Regio­nal statt Mega­tras­sen — Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung in Schnaittach

von Mat­thi­as Grob­le­ben (nbgland@stromautobahn.de)

Foto: Dör­te Hamann

Am 19.1.2017 fand in Schnaittach die ers­te Ver­samm­lung der Bür­ger­initia­ti­ven gegen die Süd-Ost-Tras­se in 2017 statt. Die Ver­an­stal­tung im Bad­saal war gut besucht und die Plät­ze alle belegt.
Das Gruß­wort kam von Land­rat Armin Kro­der und Bür­ger­meis­ter Pit­ter­lein.
Land­rat Kro­der stell­te fest, dass es der Ener­gie­wen­de nicht dien­lich sein kann, dass die Kom­mu­nen “dre­cker­ten” Strom von weit her bezie­hen. Eine Ener­gie­wen­de kann nur gelin­gen, wenn sie Ort vor­an­ge­trie­ben wird und die­ses Enga­ge­ment nicht gleich­zei­tig von den gro­ßen Ener­gie­kon­zer­nen platt­ge­macht wird. Der hart­nä­cki­ge Wider­stand der BI´s tra­ge maß­geb­lich dazu bei, dass die­se Ent­wick­lung bis­lang zumin­dest ver­zö­gert wer­den konn­te.

Der Vor­trag von Dr. Jür­gen Rupprecht vom Akti­ons­bünd­nis Tras­sen­geg­ner beleg­te, wie HGÜ-Tras­sen und die Auf­rüs­tung von Wech­sel­strom­tras­sen auf 380kV zusam­men­hän­gen. Im zwei­ten Teil gab es prak­ti­sche Tipps vom DGS-Exper­ten Micha­el Vogt­mann, wie jeder sei­nen Bei­trag zur dezen­tra­len Ener­gie­wen­de leis­ten kann.

Der Vor­trag von Herrn Vogt­mann steht hier zum Down­load zur Ver­fü­gung

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