Der Dienst­herr des Ulrich Free­se, MdB in Brandenburg

Wem dient Ulrich Free­se wirklich?

Für die SPD sitzt er als gewähl­ter Volks­ver­tre­ter sei­nes Wahl­krei­ses in Bran­den­burg im Bun­des­tag und erhält die übli­chen Diäten.

Beim Che­mie­kon­zern Lan­xess und Ener­gie­un­ter­neh­men wie Vat­ten­fall sitzt er im Auf­sichts­rat und erhält dafür rund 210.000 Euro jähr­lich „neben­her“, wie Abge­ord­ne­ten­watch zu berich­ten weiß.

Er selbst sieht nichts Unrech­tes dar­in, denn er spen­det davon fast alles an Stif­tun­gen und kari­ta­ti­ve Ein­rich­tun­gen, wie er sagt.…
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Unter­schrif­ten für Koh­le­kraft an Minis­ter Gabri­el übergeben

Über 125.000 Unter­schrif­ten für bezahl­ba­ren Strom und gute Arbeits­plät­ze” haben der DGB-Vor­­­si­t­­zen­­de Rei­ner Hoff­mann, der IG-BCE-Vor­­­si­t­­zen­­de Micha­el Vas­si­lia­dis sowie rund 70 Betriebs­rä­te und Jugend- und Aus­zu­bil­den­den­ver­tre­ter an Wirt­schafts­mi­nis­ter Sig­mar Gabri­el am Mitt­woch in Ber­lin überreicht.

Eine gute Sache, siche­re Arbeits­plät­ze und bezahl­ba­rer Strom. Das will ich auch. Aber was bin ich bereit dafür zu tun. Dazu ein inter­es­san­tes Zitat wäh­rend der Über­ga­be von Vas­si­lia­dis “Wir wol­len eine Ener­gie­po­li­tik, die mit Ste­tig­keit und Ver­läss­lich­keit wesent­li­che Vor­aus­set­zun­gen für lang­fris­ti­ge Inves­ti­ti­ons­ent­schei­dun­gen schafft, gera­de auch für die fos­si­len Ener­gien.…
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Stim­men aus dem Baye­ri­schen Land­tag nach dem Ener­gie­dia­log: “Lassen’s die Oppo­si­ti­on. Die spielt über­haupt kei­ne Rolle.”

von Dör­te Hamann

Die Oppo­si­ti­on, allen vor­an Nata­scha Koh­nen von der SPD und Lud­wig Hart­mann von den Grü­nen, lie­fern lei­der noch schlech­te­re Vor­schlä­ge für die zukünf­ti­ge Ener­gie­ver­sor­gung Bay­erns als Ilse Aigner. Die­se hat immer­hin muti­ge Wor­te gefun­den, die den Ver­tre­tern von Wirt­schafts­ver­bän­den, Gewerk­schaf­ten und der Ener­gie­lob­by am Ende des Ener­gie­dia­lo­ges deut­lich sicht­bar das sie­ges­si­che­re Grin­sen im Gesicht gefrie­ren ließen.

Aigner selbst steht jetzt vor einer rie­si­gen Chan­ce für ihre poli­ti­sche Kar­rie­re – wenn See­ho­fer sie lässt: Ein radi­ka­ler Schritt, die For­de­rung nach einem inno­va­ti­ven Modell für den Ener­gie­markt, der Mut zum Aus­bau einer dezen­tra­len Ver­sor­gung (ohne 10H) und die Abkehr von allen HGÜ-Tras­­sen sind im Grun­de genom­men die ein­zi­ge Mög­lich­keit, um dau­er­haft die Glaub­wür­dig­keit der Ener­gie­po­li­tik der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung zu gewähr­leis­ten.…
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Ener­gie­dia­log – und jetzt?

Text u.a. von: Inge Hof­gärt­ner <ingehofgaertner@freenet.de>

2‑x, das ist die Kern­aus­sa­ge beim Ener­gie­dia­log zum The­ma neue Stromtrassen.

Die resul­tie­ren­de Glei­chung aus dem Ener­gie­dia­log müss­te statt der alles offen hal­ten­den 2‑x ein­deu­tig lau­ten: 4+1=5. Das sind genau die 5GW Leis­tung, um wel­che es nach der Abschal­tung der baye­ri­schen Atom­kraft­wer­ke geht. Knapp 4GW wird die im Bau befind­li­che Thü­rin­ger Strom­brü­cke lie­fern, gut 1GW das Irschin­ger Gas­kraft­werk.…
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Der Koh­le­mi­nis­ter, Sig­mar Gabri­el, SPD, ist nicht allein! 

