Soli­da­ri­tät – so funk­tio­niert es

Am 02.07.2015 tra­fen sich die Tras­sen­geg­ner in Alt­dorf bei Nürn­berg.

Dort stell­te Bri­git­te Art­mann aus Wun­sie­del, Fich­tel­ge­bir­ge, die Aar­hus Kon­ven­ti­on und den Pro­zess der geplan­ten Imple­men­tie­rung in euro­päi­sches und deut­sches Recht vor. Der Vor­trag stieß auf deut­li­ches Inter­es­se. Fast allen Teil­neh­mern war die­se Kon­ven­ti­on, die den Bür­gern umfas­sen­de und ver­bind­li­che Mit­spra­che­rech­te und Kla­ge­mög­lich­kei­ten bei Umwelt­vor­ha­ben garan­tiert, nicht bekannt. Gera­de bei der Pla­nung der Gleich­strom­lei­tun­gen wäre sonst eini­ges anders gelau­fen. Spon­tan erkann­ten Teil­neh­mer die Chan­ce, ihre Rech­te, die ihnen seit Jah­ren von den Regie­ren­den ver­wei­gert wer­den, durch­zu­set­zen. Sie beschlos­sen, die­se Infor­ma­tio­nen in ihre Bür­ger­initia­ti­ven zu tra­gen, zu dis­ku­tie­ren und ggfs. die Imple­men­tie­rung finan­zi­ell zu unter­stüt­zen.

Das ist gesche­hen und wir sind fast am Ziel, auch dank des Schul­ter­schlus­ses vie­ler Tras­sen­geg­ner, Fracking-Geg­ner, Atom­kraft­geg­ner, Geg­ner der CO2-Ver­pres­sung und auch Mit­glie­der poli­ti­scher Orga­ni­sa­tio­nen. Alle haben soli­da­risch gespen­det, damit die Strom­tras­sen-Kla­ge gegen die PCI-Pro­jek­te des Netz­ent­wick­lungs­plans star­ten kann.

20.000 Euro sind so zusam­men­ge­kom­men.

Aus die­sem Anlass ein ganz dickes Dan­ke­schön an alle, die das ermög­licht haben. Sie sol­len hier gewür­digt wer­den.

Wir lis­ten heu­te die uns bekann­ten Spen­de­rIn­nen aus den Rei­hen der Tras­sen­geg­ner auf.

Regi­on Ober­fran­ken   2270 Euro
BI „Fich­tel­ge­bir­ge sagt NEIN…“ 1000 Euro
BIen Creu­ßen, Bet­zen­stein-Plech, Gold­kro­nach und Spei­chers­dorf 850 Euro
Pri­vat­spen­den (soweit Per­so­nen bekannt und auf­ge­lis­tet) 270 Euro     
Mit­glie­der B 90/Grüne KV Bay­reuth Land 150 Euro
Regi­on Mit­tel­fran­ken / Nürn­ber­ger Land 1525 Euro
BI Nürn­ber­ger Land (Lein­burg, Altdorf/Burgthann, Hor­mers­dorf)  1050 Euro
BI Heils­bronn     250 Euro
Pri­vat­spen­den (soweit Per­so­nen bekannt und auf­ge­lis­tet)   225 Euro
Regi­on Donau / Ries/ Lech / Walting / Eglset­ten 1200 Euro
BIen Nie­der­schö­nen­feld, Rain, Marx­heim, Obern­dorf, Ober­hau­sen, Neu­burg-Nord, Ren­nerts­ho­fen und Nor­den­dorf, Walting , Eglset­ten 1200 Euro
Regi­on Ober­pfalz 2895 Euro
BIen „NEW gegen die Tras­se“ und „Stift­land sagt NEIN..“ 420 Euro 
Mit­glie­der Öko­lo­gisch-Demo­kra­ti­sche Par­tei KV Weiden/Neustadt     800 Euro
Freie Wäh­ler aus Regensburg/Weiden/Neustadt/ Pul­len­reuth    375 Euro   
Pri­vat­spen­den (soweit Per­so­nen bekannt und auf­ge­lis­tet) 1300 Euro
davon  Klaus und Maria Estl   1000 Euro

 

Wir freu­en uns über jeden Betrag und auch über die­je­ni­gen, die vor­an­ge­gan­gen sind, indem sie mehr­mals gespen­det  oder sich als Ers­te finan­zi­ell enga­giert haben. Bei­spiel­haft sei­en hier genannt

  • Bür­ger­initia­ti­ven: Fich­tel­ge­bir­ge,  Lein­burg,  Altdorf/Burgthann,   Donau/ Ries / Lech
  • Mit­glie­der poli­ti­sche Orga­ni­sa­tio­nen: ödp KV Weiden/Neustadt, Bünd­nis 90/Grüne KV Bay­reuth Land  und Freie Wäh­ler KV Wei­den

Wo ste­hen wir im Moment?

Bri­git­te Art­mann meint dazu: „Die Strom­tras­sen-Kla­ge wird bald von Frau Rechts­an­wäl­tin Dr. Ver­he­yen ein­ge­reicht. Der ers­te Teil ist bereits DANK IHRER HILFE finan­ziert. Wenn jetzt noch ca. 4500 Euro gespen­det wer­den, wären wir die Sor­ge um die Gesamt­kos­ten der Kla­ge (rund 24.000 Euro) los. Über­schüs­si­ge Mit­tel wer­den wir für die nöti­ge zwei­te Kla­ge ein­set­zen, die es braucht um eine SUP Fracking in ganz Deutsch­land zu bekom­men. Auch die­se zwei­te Kla­ge wird cir­ca 24.000 Euro kos­ten.“

Aus­blick und herz­li­che Bit­te

Die Strom­tras­sen-Kla­ge wird der Prä­ze­denz­fall. Sie wird durch die Soli­da­ri­tät aller Spen­de­rin­nen und Spen­der ermög­licht. Des­halb wären jetzt wir Strom­tras­sen­geg­ner am Zug, um die rest­li­chen Kos­ten abzu­de­cken.

Alle, die sich noch nicht ent­schlos­sen haben, zu spen­den: Macht mit, denn nur gemein­sam sind wir stark. Und haben wir nicht auch Geld in Aktio­nen gesteckt, die viel weni­ger gebracht haben?

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen, auch zu den Spen­dern und zu Bri­git­te Art­mann, wie immer unter www.aarhus-konvention-initiative.de

 

 

 

 

 

 

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