Kategoriearchiv: Allgemein

Dür­fen es auch ein biss­chen mehr Lei­tun­gen sein?

Von: Karin Stahl (k.stahl@geomatrixx.de)

Angeb­lich benö­ti­gen wir die Süd­­ost-Ost-Pas­­sa­­ge (Kor­ri­dor D) für die Ver­sor­gungs­si­cher­heit Bay­erns. Dass dem nicht so ist, wur­de anhand von zahl­rei­chen Fak­ten dargestellt.

Aus­gangs­la­ge für den angeb­li­chen Bedarf der neu­en Lei­tun­gen waren die dena-Net­z­s­tu­­die I 2005 und die dena-Net­z­s­tu­­die II 2010. Die dena heißt mit vol­lem Namen „Deut­sche Ener­­gie-Agen­­tur GmbH“ und ihre Gesell­schaf­ter sind u.a. die KfW-Ban­ken­­grup­­pe und die Deut­sche Bank.… → wei­ter­le­sen

Offe­ner Brief an Aigner, See­ho­fer und Gabriel

von Inge Hof­gärt­ner (ingehofgaertner@freenet.de)

Sehr geehr­te Frau Aigner, Sehr geehr­te Her­ren See­ho­fer und Gabriel,

Set­zen, sechs”

Als um die deut­sche Demo­kra­tie besorg­ter Bür­ger neh­me ich mir eine kri­ti­sche Bewer­tung Ihrer Poli­tik her­aus. Wür­de Ihnen dabei ein Zeug­nis ver­ge­ben, wäre in die­sem ganz klar Ihre Ver­set­zung als in höchs­tem Maße gefähr­det einzustufen.

Gehen Macht und Regie­rung noch vom Vol­ke aus?

Offen­sicht­lich nicht.

Wie kön­nen Sie mit Ihrer Abwrack­prä­mie für alte Braun­koh­le­kraft­wer­ke die Ein­hal­tung der Kli­ma­schutz­zie­le gewährleisten?

→ wei­ter­le­sen

Stromb­lack­out in Bayern

Im Jahr 2023 wird in Bay­ern das letz­te Atom­kraft­werk (AKW) vom Netz gehen, aber schon heu­te, im Jahr 2015 wird nur ein Block eines letz­ten AKWs in Bay­ern Strom erzeu­gen. Das AKW Isar 2 und Grund­rem­min­gen Block C wur­den Anfang Juli für etwa einen Monat wegen Revi­si­ons­ar­bei­ten vom Netz genom­men.  Das AKW Gra­fen­rhein­feld wur­de bereits am 27. Juni 2015 vom Netz genom­men.… → wei­ter­le­sen

Stand der Tras­sen­pla­nung und Ver­öf­fent­li­chung der Stellungnahmen

Neu­es von Ampri­on und der Bun­des­netz­agen­tur (BNetzA).

  • Offi­zi­el­ler Stand der Trassenplanung

Der Über­tra­gungs­netz­be­trei­ber Ampri­on hat auf sei­ner Inter­net­sei­te den aktu­el­len Stand der Tras­sen­pla­nun­gen bekannt gege­ben (sie­he http://netzausbau.amprion.net/projekte/gleichstrompassage-korridor‑d/planungsstand). So wie es aus­sieht, wur­de das Ergeb­nis des Koali­ti­ons­gip­fels noch nicht in die Pla­nun­gen auf­ge­nom­men. Wört­lich heißt es “Im Bun­des­be­darfs­plan wur­den Start- und Ziel­or­te für die Gleich­strom­pas­sa­ge Süd-Ost die so genann­ten Netz­ver­knüp­fungs­punk­te „Bad Lauch­städt“ bei Hal­le und „Meit­in­gen“ nörd­lich von Augs­burg fest­ge­legt”. … → wei­ter­le­sen

Die ehren­wer­te Bundesnetzagentur

von  Bür­ger­initia­ti­ve Strom­tras­se 1601

Anfra­ge beim Bür­­ger­­dia­­log-Strom­­netz:
Wie vie­le Stel­lung­nah­men zum Netz­ent­wick­lungs­plan sind ins­ge­samt eingegangen?

Ant­wort:
Über 30.000.

