Bundestag startet Online-Umfrage zum Thema Stromnetze

© einzmedia  / pixelio.de Das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag setzt auf die Beteiligung unterschiedlicher gesellschaftlicher Interessengruppen.

Am 26.11. startete die erste Online-Umfrage zu einem umstrittenen Zukunftsthema: „Stromnetze und Energiewende“. Diese Umfrage läuft noch bis zum 31. Dezember 2014.

Mittels der Befragungen sollen Konflikte und Potenziale neuer Technologien frühzeitig erkannt und Gestaltungsoptionen identifiziert werden. Die Befragung dauert nur wenige Minuten. Inhaltlich wird sehr genau auf das Thema Stromnetzausbau eingegangen. Am Ende der Umfrage muss man seine Postleitzahl mit nur drei Stellen angeben. Alle anderen personenbezogenen Angaben (Geschlecht, Organisation, usw.) sind KEINE Pflichtfelder. Die Befragung sollte objektiv und sachlich ausgefüllt werden.

Die Befragung ist zu finden unter: https://www.stakeholderpanel.de/sosci/Stromnetze/ 

Für die Befragungsrunden entstand eine neue Online-Plattform, das Stakeholder Panel Technikfolgenabschätzung, kurz „Stakeholder Panel TA“. Die Plattform richtet sich vorrangig an gesellschaftsrelevante Gruppen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Medien, Zivilgesellschaft und Umwelt. Auch interessierte Bürgerinnen und Bürger sind gefragt, Mitglied des Panels zu werden. Es geht darum, die Herausforderungen und Folgen von Wissenschaft und Technik aus verschiedensten Blickwinkeln zu diskutieren.

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Was ist ein Stakeholder??? 

Als Stakeholder wird eine Person oder Gruppe bezeichnet, die ein berechtigtes Interesse am Verlauf oder Ergebnis eines Prozesses oder Projektes hat.

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Bilder: © einzmedia  / pixelio.de 

 

3 Gedanken zu „Bundestag startet Online-Umfrage zum Thema Stromnetze“

  1. …leider habe ich bei dieser Umfrage das Gefühl, daß ich mich nur für eine Energiewende aussprechen kann, wenn ich auch für den Netzausbau bin-eine andere Auswahlmöglichkeit wird mir in dieser Umfrage nicht zur Verfügung gestellt. Auch wird der Begriff Netzausbau nicht erklärt-ist damit der generelle Ausbau unserer Stromnetze gemeint (110KV,220 KV…) oder die Diskussion über die „Monsterstromtrassen“ im NEP? Ich hab trotzdem mitgemacht und diese Ergänzung beigefügt. Auch fehlt mir die Erklärung des Begriffes Energiewende, ich finde dieser Begriff wird oft „mißbraucht“! Wende heißt für mich ganz klar in eine andere Richtung gehen, Technologien anzuwenden die ich bisher nicht oder nur sehr gering verwendet habe UND die klimafreundlicher/bürgerfreundlicher sind, als die bisher Verwendeten.

    1. @Anita
      stimme dir zum Teil zu, man sollte aber trotzdem mitmachen. Es ist möglich, zuletzt individuelle Anregungen zu geben, da habe ich die Defizite bei den gestellten Fragen und den zu vergebenden Wertungen genannt.
      Es ist immerhin ein Anfang.
      Ganz wichtig ist meiner Meinung nach die Forderung, dass die Bürger darüber entscheiden können, ob die Maßnahmen überhaupt realisiert werden.

  2. Keine Stromautobahn durch das Weserbergland. Westschwenk kostet die Stromkunden rd. 100 Millionen Euro!! Alternativ, wenn überhaupt notwendig, Verlauf an der A 7 und Erdverkabelung!!!2022 soll der Strom von Norden nach Süden.
    Warum diese Eile???? Bis zu diesem Zeitpunkt gibt es durch Forschung und Entwicklungen andere Möglichkeiten der Stromversorgung der südlichen Bundesländer. Bis dahin kann man in Bayern und Baden-Württenberg noch zahlreiche Windräder bauen und Möglichkeiten der dezentralen Stromversorgung nutzen.

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