Alle Beiträge von Maria Estl

Koh­le und Deindus­tria­li­sie­rung

© bibi - Fotolia.comNeben einer Pro-Koh­­le Argu­men­ta­ti­on wird von eini­gen Poli­ti­kern immer wie­der ein Stich­wort genannt, wel­ches geeig­net ist, Angst und Schre­cken zu ver­brei­ten: Deindus­tria­li­sie­rung.

Zu die­sen Poli­ti­kern gehö­ren neben dem Noch-EU-Kom­­mis­­sar für Ener­gie, Gün­ther Oet­tin­ger, auch Han­ne­lo­re Kraft, Minis­ter­prä­si­den­tin im Koh­le­land NRW, ihr Bera­ter und IG BCE-Chef Micha­el Vas­si­lia­des sowie Bun­des­en­er­gie­mi­nis­ter Sig­mar Gabri­el. Ein wei­te­rer Ver­fech­ter die­ser Ansicht ist Jochen Homann,  nicht direkt Poli­ti­ker, aber Prä­si­dent der Bun­des­netz­agen­tur.…
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Die Wind­ener­gie reicht wahr­schein­lich nicht…

© Andrea Damm / pixelio.deDer Anfangs­punkt der Gleich­strom­pas­sa­ge Süd-Ost soll angeb­lich von den Braun­koh­le­re­vie­ren bei Bad Lauch­städt in Sach­­sen-Anhalt nach Güstrow/Region Ros­tock in Meck­­len­burg-Vor­­­pom­­mern ver­legt wer­den. Damit will Sig­mar Gabri­el dem Vor­wurf aus dem Wege gehen, Strom­tras­sen zu bau­en, die schäd­li­chen Braun­koh­le­strom trans­por­tie­ren.

4 Giga­watt Strom­leis­tung sol­len zukünf­tig durch die­se Tras­se trans­por­tiert wer­den. Wie die­se Leis­tung onshore oder off­shore zusam­men­ge­tra­gen wer­den soll, ist jedoch noch frag­lich.…
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Wie­der Neu­es von den Über­tra­gungs­netz- betrei­bern

Wer die­ser Tage zufäl­lig im Inter­net den Netz­ent­wick­lungs­plan auf­rief, fand fol­gen­de Mit­tei­lung vom 14.07.2014 – 17:45Uhr

Ver­öf­fent­li­chung Sen­si­ti­vi­täts­be­trach­tung „CO2-Preis“
Ergän­zend zum Sen­si­ti­vi­tä­ten­be­richt „Decke­lung Off­shore“ (Sen­si­ti­vi­tät 1) und „Ein­spei­se­ma­nage­ment“ (Sen­si­ti­vi­tät 2) haben die vier Über­tra­gungs­netz­be­trei­ber heu­te eine drit­te Sen­si­ti­vi­täts­be­trach­tung ver­öf­fent­licht. Dar­in wer­den die Aus­wir­kun­gen eines deut­lich erhöh­ten Prei­ses für CO2‑Emis­si­ons­zer­ti­fi­ka­te auf Basis des Sze­na­ri­os A 2024 betrach­tet.


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Was eine Koh­le­strom­tras­se sonst noch so anrich­ten kann

von: Maria Estl <pressestelle@steinwaldsagtnein.de>

Spie­gel online berich­tet am 24.06 von den nega­ti­ven Fol­gen der Braun­koh­le­ver­stro­mung und klärt über die Hin­ter­grün­de auf.

Bestands­auf­nah­me: Braun­koh­le­ab­bau und –ver­stro­mung boo­men seit gerau­mer Zeit. In Deutsch­land ist das ein Mil­li­ar­den­ge­schäft und neue Abbau­ge­bie­te wer­den lau­fend bean­tragt und geneh­migt. Denn die Ener­gie­er­zeu­ger wie z. B. der schwe­di­sche Strom­kon­zern Vat­ten­fall brau­chen Nach­schub für ihre auf Höchst­last lau­fen­den Kraft­wer­ke und Braun­koh­le ist aus ver­schie­de­nen Grün­den sehr pro­fi­ta­bel

  • der nied­ri­ge Bör­sen­kurs für CO2-Zer­­ti­­fi­­ka­­te macht sie kon­kur­renz­los güns­tig, obwohl die­se bör­sen­ge­han­del­ten Zer­ti­fi­ka­te umwelt­schäd­li­che Ener­gie­trä­ger wie die Braun­koh­le eigent­lich ver­teu­ern sol­len.

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