Alle Strom­kun­den sind Opfer einer ver­fehl­ten Netz­aus­bau-Pla­nung – jeder ist betrof­fen

Pres­se­mit­tei­lung der Bür­ger­initia­ti­ven “Stift­land sagt NEIN zu Atom- und Koh­le­strom­tras­sen – JA zur dezen­tra­len Ener­gie­wen­de” und “NEW gegen die Tras­se – für eine dezen­tra­le Ener­gie­wen­de”

Unter dem Mot­to “Ober­pfalz unter Strom – Süd­ost­link – Es ist soweit, jetzt wird’s ernst!” 
laden die Bür­ger­initia­ti­ven mit ihren Spre­chern Josef Lang­gärt­ner und Gerald Schmid ein

  • Wohin? – Nach Altenstadt/Waldnaab in D´Wirtschaft (Sport­heim), Jahn­stra­ße 4, 92665 Alten­stadt an der Wald­na­ab
  • Wann? – 09. Mai 2017 , 20.00 Uhr

Das geht uns alle an – Strom­kun­den, Bür­ge­rIn­nen, Grund­stück­ei­gen­tü­mer, und nicht zuletzt unse­re Land­rä­te und Bür­ger­meis­ter aus den Krei­sen Neu­stadt, Tir­schen­reuth und der Stadt Wei­den. Sie soll­ten dem Bei­spiel des Wun­sied­ler Kreis­tags, mit sei­nem Beschluss, alles zu tun, um die Tras­se auf­zu­hal­ten, fol­gen und eben­so beschlie­ßen, Rechts­bei­stand zu beauf­tra­gen. Sich zusam­men zu tun ent­lang der Tras­se, Geschlos­sen­heit zu zei­gen und sich schüt­zend vor ihre Bür­ge­rIn­nen zu stel­len, ist das Gebot der Stun­de.
Wir sind gemein­sam mit vie­len Wis­sen­schaft­lern der Ansicht, die­se unnö­ti­gen über­di­men­sio­na­len Tras­sen scha­den der dezen­tra­len Ener­gie­wen­de. Statt regio­na­ler Wert­schöp­fung zen­tra­li­sie­ren sie und bedie­nen koh­le- und atom­be­trie­be­ne Groß­kraft­wer­ke, statt dezen­tral erzeug­te erneu­er­ba­re Ener­gie zu för­dern. “Der Wind­strom muss vom Nor­den in den Süden” – die­ser Slo­gan der Ener­gie­lob­by ist so ein­präg­sam wie falsch. In der Ver­an­stal­tung wird mit dem Wind­strom­mär­chen auf­ge­räumt, über mög­li­che Kos­ten für die ein­zel­nen Pri­vat­haus­hal­te gere­det und Mög­lich­kei­ten dis­ku­tiert und auf­ge­zeigt, wie man gegen den Bau vor­ge­hen könn­te. Des­halb rufen wir alle Ener­gie­wen­de-Befür­wor­ter auf, sich gegen die­sen Unsinn ein­zu­set­zen”, bekräf­tigt Josef Lang­gärt­ner.

Ihre Ein­la­dung rich­ten die Bür­ger­initia­ti­ven des­halb an die gesam­te Bevöl­ke­rung im Süd­ost­link Tras­sen­ab­schnitt Land­kreis Tir­schen­reuth und Neustadt/Waldnaab, sowie Stadt Wei­den. Gäs­te aus den Nach­bar­land­krei­sen sind natür­lich herz­lich will­kom­men.

Sie for­dern gera­de die Poli­ti­ker vor Ort auf, sich die­sem Wahn­sinn ent­ge­gen­zu­stel­len, so wie es der Land­kreis Wun­sie­del macht, der geschlos­sen incl. 17 Bür­ger­meis­tern den Rechts­an­walt Wolf­gang Bau­mann- bekannt aus sei­nem Wider­stand gegen die WAA- beauf­tragt, gegen den Bau der Tras­se vor­zu­ge­hen.

Der Wind­strom muss vom Nor­den in den Süden” – selbst die Bun­des­kanz­le­rin fällt dar­auf rein und ver­brei­tet die­sen Unsinn. Der Nor­den braucht sei­nen Strom sel­ber und soll­te es mal wirk­lich über­schüs­si­gen Wind­strom geben, könn­te er auch mit­tels Power to Gas ins Erd­gas­netz ein­ge­speist wer­den. Weder die Zer­stö­rung von 1000 ha Wald und Natur noch die Res­sour­cen- und Ener­gie­ver­schwen­dung für die­sen Bau ist gerecht­fer­tigt, es geht auch anders”, erklärt Gerald Schmid, Spre­cher der Stift­län­der BI.

Gera­de jetzt schon zur Antrags­kon­fe­renz – sie fin­det am 17. Mai in Wei­den statt – sei es wich­tig sei­ne Ein­wen­dung vor­zu­brin­gen. Spä­ter gebe es kei­ne wirk­sa­me Mög­lich­keit mehr. Kla­ge­be­rech­tigt sind aller­dings neben Grund­stücks­be­sit­zern nur Kom­mu­nen und Land­krei­se.
Wir als “Nor­mal­men­schen” dür­fen uns zwar mit Ein­wen­dun­gen betei­li­gen, aber nicht gegen die fina­le Bau­ge­neh­mi­gung kla­gen, obwohl die Bun­des­netz­agen­tur selbst in ihren zur Bun­des­fach­pla­nung ein­ge­reich­ten Unter­la­gen schreibt, dass bis zu 2 km beid­seits der Tras­se Aus­wir­kun­gen zu erwar­ten sein könn­ten, ergänzt der BI-Spre­cher aus Park­stein.

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