Offen und Transparent

Die meis¬≠ten Bei¬≠tr√§¬≠ge auf die¬≠ser Sei¬≠te schrei¬≠be ich selbst. Sie spie¬≠geln somit mei¬≠ne per¬≠s√∂n¬≠li¬≠che Wahr¬≠neh¬≠mung wie¬≠der. Auch mit die¬≠sem Bei¬≠trag will ich mei¬≠ne per¬≠s√∂n¬≠li¬≠che Mei¬≠nung wie¬≠der¬≠ge¬≠ben. Es geht um die aktu¬≠el¬≠le Situa¬≠ti¬≠on in der wir uns befin¬≠den. St√§n¬≠di¬≠ge Dis¬≠kus¬≠sio¬≠nen √ľber Preis¬≠zo¬≠nen, Lob¬≠by¬≠is¬≠mus, Gesund¬≠heits¬≠ri¬≠si¬≠ken usw..

Vie¬≠le Men¬≠schen, mit denen ich in Bezug auf die Strom¬≠tras¬≠se in Ver¬≠bin¬≠dung bin, spre¬≠chen von Offen¬≠heit und Trans¬≠pa¬≠renz. Doch das wird nur gesagt, ver¬≠hal¬≠ten wird sich anders. Ich berich¬≠te¬≠te von feh¬≠len¬≠der Trans¬≠pa¬≠renz schon ein¬≠mal mit rela¬≠tiv offe¬≠nen Wor¬≠ten (zum Bericht ‚ÄúEner¬≠gie¬≠dia¬≠log wird zur Far¬≠ce‚ÄĚ). Die¬≠ser Arti¬≠kel erzeug¬≠te mehr Reso¬≠nanz als ande¬≠re Bei¬≠tr√§¬≠ge. Die meis¬≠ten Reak¬≠tio¬≠nen dar¬≠auf waren sehr posi¬≠tiv, was mich in mei¬≠ner kri¬≠ti¬≠schen Hal¬≠tung best√§¬≠tigt. Es gab aber auch ande¬≠re, die einen sol¬≠chen Ton nicht haben wol¬≠len und damit argu¬≠men¬≠tie¬≠ren, dass man mit ande¬≠ren Tras¬≠sen¬≠be¬≠tei¬≠lig¬≠ten (z.B. die Bay¬≠er. Staats¬≠re¬≠gie¬≠rung) so nicht reden kann. Ich sehe das anders, wenn man offen mit¬≠ein¬≠an¬≠der reden will, kann es nicht sein, dass der Gespr√§chs¬≠part¬≠ner wegen Aus¬≠sa¬≠gen belei¬≠digt ist. Es best√§rkt mich sogar, denn schein¬≠bar scheint an so man¬≠chen Unge¬≠reimt¬≠hei¬≠ten doch was Wah¬≠res dran zu sein.

Auch jetzt, will ich ein¬≠mal offen etwas schrei¬≠ben. Deutsch¬≠land in zwei Preis¬≠zo¬≠nen zu tei¬≠len, was f√ľr ein Argu¬≠ment! Das zieht sicher bei B√ľr¬≠gern, die man nur halb¬≠her¬≠zig auf¬≠kl√§rt. Wenns ans eige¬≠ne Geld geht wer¬≠den vie¬≠le hell¬≠h√∂¬≠rig.  Das Argu¬≠ment kam pl√∂tz¬≠lich auf, selt¬≠sa¬≠mer¬≠wei¬≠se erst kurz nach¬≠dem die S√ľd-Ost Pas¬≠sa¬≠ge als Koh¬≠le¬≠strom¬≠tras¬≠se ent¬≠larvt wur¬≠de. Es muss¬≠te also etwas neu¬≠es her. Nun sind es Preis¬≠zo¬≠nen und nicht mehr Wind¬≠strom als Prim¬≠√§r¬≠ar¬≠gu¬≠ment pro Trasse. 

Nun lebe ich im S√ľden und bin von der Tras¬≠se unmit¬≠tel¬≠bar betrof¬≠fen. Zwei Preis¬≠zo¬≠nen? Das ist mir v√∂l¬≠lig egal! Nicht das ich zuviel Geld h√§t¬≠te. Aber mei¬≠ne Gesund¬≠heit ist es mir Wert! Nicht mei¬≠ne Gesund¬≠heit, die ich von irgend¬≠wel¬≠chen nicht bewie¬≠se¬≠nen Strah¬≠lun¬≠gen abbekomme.

  • Mich macht es krank wenn ich auf mei¬≠ner Ter¬≠ras¬≠se sit¬≠ze und einen h√§ss¬≠li¬≠chen 80 Meter hohen Strom¬≠mast bewun¬≠dern darf.
  • Mich macht es krank, wenn ich an einem ver¬≠meind¬≠lich ruhi¬≠gen Sonn¬≠tag das brum¬≠men der 500 KV Lei¬≠tun¬≠gen h√∂re.
  • Mich macht es krank immer wie¬≠der auf S√§t¬≠ze zu ant¬≠wor¬≠ten wie ‚ÄúDu wohnst so nah ein einem so gro¬≠√üen Strom¬≠mast? Ich k√∂nn¬≠te hier nicht leben‚ÄĚ
  • Mich macht es  krank, wenn √∂ffent¬≠li¬≠che Ver¬≠tre¬≠ter S√§t¬≠ze ver¬≠dre¬≠hen, wie sie es brau¬≠chen nur um mit wei¬≠√üer Wes¬≠te dazustehen
  • und mich macht es krank wenn man sieht, wel¬≠che star¬≠ke Lob¬≠by in Deutsch¬≠land herrscht und wie sehr es nur um Macht und Geld geht. Auf dem R√ľcken der ‚Äúklei¬≠nen‚ÄĚ B√ľr¬≠ger wird alles ausgetragen

Um es noch¬≠mal zu sagen: Das was ich sehe macht mich krank und nicht eine spe¬≠ku¬≠la¬≠ti¬≠ve Strah¬≠lung. Ich bin ein Kind der Tech¬≠nik und bin ganz vie¬≠len ande¬≠ren Strah¬≠len aus¬≠ge¬≠setzt (Funk¬≠wel¬≠len, Han¬≠dy, WLAN). Dar¬≠auf will ich nicht ver¬≠zich¬≠ten. Was ist denn das ers¬≠te was Leu¬≠te zu mir sagen, wenn sie mich in Zukunft besu¬≠chen. Was soll ich dann ant¬≠wor¬≠ten. Es ist ganz ein¬≠fach. Ich kann es mir nicht leis¬≠ten weg¬≠zu¬≠zie¬≠hen. Mein Haus ist mein Leben, dort will und muss ich blei¬≠ben. F√ľr immer.

Auch im Ener­gie­dia­log fin­de ich so eini­ges selt­sam, das habe ich wie oben geschrie­ben schon ein­mal berich­tet. Es ist seit dem nicht bes­ser gewor­den. Aus dem Mail­ver­kehr der letz­ten Tage lese ich eine ein­deu­ti­ge Ten­denz pro Tras­se her­aus. Ali­bi­ver­an­stal­tung trifft es ganz genau. Sicher wird, im neu­en Jahr noch­ein­mal etwas zum Stand des Ener­gie­dia­logs veröffentlicht.

Zu guter letzt die Trans¬≠pa¬≠renz. Trans¬≠pa¬≠renz bedeu¬≠tet f√ľr mich offe¬≠ner Umgang mit Infor¬≠ma¬≠tio¬≠nen. Ich kann es nicht ver¬≠ste¬≠hen, dass ein Ener¬≠gie¬≠dia¬≠log so ‚Äúver¬≠schlos¬≠sen‚ÄĚ durch¬≠ge¬≠f√ľhrt wird. Man kann sich online betei¬≠li¬≠gen. Sch√∂n. Aber auch dabei gab es eini¬≠ge Unstim¬≠mig¬≠kei¬≠ten. Trans¬≠pa¬≠renz hei√üt f√ľr mich nicht, das ich auf jeman¬≠den zuge¬≠hen muss und nach Infor¬≠ma¬≠tio¬≠nen fra¬≠gen muss. Trans¬≠pa¬≠renz hei√üt, dass von sich aus Infor¬≠ma¬≠tio¬≠nen bereit¬≠ge¬≠stellt wer¬≠den. Sicher muss man unter¬≠schei¬≠den ob etwas ver¬≠trau¬≠lich ist oder nicht aber ich per¬≠s√∂n¬≠lich ver¬≠mis¬≠se die Trans¬≠pa¬≠renz der Staats¬≠re¬≠gie¬≠rung. Es fing an, wie die Aus¬≠wahl der Teil¬≠neh¬≠mer am Ener¬≠gie¬≠dia¬≠log erfolg¬≠te, nach wel¬≠chen Kri¬≠te¬≠ri¬≠en ist das gesche¬≠hen? Wur¬≠den Teil¬≠neh¬≠mer¬≠lis¬≠ten ver√∂ffentlicht?

Ich w√ľn¬≠sche mir f√ľr die Zukunft, eine wirk¬≠lich offe¬≠ne, trans¬≠pa¬≠ren¬≠te Kom¬≠mu¬≠ni¬≠ka¬≠ti¬≠on aller Teil¬≠neh¬≠mer. Nie¬≠mand soll¬≠te zu radi¬≠ka¬≠len oder belei¬≠di¬≠gen¬≠den Mit¬≠teln grei¬≠fen. Es ist die Ohn¬≠macht, die vie¬≠le Betrof¬≠fe¬≠ne zur Zeit sp√ľ¬≠ren. Wir f√ľh¬≠len uns aus¬≠ge¬≠lie¬≠fert, aus¬≠ge¬≠lie¬≠fert an Per¬≠so¬≠nen, die nur nach Macht und Geld stre¬≠ben. Die¬≠se Ohn¬≠macht macht uns allen Angst.

24 Gedanken zu „Offen und Transparent“

  1. Lie­ber Herr Ambros,

    vie¬≠len Dank f√ľr die¬≠sen Arti¬≠kel. Sie brin¬≠gen die Argu¬≠men¬≠te auf den Punkt: Allein die Angst vor der HG√ú Lei¬≠tung macht krank, der Noce¬≠bo Effekt macht also krank ( http://de.wikipedia.org/wiki/Nocebo-Effekt#Elektrosmog ).

