Schwar­zer Frei­tag für die Ener­gie­wen­de!

black-friday-1042311_640Frau Bul­ling-Schrö­ter von den Lin­ken kri­ti­sier­te die schlech­te Infor­ma­ti­ons­po­li­tik:
„Wir von der Oppo­si­ti­on haben – das wur­de schon gesagt – den Ände­rungs­an­trag der Regie­rungs­ko­ali­ti­on, die­se 412 Sei­ten, vor­ges­tern eine Vier­tel­stun­de vor Aus­schuss­be­ginn bekom­men. Wenn die Gro­ße Koali­ti­on etwas durch­set­zen will, dann wird Druck gemacht, dann muss es schnell gehen. Das ist die Stra­te­gie die­ser Koali­ti­on.“
Die­se Ein­wän­de wur­den von der Koali­ti­on ins Lächer­li­che gezo­gen:

http://www.bulling-schroeter.de/eeg-heftige-kehrtwende-bei-erneuerbaren/

So geht also Demo­kra­tie im Bun­des­tag-unglaub­lich!

Der Zubau der Erneu­er­ba­ren wur­de gedros­selt, das hat zur Fol­ge, daß die Kli­ma­vor­ga­ben nicht ein­ge­hal­ten wer­den kön­nen-also nicht ein­ge­hal­ten wer­den wol­len.
Der Anteil des Solar-, Wind­kraft- und Bio­mas­se-Stroms an der gesam­ten Strom­pro­duk­ti­on soll bis 2025 auch nur auf maxi­mal 45 Pro­zent von der­zeit 33 Pro­zent stei­gen. Zahl­rei­che Umwelt­ver­bän­de, Wis­sen­schaft­ler und Orga­ni­sa­tio­nen kri­ti­sier­ten das neue EEG-jedoch ohne Erfolg.

Was sich durch das neue EEG alles ändert, kann man hier im Über­blick nach­le­sen:
http://www.agrarheute.com/wissen/eeg-novelle-aenderungen-ueberblick

Der Zubau der Erneu­er­ba­ren wur­de gedros­selt, das hat zur Fol­ge, daß die Kli­ma­vor­ga­ben nicht ein­ge­hal­ten wer­den kön­nen-also nicht ein­ge­hal­ten wer­den wol­len. Der Anteil des Solar-, Wind­kraft- und Bio­mas­se-Stroms an der gesam­ten Strom­pro­duk­ti­on soll bis 2025 auch nur auf maxi­mal 45 Pro­zent von der­zeit 33 Pro­zent stei­gen. Zahl­rei­che Umwelt­ver­bän­de, Wis­sen­schaft­ler und Orga­ni­sa­tio­nen kri­ti­sier­ten das neue EEG-jedoch ohne Erfolg

Es ist ein poli­ti­sches Abkom­men mit der Groß­in­dus­trie und den gro­ßen Ener­gie­un­ter­neh­men-zu Las­ten der Bür­ger­en­er­gie, des Kli­ma­schut­zes und einer dezen­tra­len Bür­ger­be­tei­li­gung!

Ich schlie­ße mich den Wor­ten von Herrn von Fabeck vom SFV an:

Ver­ant­wor­tungs­los ist die­ses Vor­ge­hen in jedem Fall. Die auf der Kli­ma­kon­fe­renz in Paris im letz­ten Dezem­ber gege­be­nen Ver­spre­chen über Anstren­gun­gen beim Klima­schutz sind heu­te scham­los gebro­chen wor­den.
Wir wer­den uns bei der nächs­ten Über­schwemmungskatastrophe dar­an erin­nern. Und hof­fent­lich auch bei der nächs­ten Bun­destagswahl.“

2 Gedanken zu „Schwar­zer Frei­tag für die Ener­gie­wen­de!“

  1. Es ist ein Skan­dal wie uns der von der gro­ßen Koali­ti­on geför­der­te Lob­by­is­mus die Zukunft für die dezen­tra­le regio­na­le ener­gie­wen­de und für den den Kli­ma­schutz ver­baut.
    Die Ände­run­gen zum aus­brem­sen der ener­gie­wen­de sind eine Unver­schämt­heit und durch nichts zu begrün­den.
    Allei­ne die gro­ßen im ener­gie­sek­tor kön­nen sich freu­en. Somit wird die demo­kra­ti­sche, drin­gend not­wen­di­ge ener­gie­wen­de an die Wand gefah­ren.

    Wer kann die­sen Irr­sinn stop­pen? Ehr­li­che Poli­tik – ohne Ver­stri­ckung mit den Lob­by­is­ten.

  2. Alle 4 Jah­re das Kreuz­chen an der hof­fent­lich rich­ti­gen Stel­le zu machen, ist das was von der Demo­kra­tie noch geblie­ben ist. Also Chan­ce nut­zen und Wäh­len gehen-die Hoff­nung stirbt zuletzt!

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