Archiv der Kategorie: Politik

Tref­fen zwi­schen Bür­ger­initia­ti­ven und Land­tags­ab­ge­ord­ne­tem Nor­bert Dünkel

Auf Initia­ti­ve der Bür­ger­initia­ti­ve Lein­burg gegen die Süd-Ost Pas­sa­ge tra­fen sich am 17.06.16 Ver­tre­ter der Bür­ger­initia­ti­ven Lein­burg und Schnaitt­ach mit Nor­bert Dün­kel, MdL CSU, in Lauf.

2016-06-17_TreffenAnlass war die Ten­neT Absa­ge zu einer Bür­ger­ver­an­stal­tung in Alt­dorf b. Nürn­berg, ein Tref­fen mit Dün­kel und Ten­neT, sowie die Beant­wor­tung des Baye­ri­schen Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums zur Anfra­ge von Dün­kel zu den Netz­vor­ha­ben P44mod und Süd-Ost-Pas­­sa­­ge. Über­la­gert wur­de das Gespräch auch von der in der letz­ten Woche abge­sag­ten Info­ver­an­stal­tung der Bun­des­netz­agen­tur am 27.06.16 in Nürn­berg, sowie der Ver­an­stal­tung der Land­rä­te und Kom­mu­nal­po­li­ti­ker in Mün­chen.…
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Drei Jah­re Black­out? Gleich­strom­tras­sen wer­den erst 2025 fertiggestellt

von BI-Lein­­burg (bi-leinburg@stromautobahn.de)

taschenlampe-pixabay.comPein­lich für Tras­sen­be­für­wor­ter, wenn wich­ti­ge Argu­men­te für einen über­di­men­sio­nier­ten Netz­aus­bau weg­bre­chen. In die­sem Fall hat es die Behaup­tung erwischt, ohne die Gleich­strom­tras­sen ver­sin­ke der Süden wegen des Atom­aus­stiegs ab 2022 im Black­out. Blöd, wenn die Tras­sen erst frü­hes­tens 2025 fer­tig sind – bis jetzt war der Zusam­men­hang zwi­schen Atom­kraft­wer­ke aus­schal­ten und Wind­strom­tras­sen anschal­ten doch so ein­fach zu kom­mu­ni­zie­ren, und selbst so man­cher Freund der Ener­gie­wen­de ist mit die­ser Logik zu begeis­tern.…
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Dr. Rein­hard Brandl  (MdB) zu Gast in Treidelheim

Von: Freia Schmidt (freia@trassenstopp-rennertshofen.de)

Am Mon­tag, den 04.04.2016 hat­te die BI-Tras­­sen­­stopp-Ren­­nerts­ho­­fen Dr. Rein­hard Brandl (MdB, CSU) zu sich ein­ge­la­den, um mit ihm über die Ener­gie­wen­de zu dis­ku­tie­ren. Im gut gefüll­ten Feu­er­wehr­haus in Trei­del­heim nah­men ca. 30 Per­so­nen an dem inter­es­san­ten Abend teil. Ver­tre­ten waren unter ande­rem der Bür­ger­meis­ter und eini­ge Gemein­de­rä­te aus Ren­nerts­ho­fen, sowie Akti­ve der Bür­ger­initia­ti­ve (BI) aus Ren­nerts­ho­fen und der befreun­de­ten Initia­ti­ven.…
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Ener­gie­dia­log 2.0 – was für ein Witz

Bei der zwei­stün­di­gen Neu­auf­la­ge ging es erwar­tungs­ge­mäß am 29.02.16 im Lud­­wig-Erhard-Saal mit den angeb­lich tol­len Errun­gen­schaf­ten der CSU, vor­ge­tra­gen durch Aigner, an das zumeist gelang­weil­te Publi­kum los. Ver­tre­ter der Poli­tik, der Kir­chen, der Über­tra­gungs­netz­be­trei­ber, der Bun­des­netz­agen­tur, der Wind­kraft­geg­ner, der Indus­trie, der Gewerk­schaf­ten, der IHK, der Tras­sen­geg­ner, usw. ins­ge­samt ca. 100 Per­so­nen, waren geladen.

Erd­ver­ka­be­lungs­vor­rang (wur­de von den Lob­by­is­ten sofort wie­der in Fra­ge gestellt, viel zu teu­er, Strom­prei­se für die Wirt­schaft dür­fen nicht stei­gen usw.)…
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Ener­gie­dia­log 2.0

Aktionsbuendnis_gg_HGUEÜber ein Jahr ist es her, dass der baye­ri­sche Ener­gie­dia­log in Mün­chen zu Ende ging, jetzt will Minis­te­rin Aigner das ihrer Mei­nung nach erfolg­rei­che For­mat reani­mie­ren. Auch Ver­tre­ter der Bür­ger­initia­ti­ven gegen Gleich­strom­lei­tun­gen wer­den an den Gesprä­chen teil­neh­men. Bevor aber vom Baye­ri­schen Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um und der CSU angeb­li­che Erfol­ge bei der Ver­hin­de­rung der Tras­sen gefei­ert wer­den, soll­ten sich die Teil­neh­mer  Gedan­ken dar­über machen, mit wel­chem Ergeb­nis der Ener­gie­dia­log letz­tes Jahr abge­schlos­sen wur­de.…
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Poli­ti­sche Bank­rott­erklä­rung für den Gesund­heits­schutz beim Stromnetzausbau

