Die neue EU-Kommission wurde von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker vorgestellt. Für alle Gegner der Stromtrasse bedeutet das, dass sich auf europäischer Ebene Änderungen ergeben. So wird Günther Oettinger (CDU) zukünftig für Digitalwirtschaft zuständig sein. Der 60-Jährige war bisher in Brüssel für Energiepolitik zuständig. In der neuen Funktion soll Oettinger dabei helfen, Europa digital zu vernetzen und die Reform des Urheberschutzrechtes im Internetzeitalter voranzutreiben.…
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Wer will noch mitverdienen
Aus Kreisen der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) hören wir ständig, dass neue Stromtrassen gebraucht werden. “Der Wind muss aus dem Norden in den Süden gebracht werden” usw… . Wir alle kennen die Argumente der ÜNBs und der Bundesnetzagentur (BNetzA). Schuldig bleiben uns diese beiden Stellen immer noch die Zahlen, auf deren Grundlage die Berechnung der Trassen beruht.
An den Trassen selbst verdienen, wie im Fall der Strompassage Süd-Ost, die Finanzinvestoren hinter Amprion unter anderem RWE, Commerzbank, Münchner Rück, Ergo usw.…
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RWE klagt wegen Kraftwerksabschaltung
Die Abschaltung der Kernkraftwerke (KKW) in Deutschland ist beschlossene Sache. Bis 2022 sollen alle KKWs vom Netz sein. Der Ausstieg aus der Atomenergie findet großen Zuspruch. Aber einigen passt die Abschaltung ihrer gewinnbringenden Anlagen überhaupt nicht.
Nach der Atomkatastrophe von Fukushima beschloss die Bundesregierung die sieben ältesten Atomkraftwerke (AKW) vorübergehend vom Netz zu nehmen. Das war im März 2011.…
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Oettinger braucht Kohle
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Energie selbst gemacht
Viele tun es schon, die Stromversorgung in die eigene Hand nehmen. Das Kraftwerk vor der Tür ist bei energieintensiven Unternehmen bereits seit Jahrzenten im Einsatz. Große Chemieunternehmen betreiben sogar eigene Kraftwerksparks. Selbst Lebensmitteldiscounter und Autohersteller tendieren zur Stromselbsterzeugung vor Ort.
Eine Umfrage der Industrie- und Handelskammer unter Industrieunternehmen ergab, dass bereits 27 Prozent eine eigene Anlage zur Stromerzeugung im Einsatz haben oder sich im Bau befindet.…
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Zu viele Disukssionen beim Trassenbau
Jochen Hohmann, Präsident der Bundesnetzagentur hat sich mal wieder zu Wort gemeldet. Homann erklärte, dass beim Bau von notwendigen neuen Stromtrassen zu viel Zeit für Grundsatzdebatten vergeudet wird. Auf der 5. Handelsblatt Jahrestagung „Erneuerbare Energien“ erklärte Homann in Berlin, dass bei der Umsetzung auf erneuerbare Energien allgemein eine große Akzeptanz herrscht, aber beim notwendigen Ausbau der Stromtrassen es zu Diskussionen kommt. Der regionale Politik hält Homann fehlende Unterstützung vor.…
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Internationale Menschenkette gegen Braunkohleabbau verbindet Deutschland und Polen
Von Sonja Schuhmacher und Hilde Lindner-Hausner (Abgefrackt – Bündnis Weidener Becken gegen Fracking)
Besuch in der Lausitz hinterlässt große Betroffenheit bei Oberpfälzer Klimaschützern
Im Grenzfluss Neiße stehen Menschen bis zur Hüfte im Wasser und halten ein Transparent in die Höhe: „Unsere Zukunft ist Erneuerbar“. Sie sind Teil der Anti-Kohlen-Kette, einer großen Protestaktion gegen den Klimakiller Braunkohle. Mehr als 7500 Menschen verbanden Hand in Hand das Dorf Kerkwitz in der Lausitz mit dem polnischen Grabice jenseits der Neiße.…
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Energiewende – Alle wollen Mitmischen
Zu viele Köche verderben den Brei, zu viele Minister wohl auch! So sieht es der Bundesrechnungshof. Dieser hat jetzt sehr scharfe Kritik an Angela Merkels Energiewende geäußert. Der Überblick über die finanziellen Auswirkungen scheint völlig zu fehlen. Der Bundeshaushalt wird unter Berücksichtigung aller möglichen Förderprogramme mit einem zweistelligen Milliardenbetrag jährlich belastet, so heißt es in einem Bericht von Anfang August.
Ein großes Problem sieht der Bundesrechnungshof dabei in der Koordination verschiedener Maßnahmen.…
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Einschlägige Fachzeitschrift der Versicherungswirtschaft empfiehlt die Investition in den Bau von Stromtrassen
Die zugesagten 9,05% Rendite für den Bau neuer Stromtrassen findet auch die Versicherungswirtschaft so interessant, dass sie in Fachzeitschriften die Investition in den Netzneubau bewirbt. Kein Wunder, rentieren vergleichbar sichere 10-jährige Bundesanleihen am Kapitalmarkt bei rund 1%. Das wäre die Alternative für die konservativ anlegenden Versicherungsunternehmen. Wo werden jetzt die milliardenschweren Investition eher platziert werden?
Toll gemacht lieber Herr Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Und da wundern wir uns (oder auch nicht mehr), warum so an den Trassen für die angebliche “Energiewende” festgehalten wird.…
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Erdkabel und gut?
Für viele kam der Entwurf für das EEG sehr gut an, eine teilweise Erdverkabelung für HGÜ-Pilotprojekte wird möglich sein. Diese Euphorie kann man nachvollziehen, keiner will eine Zerstörung der Natur mit monströsen, 80 Meter hohen Strommasten. Aber was heißt das genau? Die Euphorie wird sicher gedämmt, wenn man sich mehr Gedanken über den Satz macht. Es bedeutet, dass eine unnötige Stromtrasse trotzdem gebaut werden soll, dass auch hier nur die Übertragungsbnetzbetreiber das große Geld wittern und auch, dass
durch eine teilweise Erdverkabelung riesige Flächen Natur zerstört werden.…
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