Schulterschluss von Aktionsbündnis gegen die Süd-Ost-Trasse und BI PRO Erdkabel Urbar gegen Ultranet

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Gemeinsam sind wir stark! Besuch von Franziska Hennerkes von der Bürgerinitiative PRO Erdkabel Urbar (Rheinland-Pfalz) in Leinburg bei Vertretern des Aktionsbündnisses gegen die Süd-Ost-Trasse. In Zukunft werden wir den Austausch mit den Gegnern der Ultranet-Trasse verstärken. Dort gilt ebenso wir bei uns: Wir setzen uns für eine dezentrale Energiewende ein, indem wir gegen einen überdimensionierten Netzausbau kämpfen!

Der Name „PRO Erdkabel“ darf nicht falsch verstanden werden, sondern ist aufgrund der Entstehungsgeschichte der BI nachvollziehbar: Den Menschen in Urbar und entlang des Trassenkorridors soll die Gleichstromtrasse auf einer bereits vorhandenen Wechselstromleitung direkt über die Köpfe gehängt werden, ohne jede Abstandsregelung, ohne jede Rücksicht auf unerforschte gesundheitliche Risiken. Eine Erdverkabelung wäre die Mindestforderung, auch wenn Erdkabel horrend teuer wären.

Die Hybrid-Version, wie Amprion sie bei Ultranet anwenden will, hat TenneT für die Süd-Ost-Trasse ausgeschlossen. Zum einen ist auch diese Lösung wie Erdkabel technisch gesehen ein unkalkulierbares Pilotprojekt; vor allem aber gibt es die Befürchtung, für Freileitungen keine Akzeptanz zu bekommen.

Einzig sinnvolle Lösung, da sind sich die BI Urbar und das Aktionsbündnis gegen die Süd-Ost-Trasse einig, ist ein Verzicht auf schädliche Kohlestrom-Trassen auf Kosten der Bevölkerung, die die Energiewende verhindern.

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