Von: Dör­te Hamann (bi-leinburg@stromautobahn.de)

HochspannungDie Fra­ge nach den gesund­heit­li­chen Aspek­ten beim Tras­sen­bau wird in den Dis­kus­sio­nen der Tras­sen­geg­ner im Ver­gleich zu ande­ren The­men – Bedarf, Finan­zie­rung, Tech­nik usw. – nicht so häu­fig gestellt, wie es ihrer Bedeut­sam­keit ent­sprä­che. War­um ist das so? Wer sich mit dem The­ma Strom­tras­sen und Gesund­heits­ge­fah­ren beschäf­tigt hat, erwar­tet hier längst kei­ne zufrie­den­stel­len­den Ant­wor­ten mehr.…
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Kein Hartz 4 für Stromkonzerne

Von: Rein­hold Deu­ter (Reinhold.Deuter@web.de)

Kein Hartz 4 für Strom­kon­zer­ne“ tön­te der Wirt­schafts­mi­nis­ter und SPD-Vor­­­si­t­­zen­­de Sig­mar Gabri­el letz­tes Jahr. Nun sind die Ergeb­nis­se der Ver­hand­lun­gen mit den Strom­kon­zer­nen bekannt gewor­den. Und sie­he das: Es ist wirk­lich kein Harz 4. 230 Mil­lio­nen Euro pro Jahr und das 7 Jah­re lang erhal­ten die drei betrof­fe­nen Strom­kon­zer­ne RWE, Vat­ten­fall und Mibrag.…
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Best of See­ho­fer – Klei­ne Chro­nik der wich­tigs­ten Drehmomente

von Bür­ger­initia­ti­ve Lein­burg <bi-leinburg@stromautobahn.de>

Es ist kein „Dreh“strom, der ein­mal durch die Hoch­­span­­nungs-Gleich­strom-Über­­­tra­­gungs­­­lei­­tun­­gen flie­ßen soll. Das Tau­zie­hen bei der Pla­nung der Tras­sen ist den­noch von wech­sel­haf­ten poli­ti­schen Spiel­chen geprägt, die rasant sind – selbst die eige­nen Par­tei­freun­de in der CSU kön­nen ihrem Minis­ter­prä­si­den­ten „Dreh­ho­fer“ nicht immer folgen.

Betrach­tet man See­ho­fers State­ments in einer zeit­lich kom­pri­mier­ten Ver­si­on, kann es einem durch­aus schwin­de­lig wer­den: Mal brau­che es die HGÜ-Tras­­sen, mal nicht; mal sei bewie­sen, dass durch sie Koh­lestrom hin­durch fließt, mal wer­den sie wie­der zu Wind­strom­tras­sen; mal sei­en sie not­wen­dig für die Ver­sor­gungs­si­cher­heit, mal wie­der nicht.…
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Bun­des­ka­bi­nett beschließt Erdverkabelung

Das Bun­des­ka­bi­nett hat am Mitt­woch beschlos­sen, dass eine Erd­ver­ka­be­lung der geplan­ten Strom­tras­sen vor­ran­gig zur Anwen­dung kom­men soll. Man erhofft sich dadurch, die Akzep­tanz der geplan­ten HGÜ-Tras­­sen zu erhöhen.

Die Strom­tras­sen wer­den bei einer Erd­ver­ka­be­lung teu­rer, das ist kein Geheim­nis. Wirt­schafts­mi­nis­ter Sig­mar Gabri­el (SPD) erwar­tet, dass sich die stre­cken­wei­se Erd­ver­ka­be­lung die Kos­ten für die bei­den Gleich­strom-Tras­­sen um drei bis acht Mil­li­ar­den Euro erhöht.…
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Sie­ger und Ver­lie­rer im Trassenkampf

Gewin­ner und Ver­lie­rer wird es am Ende des Jah­res geben. Ver­lie­rer sind jetzt schon die Bür­ger, denn wenn der Bun­des­tag zum Ende die­ses Jah­res das Bun­des­be­darfs­plan­ge­setz ändert, wird die­ses Gesetz in Bezug auf die Süd-Ost Pas­sa­ge nicht noch ein­mal korrigiert.

Die Bür­ger­initia­ti­ven haben viel erreicht, immer­hin haben sie es geschafft, dass ein bestehen­des Gesetz noch ein­mal ver­än­dert wird. Nichts des­to trotz ist das Gesetz wei­ter­hin gül­tig und wird dann umge­setzt.…
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