    So eine Lei¬≠tung sieht man, das mag rich¬≠tig sein. Aber man kann sich auch dar¬≠an gew√∂h¬≠nen. Im Nor¬≠den ste¬≠hen Wind¬≠r√§¬≠der, in √Ėster¬≠reich gibt es in man¬≠chen T√§lern einen Draht¬≠ver¬≠hau durch die Strom¬≠lei¬≠tun¬≠gen der Was¬≠ser¬≠kraft¬≠wer¬≠ke und die Men¬≠schen leben gut damit. Selbst der Tou¬≠ris¬≠mus an den K√ľs¬≠ten und in √Ėster¬≠reich wird davon nicht beein¬≠flusst. Woher lei¬≠ten Sie und die ande¬≠ren Tras¬≠sen¬≠geg¬≠ner also den Anspruch ab, in der per¬≠s√∂n¬≠li¬≠chen N√§he von Infra¬≠struk¬≠tur ver¬≠schont zu blei¬≠ben? Mei¬≠ner Mei¬≠nung nach ist das ein Schlag ins Gesicht der B√ľr¬≠ger, die Infra¬≠struk¬≠tur dul¬≠den (m√ľs¬≠sen), Infra¬≠struk¬≠tur von der auch Sie pro¬≠fi¬≠tie¬≠ren. Per¬≠s√∂n¬≠lich h√§t¬≠te ich lie¬≠ber zwei HG√ú Lei¬≠tun¬≠gen im Blick¬≠feld als eine Auto¬≠bahn ihn H√∂rweite.

    Und um noch den Bes¬≠ser¬≠wis¬≠ser zu geben: Das Brum¬≠men wird es bei einer HG√ú Lei¬≠tung wohl eher nicht geben. Das tie¬≠fe Brum¬≠men wird durch die 50 Hertz Wech¬≠sel¬≠span¬≠nung erzeugt, ein even¬≠tu¬≠el¬≠les Knis¬≠tern durch B√ľn¬≠del¬≠lei¬≠ter stark verringert.

  2. ‚Äúin der per¬≠s√∂n¬≠li¬≠chen N√§he von Infra¬≠struk¬≠tur ver¬≠schont zu bleiben‚ÄĚ????
    Ich lebe in H√∂r- und Sicht¬≠wei¬≠te zu einer Auto¬≠bahn. Ich habe bereits eine Wech¬≠sel¬≠strom¬≠lei¬≠tung (aus¬≠ge¬≠legt f√ľr 220kV) in ca 200m Ent¬≠fer¬≠nung. Ich leis¬≠te mei¬≠nen Bei¬≠trag zur Infra¬≠struk¬≠tur bereits!

    Bit­te Beur­tei­len Sie mei­ne Wohn­si­tua­ti­on nicht, wenn sie sie nicht kennen.

  3. Eigent¬≠lich woll¬≠te ich Frank Ambros auf sei¬≠nen her¬≠vor¬≠ra¬≠gen¬≠den Arti¬≠kel ant¬≠wor¬≠ten, aber nach der ers¬≠ten Ant¬≠wort von ‚ÄúTut nichts zur Sache‚ÄĚ sehe ich mich gen√∂¬≠tigt zu die¬≠ser Ant¬≠wort Stel¬≠lung zu nehmen.
    Die¬≠ser B√ľr¬≠ger nimmt offi¬≠zi¬≠ell Stel¬≠lung zu dem Arti¬≠kel und ist nicht in der Lage sei¬≠nen Namen zu nennen!
    Mit die­sem Ver­hal­ten wird der Arti­kel mehr als bestä­tigt! Mei­nun­gen von Per­so­nen die nicht bereit sind sich öffent­lich zu der Mei­nung zu beken­nen, inter­es­sie­ren mich nicht, ja sie sind mir zuwider!
    Ich schla­ge daher vor alle Stel­lung­nah­men wel­che unter einem Pseud­onym abge­ge­ben wer­den nicht zu veröffentlichen.
    Trans­pa­renz ist gefragt!

    1. Ich woll¬≠te das auch tun, aber nun wer¬≠den wir mehr oder weni¬≠ger gezwun¬≠gen auf jeman¬≠den ein¬≠zu¬≠ge¬≠hen, der von sich selbst schreibt: ‚ÄúBezeich¬≠nen Sie mein Ver¬≠hal¬≠ten ruhig als fei¬≠ge, ich stim¬≠me Ihnen da sogar zu. Und das hat guten einen Grund. Die Dro¬≠hun¬≠gen, die ich von einem akti¬≠ven Her¬≠ren der BI in den Kom¬≠men¬≠ta¬≠ren gele¬≠sen hab, las¬≠sen die Bef√ľrch¬≠tung zu, dass die¬≠ser Herr in einer bier¬≠se¬≠li¬≠gen Lau¬≠ne mal per¬≠s√∂n¬≠lich vor¬≠bei¬≠schaut um mir sei¬≠ne Argu¬≠men¬≠te vorzutragen.‚ÄĚ
      Der Ein¬≠zi¬≠ge, der ihn als fei¬≠ge bezeich¬≠net ist er wohl selbst. Und ich habe noch kei¬≠nen dro¬≠hen¬≠den Kom¬≠men¬≠tar auf die¬≠sen Sei¬≠ten gele¬≠sen. Aber an der Cha¬≠rak¬≠te¬≠ri¬≠sie¬≠rung ‚Äúfei¬≠ge‚ÄĚ scheint ja was dran zu sein‚Ķ
      Nun zur Sache: ich stim¬≠me Frank Ambros voll zu und sch√§t¬≠ze sei¬≠ne Arbeit und das Enga¬≠ge¬≠ment, das er in sei¬≠ne Bei¬≠tr√§¬≠ge steckt, in hohem Ma√üe.
      Dan¬≠ke, Frank, f√ľr dei¬≠nen Mut und dei¬≠ne offe¬≠nen Wor¬≠te, mach wei¬≠ter so!

  4. Lie­be Freun­de vom Freileitungsprotest!

    Unse¬≠re BI Bio¬≠sph√§¬≠re unter Strom ‚Äď kei¬≠ne Frei¬≠lei¬≠tung durchs Reser¬≠vat f√ľhrt seit 2008 den Kampf gegen eine 380kV-Frei¬≠lei¬≠tungs¬≠pla¬≠nung (EnLAG-Pro¬≠jekt) durch das Bio¬≠sph√§¬≠ren¬≠re¬≠ser¬≠vat Schorf¬≠hei¬≠de ‚Äď Chorin.
    Dabei ist uns mehr und mehr zum Bewu√üt¬≠sein gekom¬≠men, dass der Kon¬≠flikt ein asym¬≠me¬≠tri¬≠scher Kon¬≠flikt ist: auf der einen Sei¬≠te der Netz¬≠be¬≠trei¬≠ber mit einem mil¬≠lio¬≠nen¬≠schwe¬≠ren Etat f√ľr seine
    √Ėffent¬≠lich¬≠keits¬≠ar¬≠beit, mit Pro¬≠fis, die die √∂ffent¬≠li¬≠che Mei¬≠nung kne¬≠ten, mit Zugang zu den Medi¬≠en und vor allem den unmit¬≠tel¬≠ba¬≠ren Zugang zur Staats¬≠kanz¬≠lei. Dar¬≠√ľber¬≠hin¬≠aus haben die Netz¬≠be¬≠trei¬≠ber ein Infor¬≠ma¬≠ti¬≠ons¬≠mo¬≠no¬≠pol, das sie auch gegen¬≠√ľber der Bun¬≠des¬≠netz¬≠agen¬≠tur zu ver¬≠tei¬≠di¬≠gen wissen.
    Was set¬≠zen wir, die B√ľr¬≠ger dage¬≠gen? Unse¬≠re Phan¬≠ta¬≠sie, unser Enga¬≠ge¬≠ment, unse¬≠re Kennt¬≠nis der Situa¬≠ti¬≠on vor Ort. Soli¬≠da¬≠ri¬≠t√§t und Ver¬≠net¬≠zung. Wich¬≠tig ist, einen kla¬≠ren Kopf zu bewah¬≠ren, sich nicht zu ver¬≠h√§r¬≠ten und die Lage immer sau¬≠ber zu analysieren.
    Dadurch wird die Asym¬≠me¬≠trie nicht aus der Welt geschafft, aber es liegt am Ende doch an unse¬≠rer Stra¬≠te¬≠gie, ob wir erfolg¬≠reich sind.
    Es sind schon Gro√ü¬≠pro¬≠jek¬≠te geschei¬≠tert: Wackers¬≠dorf, Gor¬≠le¬≠ben, das Bom¬≠bo¬≠drom in der Rup¬≠pi¬≠ner Heide

    Der Kon­flikt ist ein poli­ti­scher Kon­flikt und des­halb ist es wich­tig, auf allen Ebe­nen prä­sent zu sein: auf der­kom­mu­na­len, der lan­de­po­li­ti­schen, der bun­des­po­li­ti­schen und der euro­päi­schen. Die euro­päi­sche Ebe­ne ist ganz scher zu errei­chen, aber da wird viel vorentschieden.

    Wenn ich sehe, was ihr in den letz¬≠ten Mona¬≠ten geschafft habt, dann kann ich nur sagen, ihr seid auf dem bes¬≠ten Weg.
    Die­se Mas­sen­mo­bi­li­sie­rung ist ein­ma­lig in der bun­des­deut­schen Pro­test­sze­ne gegen die Freileitungen.
    Die Ver¬≠an¬≠ke¬≠rung in den kom¬≠mu¬≠na¬≠len Par¬≠la¬≠men¬≠ten ist gut.
    Also dran¬≠blei¬≠ben. Wenn der Kon¬≠flikt poli¬≠tisch nicht gel√∂st wird, dann bleibt nur der Gang zum Gericht. Auch das soll¬≠tet ihr im Auge haben und die Punk¬≠te aus¬≠w√§h¬≠len, wo man die Pla¬≠nung umwelt¬≠recht¬≠lich angrei¬≠fen kann. Bei der umwelt¬≠recht¬≠li¬≠chen Igno¬≠ranz, die die Pla¬≠ner oft an den Tag legen, wer¬≠den sich hier sicher Punk¬≠te fin¬≠den las¬≠sen, wo man anset¬≠zen kann.

    Nicht √ľber unse¬≠re K√∂pfe!

