Der Count­down läuft…

countdown-pixabay.comIn weni­gen Tagen ist es soweit, das Who is Who der deut­schen und zum Teil auch inter­na­tio­na­len Ener­gie­wirt­schaft gibt sich wie­der ein Stell­dich­ein in Ber­lin. Auf Ein­la­dung des Han­dels­blat­tes trifft man sich heu­er bereits zum 15. Mal vom 20. – 22.Januar zur Han­dels­blatt Jah­res­ta­gung „Ener­gie­wirt­schaft“.

Das erklärt das von Indus­trie und Poli­tik seit weni­gen Tagen ver­an­stal­te­te Säbel­ras­seln in Sachen Ener­gie­wen­de. Hier ein kur­zer Rück­blick.…
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Ampri­on und die wei­ße Weste

Bis vor kur­zem konn­te man den Ampri­on Infor­­ma­­ti­ons-Fly­­ern ent­neh­men, wie sich der Über­tra­gungs­netz­be­trei­ber selbst sieht. Man warb mit dem Begriff „Finanz­in­ves­tor, kein Fach­in­ves­tor“. Damit woll­te man wohl auch die Attrak­ti­vi­tät für mög­li­che Kun­den, die ihr Geld ren­di­te­stark anle­gen woll­ten, erhöhen.

Hin­ter­grund war, dass RWE als frü­he­rer Mehr­heits­eig­ner von Ampri­on Geld brauch­te und des­halb die Koope­ra­ti­on mit finanz­star­ken Inves­to­ren such­te. N‑tv schrieb im Juli 2011 „Finanz­in­ves­to­ren grei­fen zu – RWE schlägt Strom­netz los“ (www.n‑tv.de/wirtschaft/RWE-schlaegt-Stromnetz-los-article3812961.html
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See­ho­fers Retourkutsche

horst_seehofer-sigmar_gabrielDer Schlag­ab­tausch zwi­schen Horst See­ho­fer und Sig­mar Gabri­el scheint nun ein neu­es öffent­li­ches Maß anzu­neh­men. Nach­dem Sig­mar Gabri­el in der “Bild am Sonn­tag” von Bay­ern eine Lösung im Tras­sen­streit noch im Janu­ar for­dert (zum Bericht) kon­tert jetzt Horst See­ho­fer in der “Welt”.

Amü­sant” und “sehr eigen­ar­tig” bezeich­ne­te der Baye­ri­sche Minis­ter­prä­si­dent die Aus­sa­gen von Sig­mar Gabri­el. “Das noch mit dem Argu­ment zu gar­nie­ren, Bay­ern bekom­me sonst höhe­re Strom­prei­se, kann sich Sig­mar Gabri­el wirk­lich schen­ken”.…
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Strom­tras­se: Ent­schei­dung soll im Janu­ar erfolgen

© DOC RABE Media - Fotolia.deDie Ent­schei­dung über die Strom­tras­sen muss noch vor dem Ende des lau­fen­den Ener­gie­dia­logs getrof­fen wer­den. “Bay­ern muss sich im Janu­ar end­gül­tig für die bei­den geplan­ten Strom­tras­sen nach Süden ent­schei­den”, sag­te Sig­mar Gabri­el (SPD) der “Bild am Sonntag”.

Was glaubt Sig­mar Gabri­el mit so einer Aus­sa­ge zu errei­chen? Nach­dem Horst See­ho­fer eine klu­ge Ent­schei­dung getrof­fen hat und die Not­wen­dig­keit der Strom­tras­sen noch ein­mal prü­fen will, stellt der Vize­kanz­ler ein so unsin­ni­ges Ulti­ma­tum.…
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Es wird kei­ne Strom­tras­se gegen das Volk geben

Von: Juli­an Kolb <julian-kolb@email.de>

Ich leh­ne die­ses Pro­jekt ab. Nach mei­ner Auf­fas­sung wären die öko­lo­gi­schen Fol­gen unfass­bar schmerz­haft. Die Öko­no­mi­schen Zie­le, über 9 Pro­zent für den betei­lig­ten Kon­zern, nicht trag­bar sind, da hier nicht der Mensch im Mit­tel­punkt des Han­delns steht, noch schlim­mer, die gesund­heit­li­chen Risi­ken nicht abschätzbar.

Das Volk ist teil­wei­se stark ver­un­si­chert und glaubt den geschön­ten Infor­ma­tio­nen durch die Staats­me­di­en nicht.…
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Ist die Not­wen­dig­keit der Süd-Ost-Mons­ter­tras­se schon entschieden?

