Pres­se­mit­tei­lung 10. Juli 2026 | Akti­on zum Erör­te­rungs­ter­min; Nein zur Jura­lei­tung! Mora­to­ri­um gefordert

Von Diens­tag, 14. Juli 2026, bis Don­ners­tag, 16. Juli 2026, fin­det in Röthen­bach a.d. Peg­nitz der Erör­te­rungs­ter­min zur Jura­lei­tung (Abschnitt A‑Ost) statt.
Mit einer Pro­test­ak­ti­on vor der Röthen­ba­cher Karl-Diehl-Hal­le lei­ten die Bür­ger­initia­ti­ven des Akti­ons­bünd­nis Tras­sen­geg­ner am Eröff­nungs­tag um 8:30 Uhr den Erör­te­rungs­ter­min ein.

Die Ver­än­de­run­gen bei der Pla­nung der Jura­lei­tung durch den Weg­fall des West­bay­ern­rings sind mas­siv, der Bau der Höchst­span­nungstras­se wird sich um meh­re­re Jah­re ver­zö­gern. Über­tra­gungs­netz­be­trei­ber (ÜNB) Ten­net hat zuge­ge­ben: „Es hat uns kalt erwischt.“
Trotz der Tat­sa­che, dass ein wesent­li­cher Teil der Jura­lei­tung nicht wie geplant rea­li­siert wer­den kann, möch­te der ÜNB mit dem Bau von Teil­ab­schnit­ten bereits begin­nen, ohne ein schlüs­si­ges Gesamt­kon­zept für die Jura­lei­tung vor­ge­legt zu haben.

Vor­ge­zo­ge­ne Bau­maß­nah­men für die Jura­lei­tung für das Teil­stück Luders­heim bis Alt­heim wird das Akti­ons­bünd­nis Tras­sen­geg­ner nicht akzep­tie­ren. Die Rah­men­be­din­gun­gen für eine Plan­fest­stel­lung haben sich auf­grund der mas­si­ven Ver­zö­ge­rung in rele­van­tem Maß geän­dert. Die zum Ter­min ein­ge­reich­ten Unter­la­gen sind unvoll­stän­dig und wei­sen zahl­rei­che Män­gel auf.
Das Akti­ons­bünd­nis Tras­sen­geg­ner ver­langt ein Moratorium.

Das Pla­nungs­chaos bei Ten­net zeigt, dass die Fir­ma mit dem gleich­zei­ti­gen Bau neu­er Strom­lei­tun­gen offen­sicht­lich über­for­dert ist. Auch an ande­ren geplan­ten Lei­tun­gen wie Süd­link und Süd­ost­link beob­ach­ten wir feh­ler­haf­tes Vor­ge­hen und zahl­rei­che Ver­stö­ße gegen Natur- und Umwelt­schutz. Dies darf sich nicht wiederholen!

Wir leh­nen den Bau der Jura­lei­tung grund­le­gend ab.
Die Fra­ge nach dem Bedarf bleibt unbe­ant­wor­tet. Der Bau die­ser neu­en Strom­han­del­stras­se scha­det der Ener­gie­wen­de, dem Kli­ma­schutz und der Ver­sor­gungs­si­cher­heit. Die Strom­prei­se wer­den damit in unbe­zahl­ba­re Höhen getrie­ben. Der Strom­be­darf steigt bei Wei­tem nicht in dem Aus­maß, wie ursprüng­lich ange­nom­men. Die zu erwar­ten­den mas­si­ven Aus­wir­kun­gen auf die Bevöl­ke­rung wäh­rend der Bau­zeit sowie im spä­te­ren Betrieb ent­lang der Jura­lei­tung sind nicht hin­nehm­bar. Kein ein­zi­ger Baum darf für die Jura­lei­tung gefällt werden.

Nein zur Juraleitung!
Ja zur dezen­tra­len Energiewende!

Fly­er Pro­test­ak­ti­on zur Erörterung

Pro­test­ak­ti­on 14. Juli, 8.30 Uhr
Erörterung:
14., 15. und 16. Juli 2026
Beginn der Erör­te­rung jeweils ab 09:30 Uhr
Karl-Diehl-Hal­le Röthen­bach, Wer­ner-von-Sie­mens-Allee 25, 90552 Röthen­bach a. d. Pegnitz

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