Von: Rein­hard Sche­chin­ger (reinhard.schechinger@t-online.de)

In kei­ner ande­ren Par­tei in Deutsch­land schlägt das Herz für die Koh­le höher als in der SPD. Sei­ten­wechs­ler, Lob­by­is­ten, Koh­len­freun­de aus tiefs­ter Über­zeu­gung – in der SPD sind sie weit verbreitet!“

Die­ses Zitat aus einer GREEN­­PEACE-Ver­­öf­­fen­t­­li­chung aus 04/2013, dem

Schwarz­buch Koh­le­po­li­tik“, Sei­te 6, siehe

https://www.greenpeace.de/node/15022, abge­ru­fen am 28.01.2015, bil­det den Auf­takt für ein Who-is-Who der deut­schen Koh­le­lob­by.…
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Der Koh­le­mi­nis­ter

Von: Rein­hard Sche­chin­ger (reinhard.schechinger@t-online.de)

Die HGÜ-Süd-Ost Tras­se dient dem Abtrans­port des Braun­koh­le­stroms aus dem Osten, wel­cher bun­des­weit durch die stei­gen­de Ein­spei­sung von Strom aus Erneu­er­ba­ren Ener­gien, EE, immer über­flüs­si­ger wird.

Mit der Tras­se wird ver­sucht, das dar­ben­de Geschäfts­mo­dell von weni­gen Stro­moli­go­po­lis­ten zu ret­ten und deren Nie­der­gang poli­tisch auf spä­te­re Wahl­pe­ri­oden zu verschieben.

Das ist das St. Flo­ri­ans- Prin­zip der Ener­­gie- Lob­­by- Poli­tik in der Reinform:

Sol­len doch die „ande­ren“ den Koh­le­kum­pels erzäh­len, dass deren Arbeits­plät­ze zu einer über­hol­ten Indus­trie gehö­ren!…
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Was Ampri­on den Bür­gern verschweigt

Von: Karin Stahl (k.stahl@geomatrixx.de)

Im Inter­view mit der Augs­bur­ger All­ge­mei­ne am 26.01.2015 erklärt Herr Dr. Preuß, Spre­cher des Unter­neh­mens Ampri­on, „… es gibt Grenz­wer­te, die wir als Netz­be­trei­ber ein­hal­ten müs­sen. Die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on sie­delt die­se Wer­te übri­gens viel höher an als der deut­sche Gesetzgeber.“
Wenn sich Herr Dr. Preuß schon auf die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on bezieht, dann soll­te er auch noch hin­zu­fü­gen, dass das Inter­na­tio­na­le Krebs­for­schungs­zen­trum (IARC) der WHO wegen erhöh­tem Leuk­ämie­ri­si­ko bei Kin­dern nie­der­fre­quen­te magne­ti­sche Wech­sel­fel­der in die Klas­se 2 B als „mög­li­cher­wei­se krebs­er­re­gend“ ein­stuft.…
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Feu­er & Flam­me gegen die Süd-Ost-Tras­se: 3000 Men­schen pro­tes­tie­ren in Pegnitz

von BI-Peg­­nitz (info@pegnitz-unter-strom.de )

Die Ver­an­stal­tung „Feu­er & Flam­me gegen die Süd-Ost-Tras­­se“ am 31.1. in Peg­nitz war ein vol­ler Erfolg! Zwei Tage vor dem Ende des Ener­gie­dia­logs der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung und fast exakt ein Jahr nach den „Ampri­on-Ver­­an­stal­­tun­­gen“ in Kulm­bach, Nürn­berg und Donau­wörth, setz­ten nach der offi­zi­el­len Schät­zung des Peg­nit­zer Poli­zei­chefs ca. 3000 Men­schen mit der glei­chen Anzahl Fackeln ein deut­li­ches Zei­chen, dass der Wider­stand gegen die unnö­ti­ge Süd-Ost-Tras­­se mehr als leben­dig ist und sich offen­sicht­lich sogar noch wei­ter stei­gert.…
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Fackeln gegen Strommasten

2015-01-31_Pegnitz_01_SEDie Kuh ist noch nicht vom Eis. Auch wenn man in den letz­ten Tagen Ver­mu­tun­gen über einen Ver­zicht auf die Süd-Ost-Strom­­tras­­se quer durch Bay­ern lesen konn­te, ist das letz­te Wort dar­über noch lan­ge nicht gespro­chen. Erst muss in Ber­lin der Bun­des­be­darfs­plan umge­schrie­ben weden. Vor einem Jahr ver­kün­de­te der Netz­be­trei­ber Ampri­on sei­ne Plä­ne. Zahl­rei­che Bür­ger­initia­ti­ven schos­sen damals wie Pil­ze aus dem Boden, bil­de­ten einen Schul­ter­schluss mit den betrof­fe­nen Kom­mu­nen und erwirk­ten mit guten Argu­men­ten und öffent­li­chem Druck ein Umden­ken zumin­dest bei der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung.…
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Offe­ne Wor­te zum Ende des Energiedialogs

von Inge Hof­gärt­ner (ingehofgaertner@freenet.de)

Er geht bald zu Ende, er wird in Fra­ge gestellt, er wird als Ali­­­bi-Ver­­an­stal­­tung zur Akzep­tanz­för­de­rung gese­hen. Der Energiedialog

Auf­grund der aktu­ells­ten Thea­ter­vor­stel­lun­gen unse­rer Poli­ti­ker führt kein Weg an fol­gen­dem Resü­mee vorbei:


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