    Hart­mut Lindner

  5. Ich gehs mal r√ľck¬≠w√§rts an.
    Frau Estl, Sie hal¬≠ten mich in einem Ihrer Bei¬≠tr√§¬≠ge f√ľr nicht mutig genug. Nicht mutig genug bedeu¬≠tet f√ľr mich fei¬≠ge. Der Kom¬≠men¬≠tar auf den ich mich bezie¬≠he und den ich als bedroh¬≠lich emp¬≠fin¬≠de wur¬≠de am 18.10. im Arti¬≠kel √ľber die Strom¬≠tras¬≠sen¬≠re¬≠so¬≠lu¬≠ti¬≠on verfasst.

    Herr Grob¬≠le¬≠ben, die Gr√ľn¬≠de f√ľr mein Han¬≠deln habe ich in einem ande¬≠ren Kom¬≠men¬≠tar dar¬≠ge¬≠legt. Daf√ľr dass Sie sich nicht f√ľr mei¬≠ne Mei¬≠nung inter¬≠es¬≠sie¬≠ren wun¬≠dert mich aller¬≠dings der Auf¬≠wand, mei¬≠nen Kom¬≠men¬≠tar zu kom¬≠men¬≠tie¬≠ren und um nach Zen¬≠sur zu rufen.

    Herr Ambros, ich den¬≠ke vor allem durch die Auto¬≠bahn in der N√§he erle¬≠ben Sie eine Beein¬≠tr√§ch¬≠ti¬≠gung durch Infra¬≠struk¬≠tur. Wie¬≠viel tr√§gt die Frei¬≠lei¬≠tung denn dazu bei?

  6. Prof. Dr. Hirsch¬≠hau¬≠sen best√§¬≠tig¬≠te ges¬≠tern in sei¬≠nem Vor¬≠trag in Creu¬≠√üen, dass wir die HG√ú f√ľr die Ver¬≠sor¬≠gungs¬≠si¬≠cher¬≠heit in Bay¬≠ern nicht brau¬≠chen. Die erneu¬≠er¬≠ba¬≠ren Ener¬≠gien sind nach sei¬≠nen Aus¬≠sa¬≠gen der¬≠zeit bei 40 % und es kann eine Ener¬≠gie¬≠wen¬≠de mit den bestehen¬≠den Lei¬≠tun¬≠gen geschafft wer¬≠den. Den Strom, der z. B. in G√ľs¬≠trow durch Wind¬≠r√§¬≠der erzeugt wird, nach Bay¬≠ern zu trans¬≠por¬≠tier¬≠ten signa¬≠li¬≠sier¬≠te er als unrea¬≠lis¬≠tisch, zumal auch in Nord¬≠deutsch¬≠land gro¬≠√üe St√§d¬≠te sind, die Strom brau¬≠chen. Wir m√ľs¬≠sen in unse¬≠rem Tun wei¬≠ter¬≠ma¬≠chen. Der Ener¬≠gie¬≠dia¬≠log ist nicht dass, was wir uns w√ľn¬≠schen und wir soll¬≠ten sol¬≠che Unstim¬≠mig¬≠kei¬≠ten auch wei¬≠ter bekannt machen. Wir soll¬≠ten aber auch die Poli¬≠ti¬≠ker dar¬≠an erin¬≠nern, dass wir wenn auch nicht jetzt sofort, aber immer wie¬≠der W√§h¬≠ler sind!

  7. Seit ich das Wort ‚ÄúTras¬≠sen¬≠wahn‚ÄĚ gegoo¬≠gelt habe, geht mein PC merk¬≠lich lang¬≠sam¬≠ger: mei¬≠ne per¬≠s√∂n¬≠li¬≠che Ver¬≠mu¬≠tung ist, dass sich inzwi¬≠schen unser staat¬≠li¬≠cher Schn√ľf¬≠fel¬≠dienst ein¬≠ge¬≠loggt haben k√∂nn¬≠te und nun durch Per¬≠so¬≠nen, die gar nicht exis¬≠tie¬≠ren, unser bis¬≠lang sehr qua¬≠li¬≠fi¬≠zier¬≠tes Forum durch¬≠ein¬≠an¬≠der zu brin¬≠gen ver¬≠su¬≠chen k√∂nn¬≠te. Doch unser demo¬≠kra¬≠ti¬≠sches Prin¬≠zip, des¬≠sen Ver¬≠fall man seit dem Pri¬≠va¬≠ti¬≠sie¬≠rungs¬≠wahn unse¬≠rer Staats¬≠len¬≠ker ab den 1990er Jah¬≠ren beob¬≠ach¬≠ten kann und der als beson¬≠ders pr√§¬≠gnan¬≠tes Bei¬≠spiel einen ers¬≠ten H√∂he¬≠punkt in den Ver¬≠tr√§¬≠gen mit Toll-Collect hat¬≠te, muss st√§r¬≠ker sein als die Ver¬≠ne¬≠be¬≠lungs¬≠tak¬≠tik der Poli¬≠tik, die nur noch Lob¬≠by¬≠is¬≠ten¬≠in¬≠ter¬≠es¬≠sen zu die¬≠nen scheint und nicht mehr dem Wohl des Vol¬≠kes. Unse¬≠re Demo¬≠kra¬≠tie ist in h√∂chs¬≠ter Gefahr, wenn es nicht gelingt, Trans¬≠pa¬≠renz in allen Ent¬≠schei¬≠dun¬≠gen her¬≠bei¬≠zu¬≠f√ľh¬≠ren. F√ľr den soge¬≠nann¬≠ten ‚ÄúEner¬≠gie¬≠dia¬≠log‚ÄĚ bedeu¬≠tet dies:
    1. Alle Teil¬≠neh¬≠mer legen ihren Lebens¬≠lauf offen, aus dem erkenn¬≠bar ist f√ľr wen sie bereits gear¬≠bei¬≠tet haben und f√ľr wen sie aktu¬≠ell t√§tig sind.
    2. Alle Ver¬≠flech¬≠tun¬≠gen der Akteu¬≠re, die als ‚ÄúExper¬≠ten‚ÄĚ in Sachen Strom¬≠netz auf¬≠tre¬≠ten, wer¬≠den offen¬≠ge¬≠legt (ana¬≠log Punkt 1).
    3. Alle Ein­ga­ben der Dia­log­teil­neh­mer wer­den unzen­siert im Inter­net veröffentlicht.
    4. Die Sit¬≠zun¬≠gen wer¬≠den voll¬≠st√§n¬≠dig per Live¬≠stream im Inter¬≠net √ľbertragen.
    5. Frau Aigner f√ľhrt kei¬≠ner¬≠lei Neben¬≠ge¬≠spr√§¬≠che au√üer¬≠halb der √∂ffent¬≠li¬≠chen Sitzungen.

    Im √úbri¬≠gen: Wenn die¬≠se Lei¬≠tung nur zum Geld-Schef¬≠feln f√ľr klam¬≠me nord¬≠rhein¬≠west¬≠f√§¬≠li¬≠sche St√§d¬≠te und Gemein¬≠den dient, die an den hoch¬≠ver¬≠schul¬≠de¬≠ten Kon¬≠zer¬≠nen RWE und E.ON betei¬≠ligt sind und kei¬≠ne Ein¬≠nah¬≠men mehr aus ihren Betei¬≠li¬≠gun¬≠gen bekom¬≠men ‚Äď auf eine Mil¬≠li¬≠ar¬≠de mehr oder weni¬≠ger f√ľr den L√§n¬≠der¬≠fi¬≠nanz¬≠aus¬≠gleich w√ľr¬≠de es garan¬≠tiert auch nicht mehr ankommen.

