Das Aktionsbündnis gegen die Süd-Ost-Trasse lehnt den Bau des Südostlink grundsätzlich ab. Der Ausbau eines überdimensionierten Übertragungsnetzes ist unwirtschaftlich, umweltzerstörend und für die Energiewende kontraproduktiv. Deshalb ist es vollkommen unerheblich, wo diese Trasse verläuft – Bayern braucht den Südostlink nicht. Er dient nicht der Versorgungssicherheit, sondern dem europaweiten Handel mit Atom- und Kohlestrom und verhindert die Energiewende und die Einhaltung der Klimaziele.…
→ weiterlesen
Archiv der Kategorie: Pressemitteilung
Aktionsbündnisse fordern: NABEG 2.0 – Kein Freibrief für Übertragungsnetzbetreiber beim Stromnetzausbau
![]() |
![]() |
![]() |
Heute entscheiden die Mitglieder des Deutschen Bundestages über einen Gesetzentwurf, der den Energieleitungsausbau erneut beschleunigen soll. Allerdings gibt es bereits seit 2011 das Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG). Nun geht es um „die Beschleunigung der Beschleunigung“. Zu Lasten der Allgemeinheit werden hierbei den Übertragungsnetzbetreibern noch weitreichendere Befugnisse und Rechte zugestanden. Denn künftig sollen deren eigene Interessen für die Errichtung und Inbetriebnahme von Stromleitungen, Gaskraftwerken und Speicheranlagen genügen, ungeachtet des „öffentlichen Interesses“ oder einer ausreichenden und dem Gemeinwohl dienenden abgeschlossenen Bedarfsfeststellung.…
→ weiterlesen
Netzentwicklungsplan 2030 (2019) und NABEG 2.0: Trassen statt Energiewende verschulden Kostenexplosion
NEP ist eine Kriegserklärung an die Stromkunden
Der kommende Netzentwicklungsplan 2030 (NEP) ist ein Fest für die Konzerne. Mit zwei weiteren geplanten Gleichstrom-Trassen von Nord nach Süddeutschland erhöht sich die Zahl der HGÜ-Leitungen von drei auf fünf. Angeblich sei dies notwendig, um dem Ausbau der erneuerbaren Energien gerecht zu werden. Das ist vollkommen unglaubwürdig, betrachtet man die sträfliche Vernachlässigung und Behinderung des Ausbaus von Erneuerbaren Energien.…
→ weiterlesen
Pressemitteilung zum Energiegipfel in München am 13.12.2018
In Bayern geht wieder um das „Ob“

Für den 13. Dezember 2018 lädt Bayerns Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Hubert Aiwanger, zum Energiegipfel. Ziel sei „ein energiepolitisches Gesamtkonzept in Hinblick auf Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und mehr nachhaltige Energieerzeugung in Bayern“. Das Aktionsbündnis gegen die Süd-Ost-Trasse begrüßt diese Initiative. Die von Vorgänger Franz Josef Pschierer ausgerufene Kommunikations-Eiszeit ist beendet, es gibt zumindest wieder einen Dialog, und es geht in der Diskussion beim Thema Netzausbau in Bayern wieder um das „Ob“,nicht nur um das „Wie“.…
→ weiterlesen
Proteste zum Besuch des Bundeswirtschaftsministers in Bayern
Der Netzausbau ist in seiner jetzigen Planung unwirtschaftlich, umweltzerstörend, für die Energiewende kontraproduktiv und deshalb inakzeptabel. Bayern ist an ein gut funktionierendes Stromnetz angeschlossen, die Versorgungssicherheit ist gewährleistet.