Von: Jür­gen Rupprecht

Ist die Not­wen­dig­keit der Süd-Ost-Mons­­ter­­tras­­se schon ent­schie­den? Und ist damit – wie vie­le ver­mu­ten – der Ener­­gie-Dia­­log in Mün­chen nur eine Ali­­­bi-Ver­­an­stal­­tung? Frau Susann Bie­de­feld (SPD), MdL, Mit­glied im Aus­schuss für Bun­­des- und Euro­pa­an­ge­le­gen­hei­ten des Baye­ri­schen Land­tags und Spre­che­rin der ober­frän­ki­schen SPD-Lan­d­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­ten schrieb in einem Ant­wort­schrei­ben an die BI Pavels­bach Mit­te Dezem­ber 2014 unter ande­rem: [Zitat]: “[…] Aktu­el­len Aus­sa­gen des Vize­prä­si­den­ten der Bun­des­netz­agen­tur, Peter Fran­ke, zufol­ge, wird jedoch die Gleich­strom­tras­se Süd-Ost mit sehr hoher Wahr­schein­lich­keit umge­setzt wer­den.
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Empört Euch!” – Von der Not­wen­dig­keit, ein Wut­bür­ger zu sein

Von: Dör­te Hamann

Die zwei­te Run­de im Ener­gie­dia­log steht an. Von Ruhe war Inner­halb der BI´s auch zwi­schen den Fei­er­ta­gen nicht viel zu spü­ren. Betrach­tet man die Pres­se­mel­dun­gen nach Neu­jahr, so kann man sich vor­stel­len, wohin die Ener­gie­lob­by­is­ten in die­sem Jahr noch wol­len: Zur Durch­set­zung aller im NEP bean­trag­ten HGÜ-Tras­­sen. Dabei scheu­en sich die Wirt­schafts­ver­tre­ter nicht, in über­re­gio­na­len Pres­se­mit­tei­lun­gen einen aggres­si­ven und unsach­li­chen Ton anzu­stim­men.…
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Fra­gen Sie Frau Isolde

So oder ähn­lich titeln man­che Kolum­nen oder auch Kum­mer­kas­ten­ru­bri­ken in Tages­zei­tun­gen oder Illus­trier­ten.
Auch bei der „Mit­tel­baye­ri­schen Zei­tung“ gibt es eine sol­che Rubrik, die Ansprech­part­ne­rin heißt hier Isol­de. Man kann sie nicht fra­gen, viel­leicht auch bes­ser so, wenn man ihre Bemer­kun­gen liest. Nach­fol­gend ein Aus­zug aus ihrer Kolum­ne vom 01.01.2015, es geht um die Energiewende.

Auch der jet­zi­ge Vor­stoß in Sachen Gas­kraft­wer­ke wirkt nicht wie ein Befrei­ungs­schlag.…
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Die gro­ßen Ene­gie­kon­zer­ne müs­sen handeln

© alphasppirit-fotolia_comEs steht nicht gut um die gro­ßen Ener­gie­kon­zer­ne. Die Ener­gie­wen­de in Deutsch­land zeigt Spu­ren und zwingt die vier gro­ßen Ener­gie­un­ter­neh­men zu Ände­run­gen und Anpas­sun­gen ihrer Unter­neh­men.  Nach­dem E.on bereits ange­kün­digt hat, sich auf­zu­spal­ten, kom­men nun Neu­ig­kei­ten von Vat­ten­fall. Durch das Anstei­gen der dezen­tra­len Ener­gie­pro­duk­ti­on wird in Zukunft immer weni­ger Ener­gie aus gro­ßen Anla­gen benö­tigt. Koh­le­kraft­wer­ke ver­lie­ren an Akzep­tanz und wir­ken sich nega­tiv auf die CO2-Bilanz aus.…
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Ent­schei­dungs­fin­dung und Kom­pro­mis­se in Sachen Energieversorgung?

von Inge Höf­gärt­ner (BI Nie­der­schö­nen­feld) <ingehofgaertner@freenet.de>

Die kurz­wei­li­gen sie­ben Minu­ten auf B5 aktu­ell „Die Lan­des­po­li­tik“ am ver­gan­ge­nen Sonn­tag, den 21.12.2014 ab 19:35 Uhr, nach zuhö­ren in der Media­thek, waren auf­schluss­reich. Deut­li­cher kann die Baye­ri­sche Staats­mi­nis­te­rin für Wirt­schaft und Medi­en, Ener­gie und Tech­no­lo­gie, Ilse Aigner, ihre Mei­nung zum Aus­gang des Ener­gie­dia­logs nicht kundtun:

Es müs­se einen Kom­pro­miss geben und ent­schei­den wer­de allei­ne sie.…
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