  8. Sehr geehr­ter Herr Ambros,
    da Sie mich indi­rekt in Ihrem Bei­trag ange­spro­chen haben, möch­te ich die­sen Rah­men nut­zen und als Mit­ar­bei­ter des Bay. Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums direkt antworten:
    Sie monie­ren die man­geln­de Offen­heit und Trans­pa­renz des Ener­gie­dia­logs, ver­wei­sen auf Unge­reimt­hei­ten bei der Aus­wahl der Teil­neh­mer und einen man­geln­den Informationsfluss.
    ‚ÄĘ Ich hat¬≠te in den ver¬≠gan¬≠gen Wochen mehr¬≠fach ver¬≠sucht Sie tele¬≠fo¬≠nisch zu errei¬≠chen. Lei¬≠der haben Sie sich nicht zur√ľck¬≠ge¬≠mel¬≠det. Mit den Ver¬≠tre¬≠tern Ihres Akti¬≠ons¬≠b√ľnd¬≠nis¬≠ses sowie ande¬≠ren BI-Ver¬≠tre¬≠tern ste¬≠he ich in tele¬≠fo¬≠ni¬≠schem Kon¬≠takt. Sie und Ihre Mit¬≠strei¬≠ter ver¬≠f√ľ¬≠gen √ľber alle Kon¬≠takt¬≠in¬≠for¬≠ma¬≠tio¬≠nen, inkl. mei¬≠ner pri¬≠va¬≠ten Han¬≠dy¬≠num¬≠mer. Ich hat¬≠te Ihnen und den BI-Ver¬≠tre¬≠tern im Ener¬≠gie¬≠dia¬≠log zuge¬≠sagt jeder¬≠zeit, auch am Wochen¬≠en¬≠de, im Urlaub und am Fei¬≠er¬≠abend, f√ľr R√ľck¬≠fra¬≠gen zur Ver¬≠f√ľ¬≠gung zu ste¬≠hen. Mein Ange¬≠bot, Unge¬≠reimt¬≠hei¬≠ten direkt auf kur¬≠zem Wege zu kl√§¬≠ren wur¬≠de von eini¬≠gen ihrer Mit¬≠strei¬≠ter ange¬≠nom¬≠men, von Ihnen jedoch nicht. Wes¬≠halb Sie auf Ihre Infor¬≠ma¬≠ti¬≠ons¬≠m√∂g¬≠lich¬≠kei¬≠ten ver¬≠zich¬≠ten und von einem ‚Äěver¬≠schlos¬≠se¬≠nen‚Äú Dia¬≠log spre¬≠chen, kann ich mir nicht erkl√§ren.
    ‚ÄĘ Hin¬≠sicht¬≠lich der Aus¬≠wahl der Teil¬≠neh¬≠mer des Ener¬≠gie¬≠dia¬≠logs waren Sie mein ers¬≠ter Ansprech¬≠part¬≠ner. Sie erin¬≠nern sich sicher¬≠lich an unse¬≠ren ers¬≠ten tele¬≠fo¬≠ni¬≠schen Kon¬≠takt am 26. Okto¬≠ber 2014 und die dar¬≠auf fol¬≠gen¬≠den Tele¬≠fo¬≠na¬≠te zur Beset¬≠zung der bereit¬≠ge¬≠stell¬≠ten Pl√§t¬≠ze. Das Akti¬≠ons¬≠b√ľnd¬≠nis hat sei¬≠ne Ver¬≠tre¬≠ter selbst aus¬≠ge¬≠w√§hlt und die Namen an uns wei¬≠ter¬≠ge¬≠ge¬≠ben. Die Ein¬≠la¬≠dung erfolg¬≠te entsprechend.
    ‚ÄĘ Der Ener¬≠gie¬≠dia¬≠log ist kein rei¬≠ner Tras¬≠sen¬≠dia¬≠log. Dies hat zur Fol¬≠ge, dass auch ande¬≠re Inter¬≠es¬≠sens¬≠grup¬≠pen, z.B. B√ľr¬≠ger¬≠initia¬≠ti¬≠ven gegen den Bau von Pump¬≠spei¬≠cher¬≠kraft¬≠wer¬≠ken oder gegen Wind¬≠kraft, das Recht haben Ihre Mei¬≠nung zu √§u√üern und geh√∂rt zu werden.
    ‚ÄĘ Mit kri¬≠ti¬≠schen fach¬≠li¬≠chen oder orga¬≠ni¬≠sa¬≠to¬≠ri¬≠schen √Ąu√üe¬≠run¬≠gen set¬≠zen wir uns inten¬≠siv aus¬≠ein¬≠an¬≠der und neh¬≠men Ihre √Ąngs¬≠te und Sor¬≠gen sowie die der ande¬≠ren Betrof¬≠fen ernst. Selbst¬≠ver¬≠st√§nd¬≠lich geh√∂rt zu einer trans¬≠pa¬≠ren¬≠ten Dis¬≠kus¬≠si¬≠on, dass Pro¬≠ble¬≠me und Unklar¬≠hei¬≠ten offen ange¬≠spro¬≠chen wer¬≠den k√∂n¬≠nen. Im Umkehr¬≠schluss soll¬≠ten aber auch die Miss¬≠ver¬≠st√§nd¬≠nis¬≠se und Pro¬≠ble¬≠me, die ein¬≠ver¬≠nehm¬≠lich gel√∂st wer¬≠den konn¬≠ten, offen kom¬≠mu¬≠ni¬≠ziert werden.
    ‚ÄĘ Wir haben z.B. daf√ľr gesorgt, dass in Zukunft kei¬≠ne Auf¬≠kle¬≠ber oder ande¬≠re Wer¬≠be¬≠ma¬≠te¬≠ria¬≠li¬≠en im Ener¬≠gie¬≠dia¬≠log ver¬≠teilt wer¬≠den. Die von ihrer Inter¬≠es¬≠sens¬≠grup¬≠pe benann¬≠ten Exper¬≠ten wur¬≠den von uns mehr¬≠fach kon¬≠tak¬≠tiert und gebe¬≠ten an den Sit¬≠zun¬≠gen teil¬≠zu¬≠neh¬≠men. Sie hat¬≠ten die¬≠se Punk¬≠te (direkt und indi¬≠rekt) auf ihrer Inter¬≠net¬≠sei¬≠te ger√ľgt, die Klar¬≠stel¬≠lung √ľber¬≠las¬≠sen Sie aber ande¬≠ren Personen.
    ‚ÄĘ In Ihrem vori¬≠gen Bei¬≠trag kri¬≠ti¬≠sie¬≠ren Sie die Betei¬≠li¬≠gung nicht baye¬≠ri¬≠scher Exper¬≠ten, ins¬≠be¬≠son¬≠de¬≠re des Leip¬≠zi¬≠ger Insti¬≠tuts f√ľr Ener¬≠gie. Gleich¬≠zei¬≠tig, haben wir auf ihren Vor¬≠schlag die Pro¬≠fes¬≠so¬≠ren Jarass, von Hirsch¬≠hau¬≠sen und Kem¬≠fert zum Ener¬≠gie¬≠dia¬≠log ein¬≠ge¬≠la¬≠den. Alle drei Pro¬≠fes¬≠so¬≠ren haben ihre Lehr¬≠st√ľh¬≠le nicht in Bayern.
    ‚ÄĘ Abschlie¬≠√üend w√§re ich Ihnen dank¬≠bar, falls Sie klar¬≠stel¬≠len konn¬≠ten, aus wel¬≠chem Mail¬≠ver¬≠kehr Sie eine ein¬≠deu¬≠ti¬≠ge Ten¬≠denz zur Tras¬≠se herauslesen.

    Mit freund¬≠li¬≠chen Gr√ľ√üen
    Chris­toph Stoeckle

    1. Vie¬≠len Dank f√ľr die R√ľck¬≠mel¬≠dung, in kur¬≠zen Ant¬≠wor¬≠ten ver¬≠su¬≠che ich mei¬≠ne Posi¬≠ti¬≠on klar¬≠zu¬≠stel¬≠len. Vor¬≠weg, ich wei√ü Ihre M√ľhen sehr sch√§t¬≠zen. Ver¬≠ste¬≠hen Sie aber auch, dass bei uns unmit¬≠tel¬≠bar betrof¬≠fe¬≠nen B√ľr¬≠gern Gef√ľh¬≠le nicht aus¬≠blei¬≠ben. Ich mei¬≠ne hier ein gewis¬≠ses Niveau wal¬≠ten zu las¬≠sen und ent¬≠schul¬≠di¬≠ge mich f√ľr die nicht ange¬≠mes¬≠se¬≠nen Anfein¬≠dun¬≠gen, denen Sie zur Zeit wohl (auch aus unse¬≠ren Rei¬≠hen) aus¬≠ge¬≠setzt sind.

      zu 1: Nun, mehr­fa­che Ver­su­che mich tele­fo­nisch zu err­rei­chensind mir nicht bekannt. Auf mei­ner Mail­box hat­te ich auch kei­ne Nach­rich­ten. Sei es drum, mei­nen Feh­ler will ich dabei nicht ausschließen
      zu 2: Es geht mir nicht um die Aus­wahl der BI-Ver­tre­ter son­dern der ande­ren Teil­neh­mer beim Ener­gie­dia­log. Es war sehr fair vom Minis­te­ri­um, uns die Wahl zu las­sen, wen wir schicken.
      zu 3: Mei¬≠ne per¬≠s√∂n¬≠li¬≠che Ein¬≠sch√§t¬≠zung ist die, dass es ohne den ams¬≠si¬≠ven Wider¬≠stand der Bev√∂l¬≠ke¬≠rung gegen die Strom¬≠tras¬≠se √ľber¬≠haupt kei¬≠nen Ener¬≠gie¬≠dia¬≠log gege¬≠ben h√§tte.
      zu 4: Die Pro¬≠ble¬≠me die ich sehe kom¬≠mu¬≠ni¬≠zie¬≠re ich auf die¬≠ser Sei¬≠te immer offen.
      zu 5: Ich bin mir nicht sicher ob wir vom sel¬≠ben spre¬≠chen, es kann aber nicht mei¬≠ne Auf¬≠ga¬≠be sein pas¬≠sen¬≠de Ver¬≠tre¬≠ter zu suchen. Das ich mit der Aus¬≠wahl der Teil¬≠neh¬≠mer nciht ein¬≠ver¬≠stan¬≠den bin spie¬≠gelt mei¬≠ne per¬≠s√∂n¬≠li¬≠che Mei¬≠nung wie¬≠der und wie ich aus mei¬≠nem Umfeld wahr¬≠neh¬≠me geht es vie¬≠len Men¬≠schen so.
      zu 6: Haben wir hier viel¬≠leicht schon das Pro¬≠blem, dass es kei¬≠ne unab¬≠h√§n¬≠gi¬≠gen Exper¬≠ten mehr in Bay¬≠ern gibt? Wir haben Exper¬≠ten, ohne Zwei¬≠fel aber oft ste¬≠cken die¬≠se Per¬≠so¬≠nen in einer Zwick¬≠m√ľh¬≠le, wenn bei¬≠spiels¬≠wei¬≠se Lehr¬≠st√ľh¬≠le √ľber Dritt¬≠mit¬≠tel von ener¬≠gie¬≠kon¬≠zer¬≠nen gef√∂r¬≠dert wer¬≠den. Sobald das der Fall ist, ist eine Unab¬≠h√§n¬≠gig¬≠keit nicht mehr gegeben.
      zu 7: Sie ver¬≠ste¬≠hen, dass ich niht mei¬≠nen gesam¬≠ten Mail¬≠ver¬≠kehr offen¬≠le¬≠gen kann. Aller¬≠dings befin¬≠de ich mich in so eini¬≠gen Ver¬≠tei¬≠lern und bekom¬≠me dadurch Infor¬≠ma¬≠tio¬≠nen zuge¬≠spielt. Hier eini¬≠ge Ausz√ľge: 

      - Bei einem Rede¬≠an¬≠teil von min¬≠des¬≠tens 80% pro Tras¬≠se glaubt‚Äôs lang¬≠sam auch der Kir¬≠chen¬≠ver¬≠tre¬≠ter, dass es ohne S√ľd-Ost Tras¬≠se nicht geht. Alle drei spre¬≠chen sich f√ľr den Bau unse¬≠rer Tras¬≠se aus. (so nennt die Staats¬≠re¬≠gie¬≠run¬≠gen einen Ergeb¬≠nis¬≠of¬≠fe¬≠nen Dia¬≠log) Im Anhang befin¬≠den sich die Detail¬≠in¬≠for¬≠ma¬≠tio¬≠nen zu die¬≠sem Tag. 

      - Im Anhang befin¬≠den sich die Detail¬≠in¬≠for¬≠ma¬≠tio¬≠nen zu die¬≠sem Tag. Beach¬≠tet, wie vie¬≠le in dem AG 3 sich f√ľr den Tras¬≠sen¬≠bau einsetzen.

