Erneu­tes Ver­spre­chen See­ho­fers in Hof

Von: Ursu­la M. <marciniak.ursula@gmx.de>

Lie­be Mit­strei­ter!
Gut, dass es heu­te die Euro­pa­wahl gibt. Treibt sie doch im Vor­feld unse­re Kanz­le­rin und den Minis­ter­prä­si­den­ten quer durchs Bay­ern­land, um Wahl­kampf zu machen. Wun­der­bar, dass sich auch am 21. Mai 2014 in Hof ein bun­tes Völk­chen an Tras­sen­geg­nern ver­sam­melt hat, um ihren Pro­test gegen die Mons­ter­tras­se kund zu tun. Vor allem die älte­ren Mit­bür­ger, die viel­leicht noch nie zuvor in ihrem Leben demons­triert haben, kann selbst die Kanz­le­rin nicht mehr igno­rie­ren. Sie sagt zwar wie­der nichts Kon­kre­tes, doch unser Minis­ter­prä­si­dent (der ja eigent­lich nichts mehr zu sagen hat, weil der die Kom­pe­tenz durch das NABEG – Netz­aus­bau­be­schleu­ni­gungs­ge­setz – nach Ber­lin abge­ge­ben hat) fühlt sich ver­pflich­tet, wie­der­holt zu beto­nen, dass er und die gesam­te Baye­ri­sche Staats­re­gie­rung auf der Sei­te der Tras­sen­geg­ner sei. Die Neue Pres­se Coburg ver­mel­det hier­zu:
„Mit laut­star­ken Pro­tes­ten mach­ten sich immer wie­der Geg­ner der durch Nord­bay­ern geplan­ten Gleich­strom­tras­se vor und wäh­rend der Rede Mer­kels bemerk­bar. Nach Ansicht des baye­ri­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Horst See­ho­fer ziem­lich über­flüs­sig, denn “die gesam­te Staats­re­gie­rung ist an eurer Sei­te”. Die Demons­tran­ten könn­ten sich dar­auf ver­las­sen, dass die umstrit­te­ne Lei­tung nicht gebaut wer­de. Mer­kel ver­mied kon­kre­te Zusa­gen. Sie sei für eine “scho­nen­de Ener­gie­wen­de”. Den Zuhö­rern emp­fahl Mer­kel: “Ver­las­sen Sie sich auf Ihren Minis­ter­prä­si­den­ten, dann sind Sie gut bera­ten.”“
(Aus­zug aus „Neue Pres­se Coburg“ vom 21.05.2014)

Lie­be Mit­strei­ter, macht wei­ter so bis sich die­ses Damo­kles­schwert über uns in Luft auf­lösst.

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