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Oettinger braucht Kohle
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Viele tun es schon, die Stromversorgung in die eigene Hand nehmen. Das Kraftwerk vor der Tür ist bei energieintensiven Unternehmen bereits seit Jahrzenten im Einsatz. Große Chemieunternehmen betreiben sogar eigene Kraftwerksparks. Selbst Lebensmitteldiscounter und Autohersteller tendieren zur Stromselbsterzeugung vor Ort.
Eine Umfrage der Industrie- und Handelskammer unter Industrieunternehmen ergab, dass bereits 27 Prozent eine eigene Anlage zur Stromerzeugung im Einsatz haben oder sich im Bau befindet.…
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Jochen Hohmann, Präsident der Bundesnetzagentur hat sich mal wieder zu Wort gemeldet. Homann erklärte, dass beim Bau von notwendigen neuen Stromtrassen zu viel Zeit für Grundsatzdebatten vergeudet wird. Auf der 5. Handelsblatt Jahrestagung „Erneuerbare Energien“ erklärte Homann in Berlin, dass bei der Umsetzung auf erneuerbare Energien allgemein eine große Akzeptanz herrscht, aber beim notwendigen Ausbau der Stromtrassen es zu Diskussionen kommt. Der regionale Politik hält Homann fehlende Unterstützung vor.…
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Von Sonja Schuhmacher und Hilde Lindner-Hausner (Abgefrackt – Bündnis Weidener Becken gegen Fracking)
Besuch in der Lausitz hinterlässt große Betroffenheit bei Oberpfälzer Klimaschützern
Im Grenzfluss Neiße stehen Menschen bis zur Hüfte im Wasser und halten ein Transparent in die Höhe: „Unsere Zukunft ist Erneuerbar“. Sie sind Teil der Anti-Kohlen-Kette, einer großen Protestaktion gegen den Klimakiller Braunkohle. Mehr als 7500 Menschen verbanden Hand in Hand das Dorf Kerkwitz in der Lausitz mit dem polnischen Grabice jenseits der Neiße.…
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Zu viele Köche verderben den Brei, zu viele Minister wohl auch! So sieht es der Bundesrechnungshof. Dieser hat jetzt sehr scharfe Kritik an Angela Merkels Energiewende geäußert. Der Überblick über die finanziellen Auswirkungen scheint völlig zu fehlen. Der Bundeshaushalt wird unter Berücksichtigung aller möglichen Förderprogramme mit einem zweistelligen Milliardenbetrag jährlich belastet, so heißt es in einem Bericht von Anfang August.
Ein großes Problem sieht der Bundesrechnungshof dabei in der Koordination verschiedener Maßnahmen.…
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Die zugesagten 9,05% Rendite für den Bau neuer Stromtrassen findet auch die Versicherungswirtschaft so interessant, dass sie in Fachzeitschriften die Investition in den Netzneubau bewirbt. Kein Wunder, rentieren vergleichbar sichere 10-jährige Bundesanleihen am Kapitalmarkt bei rund 1%. Das wäre die Alternative für die konservativ anlegenden Versicherungsunternehmen. Wo werden jetzt die milliardenschweren Investition eher platziert werden?
Toll gemacht lieber Herr Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Und da wundern wir uns (oder auch nicht mehr), warum so an den Trassen für die angebliche “Energiewende” festgehalten wird.…
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Für viele kam der Entwurf für das EEG sehr gut an, eine teilweise Erdverkabelung für HGÜ-Pilotprojekte wird möglich sein. Diese Euphorie kann man nachvollziehen, keiner will eine Zerstörung der Natur mit monströsen, 80 Meter hohen Strommasten. Aber was heißt das genau? Die Euphorie wird sicher gedämmt, wenn man sich mehr Gedanken über den Satz macht. Es bedeutet, dass eine unnötige Stromtrasse trotzdem gebaut werden soll, dass auch hier nur die Übertragungsbnetzbetreiber das große Geld wittern und auch, dass
durch eine teilweise Erdverkabelung riesige Flächen Natur zerstört werden.…
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Mit dem Gesetz zur Förderung der erneuerbaren Energien hat der Bundeswirtschafts- und ‑Energieminister Sigmar Gabriel alle Hände voll zu tun. Seit Anfang diesen Jahres formiert sich der Widerstand gegen die geplante Strompassage Süd-Ost. Die Energiewende sorgt für viel Streit und Chaos. Was soll Gabriel tun, von der einen Seite bekommt er den Druck, dass die Trassen unbedingt benötigt werden, aber da wo die Trassen verlaufen sollen formiert sich der Bürgerwiderstand.…
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Der Anfangspunkt der Gleichstrompassage Süd-Ost soll angeblich von den Braunkohlerevieren bei Bad Lauchstädt in Sachsen-Anhalt nach Güstrow/Region Rostock in Mecklenburg-Vorpommern verlegt werden. Damit will Sigmar Gabriel dem Vorwurf aus dem Wege gehen, Stromtrassen zu bauen, die schädlichen Braunkohlestrom transportieren.
4 Gigawatt Stromleistung sollen zukünftig durch diese Trasse transportiert werden. Wie diese Leistung onshore oder offshore zusammengetragen werden soll, ist jedoch noch fraglich.…
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Eine internationale Anti-Kohle-Kette soll am Samstag, 23. August 2014 in der Lausitz zwei vom Abbau bedrohte Dörfer verbinden. Grabice in Polen und Kerkwitz in Deutschland. Die Kette soll mittags stehen, im Anschluss wird es eine Abschlusskundgebung mit Konzert und Redebeiträgen geben auf polnischer Seite geben.
Herr Philipp Haslach hat einen Bus für die Fahrt in die Lausitz organisiert:
Abfahrt ist am 23.8.…
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