      - Foli¬≠en zu Strom¬≠ver¬≠bin¬≠dun¬≠gen und Zah¬≠len zu Ver¬≠sor¬≠gungs¬≠op¬≠tio¬≠nen (pro Tras¬≠sen) stamm¬≠ten von der Ago¬≠ra und den Netz¬≠be¬≠trei¬≠bern (‚Ķ) Panik¬≠ma¬≠cher: Alter¬≠na¬≠ti¬≠ve zum Netz¬≠aus¬≠bau bedeu¬≠tet zwei unter¬≠schied¬≠li¬≠che Preis¬≠zo¬≠nen; Hem¬≠nis f√ľr den EU-Bin¬≠nen¬≠markt Fazit: Netz¬≠aus¬≠bau, sonst zah¬≠len wir im S√ľden mehr f√ľr Strom

      Wich¬≠tig ist mir beim The¬≠ma Trans¬≠pa¬≠renz, dass mein Gegen¬≠√ľber Infor¬≠ma¬≠tio¬≠nen her¬≠aus¬≠gibt, ohne st√§n¬≠dig nach¬≠fra¬≠gen zu m√ľs¬≠sen. Wie ich oben schon erw√§hn¬≠te, ken¬≠nen Sie mei¬≠ne Posi¬≠ti¬≠on sehr genau, weil ich mei¬≠ne Mei¬≠nung trans¬≠pa¬≠rent nach au√üen kommuniziere.

      1. Einen sch√∂¬≠nen Gru√ü an Hart¬≠mut Lind¬≠ner und einen Dank f√ľr den Arti¬≠kel, Schorf¬≠hei¬≠de ist mir im Zusam¬≠men¬≠hang mit einer Freun¬≠din aus Ber¬≠lin ein Begriff, die beim Schorf¬≠hei¬≠de¬≠lauf immer mithilft.

        @Herrn Sto­eck­le
        Sehr geehr­ter Herr Stoeckle,
        was mich doch etwas √ľber¬≠rascht, ist Ihre Ver¬≠wun¬≠de¬≠rung √ľber die Skep¬≠sis, die bei den Tras¬≠sen¬≠geg¬≠nern anzu¬≠tref¬≠fen ist. Am Anfang ist uns die Tras¬≠se noch als Wind¬≠strom¬≠tras¬≠se vor¬≠ge¬≠stellt wor¬≠den, bis wir sie als Koh¬≠le¬≠tras¬≠se ent¬≠larvt haben. Das ist nur ein Bei¬≠spiel von vie¬≠len. Und wenn ich mich recht erin¬≠ne¬≠re, war das mit den Ansprech¬≠part¬≠nern beim Ener¬≠gie¬≠dia¬≠log auch ein klein wenig anders. Aber sei¬īs drum. Ihr Bem√ľ¬≠hen ist bestimmt da.

        Das jeder sei¬≠ne Mei¬≠nung √§u√üern darf, da haben Sie voll¬≠kom¬≠men Recht, das muss sein. Aber, leben m√ľs¬≠sen die Bewoh¬≠ner mit die¬≠ser Tras¬≠se. Wir w√§ren einem Ver¬≠suchs¬≠pro¬≠jekt aus¬≠ge¬≠lie¬≠fert, da uns nie¬≠mand bele¬≠gen kann, dass es kei¬≠ne gesund¬≠heit¬≠li¬≠chen Aus¬≠wir¬≠kun¬≠gen hat. Jeder der auch nur einen Fun¬≠ken von Elek¬≠tro¬≠tech¬≠nik ver¬≠steht, sch√ľt¬≠telt hier den Kopf. Nie¬≠mals wer¬≠den wir mit unse¬≠rer Gesund¬≠heit so expe¬≠ri¬≠men¬≠tie¬≠ren las¬≠sen. Egal wer hier meint was ver¬≠die¬≠nen zu k√∂nnen. 

        In Anten¬≠ne Bay¬≠ern in den Nach¬≠rich¬≠ten am Sams¬≠tag, wur¬≠de von Frau Aigner die Aus¬≠sa¬≠ge getrof¬≠fen wir br√§uch¬≠ten die Tras¬≠sen, kann das sein??? Wenn ich es nur allein geh√∂rt h√§t¬≠te, w√ľr¬≠de ich mei¬≠nen, ich h√§t¬≠te eine Fata mor¬≠ga¬≠na gehabt.

        @Frank; tol¬≠ler Bei¬≠trag und das mit den Kir¬≠chen¬≠ver¬≠tre¬≠tern ist gar nicht so schwer zu ver¬≠ste¬≠hen. Wenn ich mich recht erin¬≠ne¬≠re, sind sie in der Betei¬≠li¬≠gungs¬≠ge¬≠sell¬≠schaft M31, die zu ca. 70 % (ich m√ľss¬≠te jetzt zu viel recher¬≠chie¬≠ren um die genaue Zahl sagen zu k√∂n¬≠nen) Ampri¬≠on finan¬≠zie¬≠ren, die evan¬≠ge¬≠li¬≠sche Zusatz¬≠ver¬≠sor¬≠gungs¬≠kas¬≠se m√∂ch¬≠te ihren Mit¬≠glie¬≠dern halt mehr als die ver¬≠schwin¬≠den¬≠den Zin¬≠sen bie¬≠ten, die es am Otto¬≠nor¬≠ma¬≠lo Markt so gibt. 

        Die Stu¬≠die mit den unter¬≠schied¬≠li¬≠chen Preis¬≠zo¬≠nen, bei denen der S√ľden dann mehr zah¬≠len m√ľss¬≠te, die hat es nie gege¬≠ben, nicht in die¬≠sem Zusam¬≠men¬≠hang. Aber die Zei¬≠tun¬≠gen st√ľr¬≠zen sich dar¬≠auf wie die Gey¬≠er, ohne abzu¬≠kl√§¬≠ren, was die Wahr¬≠heit ist. Und sie¬≠he es schrei¬≠ben alle von¬≠ein¬≠an¬≠der ab. 

        Panik­ma­che: Das sind Metho­den, ich möch­te jetzt lie­ber kei­ne Kate­go­ri­sie­rung vor­neh­men, was das bedeu­tet, so vorzugehen.

        1. Sehr geehr¬≠te Frau S.,
          Lei­der kann ich Ihren ers­ten an mich gerich­te­ten Absatz nicht zu ord­nen. Was mei­nen Sie mit der Aus­sa­ge, dass das mit dem Ansprech­part­ner zu Beginn des Dia­logs noch anders war?
          Mit freund¬≠li¬≠chen Gr√ľ√üen
          C. Stoeckle

        2. In der Tat sch√ľt¬≠telt jeder mit einem Hauch Ahnung von Elek¬≠tro¬≠tech¬≠nik √ľber sol¬≠che Bef√ľrch¬≠tun¬≠gen, wie Sie sie √§u√üern. Schlie√ü¬≠lich wur¬≠de eine √§hn¬≠li¬≠che Dis¬≠kus¬≠si¬≠on bereits vor 125 Jah¬≠ren gef√ľhrt, auch bekannt als der Strom¬≠krieg. Auch wenn damals noch von der Wir¬≠kung elek¬≠tro¬≠ma¬≠gne¬≠ti¬≠scher Strah¬≠lung am Men¬≠schen wenig bekannt war, wur¬≠de damals die ein¬≠fa¬≠che¬≠re Hand¬≠ha¬≠bung von Wech¬≠sel¬≠strom den sicher¬≠heits¬≠tech¬≠ni¬≠schen und gesund¬≠heit¬≠li¬≠chen Vor¬≠tei¬≠len des Gleich¬≠stroms vorgezogen.
          Zur√ľck zum The¬≠ma: Es gibt kei¬≠nen ein¬≠zi¬≠gen pos¬≠tu¬≠lier¬≠ten Wir¬≠kungs¬≠me¬≠cha¬≠nis¬≠mus, der bei den hier vor¬≠lie¬≠gen¬≠den Gege¬≠ben¬≠hei¬≠ten auf¬≠tritt. Um ein paar Bei¬≠spie¬≠le zu nennen:
          Die Lei­ter­sei­le erzeu­gen ein elek­tri­sches Feld, jedoch wur­de bereits in den 70ern durch umfang­rei­che Stu­di­en die Nicht­exis­tenz einer bio­lo­gi­schen Wir­kung bestätigt.
          Eben¬≠falls konn¬≠te kei¬≠ne Reak¬≠ti¬≠on auf sta¬≠ti¬≠sche Magnet¬≠fel¬≠der im ¬ĶT Bereich (wie sie unter¬≠halb der Tras¬≠se auf¬≠tre¬≠ten) bewahr¬≠hei¬≠tet werden.
          Und um die Abwe¬≠sen¬≠heit von Strah¬≠lung zu best√§¬≠ti¬≠gen soll¬≠ten selbst Sie kei¬≠ner Stu¬≠di¬≠en bed√ľrfen.
          Ein in Eng¬≠land pos¬≠tu¬≠lier¬≠ter Mecha¬≠nis¬≠mus, das elek¬≠tri¬≠sche Feld ver¬≠st√§r¬≠ke durch Ladungs¬≠trans¬≠port die Wirk¬≠sam¬≠keit von Luft¬≠schad¬≠stof¬≠fen ver¬≠st√§r¬≠ken, konn¬≠te durch epi¬≠de¬≠mio¬≠lo¬≠gi¬≠sche Stu¬≠di¬≠en nicht best√§¬≠tigt wer¬≠den (http://iopscience.iop.org/0952‚Äď4746/34/4/873/article).
          Ich möch­te mich mei­nem anony­men Vor­red­ner anschlie­ßen, und noch­mals bekräf­ti­gen, dass die Wir­kung des Noce­bo-Effek­tes hier eine signi­fi­kan­te Rol­le spielt.