Die Dezentrale Energiewende in Bayern benötigt keine HGÜs Südostlink und Südlink und auch nicht den massiven Ausbau von Wechselstrom-Übertragungsleitungen als deren Folgeprojekte. Diesen geplanten Netzausbau will Bundesminister Peter Altmaier per Gesetz beschleunigen, an den Mitspracherechten der Bevölkerung vorbei.…
→ weiterlesen
Ende der Koalitionsverhandlungen von Freien Wählern und CSU: Der „große Wurf“ ist es nicht
Eine zukunftsweisende Energiepolitik für Bayern sieht anders aus
Die Ergebnisse des Koalitionsvertrages lassen nicht erkennen, dass den Freien Wählern beim Thema Energiepolitik der große Wurf gelungen ist. Der jetzige Koalitionsvertrag bleibt zu zurückhaltend und unverbindlich, um für die brachliegende Energiewende in Bayern ein Zeichen zu setzen. So behindert die 10H-Abstandsregelung für Windkraftanlagen die dezentrale Energiewende in Bayern. Die Freien Wähler hatten im Wahlkampf eine Abschaffung dieser Regelung gefordert.…
→ weiterlesen
Gemeinsame Demo von Trassengegnern und BUND Naturschutz vor der Staatskanzlei in München: Für eine dezentrale Energiewende statt Megatrassen!
Wann: Mittwoch, 31.10.18 von 13 bis 14 Uhr
Wo: Vor der Staatskanzlei, Pilotystraße, 80539 München
Das Aktionsbündnis gegen die Süd-Ost-Trasse freut sich, dass es gelungen ist, gemeinsam mit dem BUND Naturschutz in Bayern, e.V., spontan eine Kundgebung in München zu organisieren.
Mit dabei sind auch Vertreter der Bürgerinitiativen gegen den Südlink. Auch das neu formierte Aktionsbündnis gegen die P53 Juraleitung wird dabei sein.…
→ weiterlesen
Koalitionsverhandlungen nach Landtagswahl: Thema Stromtrassen muss an Verhandlungstisch
Die Verantwortung der Wahlgewinner
Das Wahlergebnis hat deutlich gemacht: Klimaschutz und Energiewende sind für die Wählerinnen und Wähler attraktive Themen, bei denen die CSU bislang auf ganzer Linie versagt hat. Auch bei der Frage um den Netzausbau nimmt die CSU die Rolle des Steigbügelhalters zugunsten der großen Energiekonzerne ein, für die der Trassenbau ein Milliardengeschäft ist. Jetzt haben die Freien Wähler durchaus Chancen, auch als Regierungspartei eine mit Fakten übereinstimmende Haltung zum Netzausbau einzunehmen, da sie längst erkannt haben, dass Übertragungsleitungen kein alternativloser Teil der Energiewende sind.…
→ weiterlesen
Offener Brief an Martin Schöffel, CSU, Landtagsabgeordneter und erneut Kandidat
Der anliegende offene Brief wurde von den Bürgerinitiativen Brand und „Seußen wehrt sich“ an MdL Martin Schöffel, CSU, versendet. Die Bürgerinitiativen haben außerdem die Presse um Veröffentlichung gebeten. Die immer wieder getätigten Aussagen des Landtagsabgeordneten weisen etliche Ungereimtheiten auf, die im Brief klar benannt werden. Daher verdient dieser Brief alle Aufmerksamkeit und allen Respekt.
Sehr geehrter Herr Schöffel, in der letzten öffentlichen Sitzung des Kreistages hatten Sie sich gegen den Bau der HGÜ Leitung SüdOstLink auf der geplanten Trasse durchs Fichtelgebirge ausgesprochen. |
→ weiterlesen
Wahlprüfsteine für die Parteien zur Landtagswahl: Wie halten Sie es mit den Stromtrassen?
Trassengegner stellen Fragen zum Thema Energiewende und Netzausbau
Am 14.10.2018 wird in Bayern gewählt. Die Frage um das Für oder Wider den überdimensionierten Netzausbau ist hochaktuell und hängt von politischen Entscheidungen ab. Die Haltung der Parteien hat das Aktionsbündnis gegen die Süd-Ost-Trasse zu dieser Thematik im Kampf seit 2014 kennengelernt. Wer hat uns unterstützt in unserem Anliegen einer für eine dezentrale Energiewende, bei Demos und als Entscheidungsträger in München und Berlin?…
→ weiterlesen