpft seit Anfang 2014 gegen den überdimensionierten Netzausbau. Wir sagen: Der europaweite Austausch von Atom- und Kohlestrom hat mit Völkerverständigung nichts zu tun! Die Energiewende ist dezentral und funktioniert nur mit lokaler Wertschöpfung! Wir sind gespannt, ob die verantwortlichen Politiker, Netzbetreiber Tennet und die Bundesnetzagentur sich endlich trauen, dies mit uns im Nürnberger Land zu diskutieren.

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