  9. Sehr geehr­ter Herr Stoeckle,
    als Ers¬≠tes m√∂ch¬≠te ich mich herz¬≠lich bei Ihnen bedan¬≠ken, dass Sie sich die M√ľhe machen unse¬≠re Home¬≠page zu besu¬≠chen und sogar die Kom¬≠men¬≠ta¬≠re zu lesen.
    Ich kann Ihnen best√§¬≠ti¬≠gen, dass Ihre Hin¬≠wei¬≠se auf Erreich¬≠bar¬≠keit und Bereit¬≠schaft zur Pro¬≠blem¬≠l√∂¬≠sung sehr posi¬≠tiv wahr¬≠ge¬≠nom¬≠men wer¬≠den und auch √ľber das √ľbli¬≠che Ma√ü hin¬≠aus gehen.
    Nicht posi­tiv wahr­ge­nom­men wird dage­gen die offen­sicht­li­che Ungleich­be­hand­lung der Teil­neh­mer, was Prä­sens und Rede­zeit angeht.
    Daf√ľr sind Sie ver¬≠mut¬≠lich nicht ver¬≠ant¬≠wort¬≠lich, aber wie lau¬≠tet das Sprich¬≠wort so sch√∂n: Mit gefan¬≠gen, mit gehangen.
    Mit freund¬≠li¬≠chen Gr√ľ¬≠√üen nach M√ľnchen
    Mat­thi­as Grobleben

    1. Sehr geehr­ter Herr Grobleben,
      viel¬≠leicht k√∂nn¬≠ten Sie sich noch¬≠mals mit den Ver¬≠tre¬≠tern Ihres Akti¬≠ons¬≠b√ľnd¬≠nis¬≠ses hin¬≠sicht¬≠lich der Fra¬≠ge der indi¬≠vi¬≠du¬≠el¬≠len Rede¬≠zeit je Teil¬≠neh¬≠mer bespre¬≠chen. Mein letz¬≠ter Stand aus der Arbeits¬≠grup¬≠pe 4 vom letz¬≠ten Frei¬≠tag ist, dass die vom Vor¬≠tra¬≠gen¬≠den gew√ľnsch¬≠te Rede¬≠zeit zuge¬≠stan¬≠den wur¬≠de. Ich hat¬≠te zudem in der Arbeits¬≠grup¬≠pe per¬≠s√∂n¬≠lich mit Frau Staats¬≠mi¬≠nis¬≠te¬≠rin abge¬≠stimmt, dass der Vor¬≠tra¬≠gen¬≠de sei¬≠ne Rede¬≠zeit √ľber¬≠schrei¬≠ten und zu Ende refe¬≠rie¬≠ren kann. Er wird Ihnen dies best√§¬≠ti¬≠gen k√∂n¬≠nen. Soll¬≠te es in den ande¬≠ren AGs anders abge¬≠lau¬≠fen sein, bit¬≠te ich um direk¬≠te R√ľck¬≠mel¬≠dung an mich. Ich m√∂ch¬≠te zudem noch¬≠mals kurz dar¬≠auf hin¬≠wei¬≠sen, dass der Ener¬≠gie¬≠dia¬≠log kein Tras¬≠sen¬≠dia¬≠log ist, d.h. Die Ein¬≠stel¬≠lung zum Tras¬≠sen¬≠bau war (au√üer bei den Tras¬≠sen¬≠geg¬≠nern) kein Ein¬≠la¬≠dungs¬≠kri¬≠te¬≠ri¬≠um. Zweck des Dia¬≠lo¬≠ges ist es, Argu¬≠men¬≠te zu h√∂ren. Quan¬≠ti¬≠t√§t ist dabei weni¬≠ger aus¬≠schlag¬≠ge¬≠bend als Qualit√§t.
      Soll­ten Sie noch wei­te­re Fra­gen haben, kön­nen Sie mich ger­ne kontaktieren.
      Mit freund¬≠li¬≠chen Gr√ľssen
      C. Stoeckle

  10. Lie­ber Frank Ambros,
    auch von mei¬≠ner Sei¬≠te ein gro¬≠√ües Lob f√ľr Dein Engegement!!!!

    Lie¬≠ber Herr Sto¬≠eck¬≠le, ich fin¬≠de es posi¬≠tiv, da√ü Sie sich zu hier zu Wort mel¬≠den. Auch ich stel¬≠le mir mehr Trans¬≠pa¬≠renz vor:

    1. War­um gibt es kei­ne offi­zi­el­le Teil­neh­mer­lis­te zum Ener­gie­dia­log-ist das etwa ein Geheim­nis, wer alles teilnimmt?
    2. War¬≠um gibt es kein Video von den ein¬≠zel¬≠nen Sit¬≠zun¬≠gen, damit ich mir als B√ľr¬≠ger die Argu¬≠men¬≠te der ein¬≠zel¬≠nen Redner/Teilnehmer anschau¬≠en und anh√∂¬≠ren kann?
    3. Eigent¬≠lich ist es all¬≠ge¬≠mein √ľblich, Wort¬≠pro¬≠to¬≠kol¬≠le von sol¬≠chen Ver¬≠an¬≠stal¬≠tun¬≠gen zu erstel¬≠len-gibt es die¬≠se etwa nicht?
    Wenn ja, wo kann ich die­se nachlesen?
    4. Ich weiß bis heu­te noch nicht, ob es am Ende des Ener­gie­dia­logs eine Mehr­heits­Ab­stim­mung geben wird. Die mei­ner Mei­nung nach bes­te Lösung, wären Ent­schei­dun­gen im Kon­sens zu treffen.
    5. Ich habe mich per Inter­net in den Dia­log mit ein­ge­bracht. War­um wur­den mei­ne Fra­gen bis­her nicht in den jewei­li­gen Arbeits­grup­pen besprochen?

    Sie sehen also, an was es hapert.
    Es braucht sich also kei­ner wun­dern, war­um der Ener­gie­dia­log in Ver­ruf gerät eine Ali­bi­ver­an­stal­tung zu sein, wenn die­se Punk­te nicht schnells­tens beho­ben werden.

    Mit freund¬≠li¬≠chen Gr√ľ√üen
    Ani­ta Dieminger

    1. Sehr geehr­te Frau Dieminger,
      nur ein kur¬≠zes State¬≠ment zu sp√§¬≠ter Stun¬≠de. Aus Gr√ľn¬≠den des Daten¬≠schut¬≠zes ist eine Ver¬≠√∂f¬≠fent¬≠li¬≠chung von Teil¬≠neh¬≠mer¬≠lis¬≠ten bzw. das Anfer¬≠ti¬≠gen und Ver¬≠√∂f¬≠fent¬≠li¬≠chen eines Video¬≠mit¬≠schnit¬≠tes nicht ohne wei¬≠te¬≠res bzw. ohne Zustim¬≠mung aller Teil¬≠neh¬≠mer m√∂g¬≠lich. Als staat¬≠li¬≠che Ein¬≠rich¬≠tung ist das StMWi dies¬≠be¬≠z√ľg¬≠lich an enge gesetz¬≠li¬≠che Vor¬≠ga¬≠ben gebun¬≠den. Vie¬≠le For¬≠de¬≠run¬≠gen las¬≠sen sich also nicht ohne wei¬≠te¬≠res erf√ľl¬≠len. Sie erhal¬≠ten mor¬≠gen eine detail¬≠lier¬≠te Ant¬≠wort von mir.
      Mit freund¬≠li¬≠chen Gr√ľssen
      C. Stoeckle

  11. Ich bin eben¬≠falls vom bis¬≠he¬≠ri¬≠gen Ver¬≠lauf und vom gene¬≠rel¬≠len Design des Ener¬≠gie¬≠dia¬≠logs ent¬≠t√§uscht, muss aber f√ľr Herrn Dr. Sto¬≠eck¬≠le per¬≠s√∂n¬≠lich eine Lan¬≠ze brechen:
    Er ist sehr enga¬≠giert und glaub¬≠haft bem√ľht, den BIs Geh√∂r beim Ener¬≠gie¬≠dia¬≠log zu ver¬≠schaf¬≠fen. In meh¬≠re¬≠ren lan¬≠gen und kon¬≠struk¬≠ti¬≠ven Tele¬≠fo¬≠na¬≠ten hat er sich mit mei¬≠nen Kri¬≠tik¬≠punk¬≠ten aus¬≠ein¬≠an¬≠der gesetzt. Und er hat mir eben¬≠so glaub¬≠haft ver¬≠si¬≠chert, dass sich das StMWi sehr wohl ein¬≠ge¬≠hend mit dem Vor¬≠schlag der √∂ster¬≠rei¬≠chi¬≠schen Ver¬≠bund AG aus¬≠ein¬≠an¬≠der setzt, auch wenn die √∂ffent¬≠li¬≠chen √Ąu√üe¬≠run¬≠gen von Frau Aigner oder von Herrn S√∂der in eine ande¬≠re Rich¬≠tung weisen.

    Ich wer¬≠de die dies¬≠be¬≠z√ľg¬≠li¬≠chen Ver¬≠√∂f¬≠fent¬≠li¬≠chun¬≠gen in den n√§chs¬≠ten Tage als Glaub¬≠w√ľr¬≠dig¬≠keits-Indi¬≠ka¬≠tor betrachten.

    Die M√∂g¬≠lich¬≠kei¬≠ten des Herrn Dr. Sto¬≠eck¬≠le sind aller¬≠dings eng begrenzt. Er kann nichts f√ľr die gene¬≠rel¬≠le Benach¬≠tei¬≠li¬≠gung der BIs und f√ľr die grund¬≠le¬≠gen¬≠den Design¬≠feh¬≠ler des Dialogs:

    - In den ‚ÄěArbeits¬≠grup¬≠pen‚Äú wird nicht gear¬≠bei¬≠tet, son¬≠dern es wer¬≠den fast aus¬≠schlie√ü¬≠lich State¬≠ments abge¬≠ge¬≠ben. Dis¬≠kus¬≠sio¬≠nen sind auf¬≠grund des sehr engen Zeit¬≠plans nahe¬≠zu aus¬≠ge¬≠schlos¬≠sen. Ein Auf¬≠ein¬≠an¬≠der-zu-gehen oder ein Ent¬≠wurf neu¬≠er Ideen fin¬≠det nicht statt.

    - Die drei Sit¬≠zungs¬≠ter¬≠mi¬≠ne zu je 3 Stun¬≠den ‚Äď zu denen die √úNB- und sons¬≠ti¬≠gen Wirt¬≠schafts¬≠ver¬≠tre¬≠ter in ihrer Arbeits¬≠zeit anrei¬≠sen, die BI-Ver¬≠tre¬≠ter jedoch eigens Urlaub neh¬≠men m√ľs¬≠sen ‚Äď bedin¬≠gen dies zwangsl√§ufig.
    M.E. w√§ren ein oder zwei Wochen¬≠end-Klau¬≠su¬≠ren effek¬≠ti¬≠ver gewe¬≠sen; an den √úber¬≠nach¬≠tungs- oder Ver¬≠pfle¬≠gungs¬≠kos¬≠ten w√§re es sicher¬≠lich nicht gescheitert. 

