Aufruf zur Demo in München – „Rote Karte für den überdimensionierten Netzausbau“

Das Bayerische Wirtschaftsministerium hat für den 4. Juli 2017 zu einer Nachfolgetagung zum Energiedialog eingeladen. Die Agenda enthält kein Wort über den fatalen Netzausbau.

Statt einer Energiewende vor Ort mit regionaler Wertschöpfung wird mit teuren Trassen Kohlestrom nach Bayern geholt, die Gesundheit der Menschen aufs Spiel gesetzt und die Natur nachhaltig zerstört. Aber die Bürgerinnen und Bürger sollen darüber nicht mehr diskutieren.

Es ist symptomatisch für die rückwärtsgewandte Energiepolitik der Bayerischen Staatsregierung, dass die Energiewende den Konzernen und Übertragungsnetzbetreibern unkontrolliert zum Fraß vorgeworfen wird, während die Politik sich zurückzieht und sich als ideenlos und handlungsunfähig erweist. Wirtschaftsministerin Ilse Aigner lädt ein, steht aber für den Dialog gar nicht zur Verfügung.

Dafür gibt es die rote Karte! Wir lassen nicht locker und tragen den Verantwortlichen unseren Protest direkt vor die Tür!

An der Protestaktion beteiligen sich neben dem Aktionsbündnis gegen die Süd-Ost-Trasse auch die Freien Wähler, die LINKE und viele weitere Gruppen.

Als Redner sind u. a. Hubert Aiwanger (MdL FREIE WÄHLER) und Eva Bulling-Schröter (MdB DIE LINKE) vorgesehen.

Zur Info – Mitfahrgelegenheiten:

  • Der Bundestagskandidat der FREIEN WÄHLER (Hof/Wunsiedel) Hans Martin Grötsch setzt hierzu einen Bus von Hof entlang der Trasse (A93) ein und ist für Teilnehmer der Demonstration kostenlos.
    Der Bundesvorsitzende der FREIEN WÄHLER Hubert Aiwanger wird ebenfalls im Bus zusteigen und für Gespräche gerne zur Verfügung stehen.

    Anmeldung: hansmartin.groetsch@fw-bayern.de 
  • Die BI Leinburg organisiert Mitfahrgelegenheiten im Auto. Bei Interesse bitte melden unter bi-leinburg@stromautobahn.de 

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