    - Statt unab¬≠h√§n¬≠gi¬≠ge Mode¬≠ra¬≠to¬≠ren zu w√§h¬≠len, wur¬≠de etwa in AG 3 mit Herrn Ball¬≠eis nicht nur ein aus¬≠ge¬≠wie¬≠se¬≠ner Bef√ľr¬≠wor¬≠ter der Mons¬≠ter-Tras¬≠se als Mode¬≠ra¬≠tor ein¬≠ge¬≠setzt, son¬≠dern sogar jemand, der auf dem CSU-Par¬≠tei¬≠tag einen Antrag PRO Mons¬≠ter-Tras¬≠se stellt und der offen Minis¬≠ter¬≠pr√§¬≠si¬≠dent See¬≠hofer f√ľr des¬≠sen Infra¬≠ge¬≠stel¬≠len der Tras¬≠se kritisiert. 

    https://www.stromautobahn.de/herr-balleis-befangener-moderator-beim-energiedialog

    Die¬≠ser Mode¬≠ra¬≠tor hat sich in AG 3 dadurch her¬≠vor¬≠ge¬≠tan, dass ihm mehr an der Ein¬≠hal¬≠tung des Zeit¬≠pla¬≠nes als an einer Auf¬≠ar¬≠bei¬≠tung der Argu¬≠men¬≠te gele¬≠gen ist.

    F√ľr mich stellt sich zuneh¬≠mend die Fra¬≠ge, wel¬≠chen Nut¬≠zen die¬≠ser Ener¬≠gie¬≠dia¬≠log f√ľr unser Anlie¬≠gen √ľber¬≠haupt hat.

    ICH bin √ľber¬≠zeugt, dass wir die rich¬≠ti¬≠gen und die bes¬≠se¬≠ren Argu¬≠men¬≠te haben und dass die Mons¬≠ter-Tras¬≠se unn√∂¬≠tig ist. Aber wir k√∂n¬≠nen mit die¬≠sen Argu¬≠men¬≠ten nicht punkten.

    Wird Prof. Hirsch¬≠hau¬≠sen im Janu¬≠ar den Umschwung in den ‚ÄěArbeits‚Äú-Gruppen brin¬≠gen? Ich f√ľrch¬≠te, nein.

    Auch bin ich ent¬≠t√§uscht √ľber die feh¬≠len¬≠de R√ľcken¬≠de¬≠ckung sei¬≠tens der Staatsregierung. 

    Minis¬≠ter¬≠pr√§¬≠si¬≠dent See¬≠hofer hat mehr¬≠fach betont, dass Bay¬≠ern sehr wohl in der Lage ist, sei¬≠nen Strom¬≠be¬≠darf OHNE die Mons¬≠ter-Tras¬≠se zu decken. Den Beleg hier¬≠f√ľr ist sowohl die Staats¬≠kanz¬≠lei wie auch das StMWi bis¬≠her schul¬≠dig geblie¬≠ben. Ich habe in einem Schrei¬≠ben expli¬≠zit mei¬≠ne Mit¬≠ar¬≠beit bei der Erstel¬≠lung eines ent¬≠spre¬≠chen¬≠den Papiers ange¬≠bo¬≠ten. Dies wur¬≠de aber dan¬≠kend als ‚Äěunn√∂¬≠tig‚Äú abgelehnt.
    Stellt sich dann die Fra¬≠ge: Wie¬≠so liegt nach rund 9 Mona¬≠ten noch kein Beleg vor, dass Bay¬≠ern die bevor¬≠ste¬≠hen¬≠de Kraft¬≠werks¬≠l√ľ¬≠cke von 5,2 GW schlie¬≠√üen kann?

    Ich glau¬≠be, dass wir wie¬≠der zu √∂ffent¬≠li¬≠chen Pro¬≠tes¬≠ten zur√ľck¬≠keh¬≠ren m√ľs¬≠sen. Scha¬≠de um die Zeit und die Ener¬≠gie, die wird durch den Ener¬≠gie¬≠dia¬≠log ver¬≠lo¬≠ren haben.

  12. Ein Wort zum ‚Äúergeb¬≠nis¬≠of¬≠fe¬≠nen Dialog‚ÄĚ:

    Hier als Zitat die Ein­schät­zung eines der BI-Ver­tre­ter in den Arbeitsgruppen:

    ‚ÄĚ Der Ener¬≠gie¬≠dia¬≠log wird aus¬≠ge¬≠hen wie das Horn¬≠ber¬≠ger Schie¬≠√üen, das nach Wiki¬≠pe¬≠dia tref¬≠fend so defi¬≠niert ist:
    ¬ĽDie Wen¬≠dung wird gebraucht, wenn eine Ange¬≠le¬≠gen¬≠heit mit gro¬≠√üem Get√∂¬≠se ange¬≠k√ľn¬≠digt wird, aber dann nichts dabei her¬≠aus¬≠kommt und sie ohne Ergeb¬≠nis endet.¬ę 

    Wir wer¬≠den die Wirt¬≠schaft nicht davon √ľber¬≠zeu¬≠gen k√∂n¬≠nen, teu¬≠re¬≠re, aber kli¬≠ma¬≠freund¬≠li¬≠che¬≠re Alter¬≠na¬≠ti¬≠ven ohne Lei¬≠tung zu
    akzep¬≠tie¬≠ren und die Ener¬≠gie¬≠lob¬≠by wird alles ver¬≠su¬≠chen, um die
    zen¬≠tra¬≠lis¬≠ti¬≠schen Erzeu¬≠gungs- und Ver¬≠tei¬≠lungs¬≠struk¬≠tu¬≠ren von Strom auf¬≠recht¬≠zu¬≠er¬≠hal¬≠ten. Eben¬≠so wenig wird es Wirt¬≠schaft und Ener¬≠gie¬≠lob¬≠by gelin¬≠gen, uns zu √ľber¬≠zeu¬≠gen, dass wir eine Lei¬≠tung akzep¬≠tie¬≠ren, die gigan¬≠ti¬≠sche Men¬≠gen an Strom mit hohen Antei¬≠len an Braun¬≠koh¬≠le¬≠strom aus Ost¬≠deutsch¬≠land und Polen sowie Atom¬≠strom aus dem Aus¬≠land trans¬≠por¬≠tie¬≠ren w√ľrde.‚ÄĚ

    Der Dia¬≠log ist im wahrs¬≠ten Sin¬≠ne des Wor¬≠tes ‚Äúergeb¬≠nis¬≠of¬≠fen‚ÄĚ: Am Ende des Dia¬≠lo¬≠ges wird das Ergeb¬≠nis offen bleiben. ūüôĀ
    Oder viel¬≠mehr: Jeder wird sich in sei¬≠ner Mei¬≠nung best√§¬≠tigt sehen und die Fron¬≠ten blei¬≠ben wei¬≠ter offen. ūüôĀ

  13. Info an Alle:
    Herr St√∂ck¬≠le hat mir heu¬≠te geschrie¬≠ben, da√ü er es aus ter¬≠min¬≠li¬≠chen Gr√ľn¬≠den lei¬≠der nicht geschafft hat, mir zu ant¬≠wor¬≠ten. Er hat mir sei¬≠ne Tele¬≠fon¬≠num¬≠mer gemailt und mir ange¬≠bo¬≠ten ein Tele¬≠fon¬≠ge¬≠spr√§ch zu f√ľh¬≠ren. Da ich tele¬≠fo¬≠nisch aber lei¬≠der sehr schlecht erreich¬≠bar bin, habe ich ihn gebe¬≠ten, sei¬≠ne Ant¬≠wor¬≠ten auf mei¬≠ne Bean¬≠stan¬≠dun¬≠gen in den n√§chs¬≠ten Tagen hier einzustellen.
    Wir d√ľr¬≠fen also wei¬≠ter¬≠hin gespannt sein.
    Vie¬≠le Gr√ľ√üe
    Ani­ta Dieminger

    1. Sehr geehr­te Frau Dieminger,
      mit etwas Ver­spä­tung erlau­be ich mir noch­mals auf Ihre Fra­gen einzugehen:
      ‚ÄĘ Hin¬≠sicht¬≠lich der Teil¬≠neh¬≠mer¬≠lis¬≠ten und der Video¬≠auf¬≠zeich¬≠nun¬≠gen hat¬≠te ich bereits auf die daten¬≠schutz¬≠recht¬≠li¬≠chen Bestim¬≠mun¬≠gen verwiesen.
      ‚ÄĘ Der Umgang mit Wort¬≠pro¬≠to¬≠kol¬≠len gestal¬≠tet sich √§u√üerst schwie¬≠rig, da die am Ener¬≠gie¬≠dia¬≠log betei¬≠lig¬≠ten Inter¬≠es¬≠sens¬≠ver¬≠tre¬≠ter sehr unter¬≠schied¬≠li¬≠che Auf¬≠fas¬≠sun¬≠gen ver¬≠tre¬≠ten. Wir haben in den letz¬≠ten AG-Sit¬≠zun¬≠gen die Erfah¬≠rung gemacht (Ihre Mit¬≠strei¬≠ter wer¬≠den dies best√§¬≠ti¬≠gen k√∂n¬≠nen), dass allein die Abstim¬≠mung der Ergeb¬≠nis¬≠pro¬≠to¬≠kol¬≠le √§u√üerst zeit- und gepr√§chs¬≠in¬≠ten¬≠siv ist. Die wenigs¬≠ten Teil¬≠neh¬≠mer wol¬≠len die Argu¬≠men¬≠te der Gegen¬≠par¬≠tei unkom¬≠men¬≠tiert ste¬≠hen las¬≠sen. Eine f√ľr die Ver¬≠√∂f¬≠fent¬≠li¬≠chung not¬≠wen¬≠di¬≠ge Abstim¬≠mung der Wort¬≠pro¬≠to¬≠kol¬≠le zwi¬≠schen allen an den AGs betei¬≠lig¬≠ten Par¬≠tei¬≠en w√§re, vor dem Hin¬≠ter¬≠grund der gew√ľnsch¬≠ten schnel¬≠len Bereit¬≠stel¬≠lung der Ergeb¬≠nis¬≠se nicht leistbar.
      ‚ÄĘ Der Ener¬≠gie¬≠dia¬≠log dient als breit¬≠an¬≠ge¬≠leg¬≠ter Kon¬≠sul¬≠ta¬≠ti¬≠ons¬≠pro¬≠zess der poli¬≠ti¬≠schen Mei¬≠nungs¬≠bil¬≠dung. Er ent¬≠bin¬≠det die Baye¬≠ri¬≠sche Staats¬≠re¬≠gie¬≠rung nicht von ihrer gesell¬≠schaft¬≠li¬≠chen Gesamt¬≠ver¬≠ant¬≠wor¬≠tung. Eine fina¬≠le Abstim¬≠mung √ľber das Baye¬≠ri¬≠sche Ener¬≠gie¬≠pro¬≠gramm wird nicht erfol¬≠gen, einer sol¬≠chen w√ľr¬≠de in unse¬≠rer par¬≠la¬≠men¬≠ta¬≠ri¬≠schen Demo¬≠kra¬≠tie zudem die not¬≠wen¬≠di¬≠ge Legi¬≠ti¬≠ma¬≠ti¬≠on fehlen.
      ‚ÄĘ Die von Ihnen in den Ener¬≠gie¬≠dia¬≠log ein¬≠ge¬≠brach¬≠ten Fra¬≠gen bzw. State¬≠ments wur¬≠den the¬≠ma¬≠tisch sor¬≠tiert und anony¬≠mi¬≠siert an die AG Lei¬≠ter und die AG Mit¬≠glie¬≠der wei¬≠ter¬≠ge¬≠lei¬≠tet. Die Kom¬≠men¬≠ta¬≠re wer¬≠den auch in anony¬≠mi¬≠sier¬≠ter Form den Mit¬≠glie¬≠dern der kom¬≠men¬≠den Platt¬≠form¬≠sit¬≠zung am 18.12.14 zur Ver¬≠f√ľ¬≠gung gestellt.
      ‚ÄĘ Der Erfor¬≠schung neu¬≠er Ans√§t¬≠ze zur Ener¬≠gie¬≠spei¬≠che¬≠rung kommt aus Sicht des Bay. Wirt¬≠schafts¬≠mi¬≠nis¬≠te¬≠ri¬≠um eine hohe Bedeu¬≠tung zu. Eine sol¬≠che Tech¬≠nik, die bereits jetzt in ver¬≠schie¬≠de¬≠nen Pro¬≠jek¬≠ten der Pro¬≠fes¬≠so¬≠ren Arlt und Was¬≠ser¬≠scheid u.a. am Ener¬≠gie¬≠cam¬≠pus N√ľrn¬≠berg gef√∂r¬≠dert wird, ist dabei LOHC. Ins¬≠ge¬≠samt wird der Ener¬≠gie¬≠cam¬≠pus N√ľrn¬≠berg sei¬≠tens der Baye¬≠ri¬≠schen Staats¬≠re¬≠gie¬≠rung mit knapp 50 Mio. ‚ā¨ f√ľr einen Zeit¬≠raum von 5 Jah¬≠ren gef√∂r¬≠dert. Von die¬≠sen Mit¬≠teln wer¬≠den knapp 1,8 Mio. ‚ā¨ unmit¬≠tel¬≠bar f√ľr die LOHC For¬≠schung bereit¬≠ge¬≠stellt. Zudem wird die LOHC For¬≠schung mit 15 Mio. ‚ā¨ im Rah¬≠men des Bava¬≠ri¬≠an Hydro¬≠gen Cen¬≠ters gef√∂r¬≠dert. Zus√§tz¬≠li¬≠che Unter¬≠st√ľt¬≠zung erfolgt im Rah¬≠men des sich im Auf¬≠bau befind¬≠li¬≠chen Helm¬≠holtz-Insti¬≠tuts Erlan¬≠gen-N√ľrn¬≠berg (HI ERN), das gemein¬≠sam von Bund und Frei¬≠staat unter¬≠st√ľtzt wird.

      Mit freund¬≠li¬≠chen Gr√ľ√üen
      C. Stoeckle

  14. Sehr geehr­te Damen und Herren,

    hin¬≠sicht¬≠lich der Mode¬≠ra¬≠ti¬≠on von Herrn Dr. Ball¬≠eis im Ener¬≠gie¬≠dia¬≠log, darf ich Ihnen vor¬≠ab fol¬≠gen¬≠des Pres¬≠se¬≠state¬≠ment zu Ihrer Kennt¬≠nis √ľbermitteln:

    >Bay¬≠erns Wirt¬≠schafts- und Ener¬≠gie¬≠mi¬≠nis¬≠te¬≠rin Ilse Aigner und der fr√ľ¬≠he¬≠re Erlan¬≠ger B√ľr¬≠ger¬≠meis¬≠ter Dr. Sieg¬≠fried Ball¬≠eis sind √ľber¬≠ein gekom¬≠men, dass letz¬≠te¬≠rer die Mode¬≠ra¬≠to¬≠ren¬≠rol¬≠le im Rah¬≠men des Ener¬≠gie¬≠dia¬≠logs abgibt. Die Minis¬≠te¬≠rin dank¬≠te Dr. Ball¬≠eis f√ľr sein Engagement.Aigner: ‚ÄěHerr Dr. Ball¬≠eis hat die Arbeits¬≠grup¬≠pe 3 ‚ÄěAus¬≠bau¬≠po¬≠ten¬≠ti¬≠al der erneu¬≠er¬≠ba¬≠ren Ener¬≠gien‚Äú mit der gebo¬≠te¬≠nen Neu¬≠tra¬≠li¬≠t√§t, Umsicht und Kom¬≠pe¬≠tenz gelei¬≠tet. Ich habe es mir jedoch zur Auf¬≠ga¬≠be gemacht, einen ergeb¬≠nis¬≠of¬≠fe¬≠nen Dia¬≠log √ľber die zuk√ľnf¬≠ti¬≠ge Ener¬≠gie¬≠ver¬≠sor¬≠gung Bay¬≠erns zu f√ľh¬≠ren.‚Äú Die Posi¬≠tio¬≠nie¬≠rung von Dr. Ball¬≠eis f√ľr Strom¬≠tras¬≠sen in sei¬≠nem Antrag f√ľr den CSU-Par¬≠tei¬≠tag ste¬≠he zu die¬≠sem Ziel in Wider¬≠spruch, so Aigner. Dr. Ball¬≠eis hat¬≠te eine der vier Arbeits¬≠grup¬≠pen des Ener¬≠gie¬≠dia¬≠logs als Mode¬≠ra¬≠tor gelei¬≠tet. Aigner: ‚ÄěMir ist es wich¬≠tig, den Anschein erst gar nicht auf¬≠kom¬≠men zu las¬≠sen, auf den Ener¬≠gie¬≠dia¬≠log wer¬≠de inhalt¬≠lich Ein¬≠fluss genom¬≠men.‚ÄĚ Des¬≠halb wer¬≠de Dr. Ball¬≠eis die aus¬≠ste¬≠hen¬≠den Arbeits¬≠grup¬≠pen¬≠sit¬≠zun¬≠gen nicht moderieren.<

    Ich wer¬≠de mich bem√ľ¬≠hen, ihre rest¬≠li¬≠chen Anfra¬≠gen so bald wie m√∂g¬≠lich zu beantworten.
    Mit freund¬≠li¬≠chen Gr√ľ√üen
    C. Stoeckle

  15. Hier noch¬≠mal mei¬≠ne Bemer¬≠kun¬≠gen zum Bei¬≠trag ‚ÄúWar¬≠um ver¬≠l√§uft die Tras¬≠se nicht‚Ķ‚ÄĚ vom 15.12., sie pas¬≠sen auch hierher:
    Ich möch­te abschlie­ßend noch mal etwas zu den mög­li­chen gesund­heit­li­chen Risi­ken einer Gleich­strom­pas­sa­ge am Bei­spiel Asbest festmachen.
    Seit 1936 ist Asbes¬≠to¬≠se eine aner¬≠kann¬≠te Berufs¬≠krank¬≠heit in Deutsch¬≠land. Die¬≠se Krank¬≠heit kann erst Jah¬≠re nach dem Kon¬≠takt mit Asbest aus¬≠bre¬≠chen. In den Nach¬≠kriegs¬≠jah¬≠ren gab es einen Asbest¬≠boom in Deutsch¬≠land, da die¬≠ser Werk¬≠stoff als idea¬≠le Iso¬≠lie¬≠rung galt. Erst in den neun¬≠zi¬≠ger Jah¬≠ren des ver¬≠gan¬≠ge¬≠nen Jahr¬≠hun¬≠derts wur¬≠de Asbest kom¬≠plett ver¬≠bo¬≠ten. Ein Grund, der damals gegen ein fr√ľ¬≠he¬≠res Ver¬≠bot genannt wur¬≠den, kommt mir heu¬≠te im Zusam¬≠men¬≠hang mit einer Argu¬≠men¬≠ta¬≠ti¬≠on pro Gleich¬≠strom¬≠tras¬≠sen selt¬≠sam ver¬≠traut vor: der Weg¬≠fall von Arbeits¬≠pl√§t¬≠zen und kein Nach¬≠weis von gesund¬≠heit¬≠li¬≠chen Beeintr√§chtigungen.
    Damals hat man angeb¬≠lich den kau¬≠sa¬≠len Zusam¬≠men¬≠hang nicht sehen k√∂n¬≠nen, bis heu¬≠te m√ľs¬≠sen Asbest¬≠pa¬≠ti¬≠en¬≠ten nach¬≠wei¬≠sen, dass sie die Krank¬≠heit auf¬≠grund ihrer beruf¬≠li¬≠chen T√§tig¬≠keit haben, um eine Ren¬≠te der gesetz¬≠li¬≠chen Unfall¬≠ver¬≠si¬≠che¬≠rung zu erhal¬≠ten (http://www.asbesterkrankungen.de/betroffen/betroffen.html). Und da kom¬≠men Leu¬≠te daher, die sagen, es sind kei¬≠ne gesund¬≠heit¬≠li¬≠chen Beein¬≠tr√§ch¬≠ti¬≠gun¬≠gen zu erwar¬≠ten im Zusam¬≠men¬≠hang mit Gleich¬≠strom in H√∂chst¬≠span¬≠nung von 500 KV., alles nur dem Noce¬≠bo-Effekt zuzu¬≠schrei¬≠ben. Mit Ver¬≠laub, mir bleibt da ein¬≠fach die Spu¬≠cke weg.

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