Nach­fra­ge beim Bür­­ger­­dia­­log-Strom­­netz:
Die Zahl von mehr als 30.000 war bereits kurz nach dem Abga­be­ter­min bekannt und es hieß, es wer­de noch gezählt. Da bereits die Bür­ger­initia­ti­ven in unse­rem Umfeld (Kor­ri­dor D) über 25.000 Stel­lung­na­men ein­ge­sandt haben, die Ein­ga­ben wei­te­rer 50 BIs an unse­rer geplan­ten Tras­se und auch die Ein­wän­de von den Süd­­­link-BIs dazu kom­men, müss­ten es weit über 50.000 sein.… → wei­ter­le­sen

Ich bin sehr unzufrieden

Von: Rein­hold Deu­ter (Reinhold.Deuter@web.de)

Der bay­ri­sche Minis­ter­prä­si­dent Horst See­ho­fer ist sehr zufrie­den mit dem Ener­gie­kom­pro­miss der in Ber­lin ver­ein­bart wur­de. Ich bin es nicht, ganz im Gegen­teil ich bin sehr unzu­frie­den. Legt es dar­an das ich ein Que­ru­lant bin der nie mit etwas zufrie­den ist? Ich glau­be nicht, und zwar aus fol­gen­den Gründen.

Koh­le­ver­stro­mung und CO2 Reduk­ti­on:
Ursprüng­lich kam aus den Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um der Vor­schlag beson­ders schmut­zi­ge Braun­koh­le­kraft­wer­ke mit einer Son­der­ab­ga­be zu bele­gen.… → wei­ter­le­sen

Tras­sen­pla­nung ad absurdum

von Ulri­ke Weichert 

Die Vor­schlä­ge von Sig­mar Gabri­el füh­ren die gan­ze bis­he­ri­ge Argu­men­ta­ti­on für die Not­wen­dig­keit der HGÜ-Tras­­sen ad absur­dum, denn wenn es so ein­fach wäre, auf bestehen­de Lei­tungs­tras­sen auf­zu­sat­teln, dann wäre es schänd­lich, die­se Mög­lich­keit nicht schon vor­her ein­ge­bracht zu haben. Glei­ches gilt für die Erd­ver­ka­be­lung, die außer des Ver­mei­dens ober­ir­di­scher “Mons­ter­mas­ten” kei­ner­lei Vor­teil birgt. Ansons­ten blei­ben all die viel­dis­ku­tier­ten “Risi­ken und Neben­wir­kun­gen” erhal­ten, ein­schließ­lich der Schnei­sen der Ver­wüs­tung und der Voll­brems­wir­kung für die Ener­gie­wen­de in Bay­ern und anders­wo.… → wei­ter­le­sen

Akti­ons­bünd­nis­se gegen Gleich­strom­tras­sen ste­hen zusam­men: Gemein­sa­me Pres­se­er­klä­rung von Bür­ger­initia­ti­ven gegen Sued­link und Süd-Ost-Trasse

In einer gemein­sa­men Sit­zung des Bun­des­ver­ban­des der Bür­ger­initia­ti­ven gegen Sued­link, des lan­des­ver­ban­des Hes­sen, Ver­tre­tern des baye­ri­schen Akti­ons­bünd­nis­ses gegen die Süd- Ost-Tras­­se und des Rhön­link e.V. wur­de anhand der poli­ti­schen Ver­ein­ba­run­gen der Par­tei­vor­sit­zen­den von CDU, CSU und SPD: „Eck­punk­te für eine erfolg­rei­che Umset­zung der Ener­gie­wen­de”, über­ein­stim­mend fol­gen­de Pres­se­er­klä­rung verfasst:

Dank des bun­des­wei­ten Enga­ge­ments der Bür­ger­initia­ti­ven gegen HGÜ’s hat die Bun­des­re­gie­rung erkannt, dass der geplan­te Netz­aus­bau in den betrof­fe­nen Regio­nen zu erheb­li­chen Sor­gen in der Bevöl­ke­rung führt.→ wei­ter­le­sen

Die Hel­den von Berlin

Das hat sich CSU-Chef Horst See­ho­fer an sei­nem Geburts­tag sicher anders vor­ge­stellt. Wahr­schein­lich hat er damit gerech­net, nach sei­ner Rück­kehr vom Koali­ti­ons­gip­fel als Held der Ener­gie­wen­de gefei­ert zu werden.

Die Bür­ger­initia­ti­ven, allen vor­an das Akti­ons­bünd­nis gegen die Süd-Ost Pas­sa­ge, sind mit dem Ergeb­nis alles ande­re als zufrie­den und das hat auch sei­ne Gründe.

Die Geg­ner der Süd-Ost Pas­sa­ge haben immer gefor­dert, dass es die­se unnö­ti­ge Tras­se in keins­ter Wei­se geben darf, weder in Ver­bin­dung mit bestehen­den Tras­sen, noch als Erd­ka­bel.… → wei­ter­le­sen

Stel­lung­nah­me des Akti­ons­bünd­nis­ses gegen die Süd-Ost-Tras­se zu den Ergeb­nis­sen des Energiegipfels

Stel­lung­nah­me des Akti­ons­bünd­nis­ses gegen die Süd-Ost-Tras­­se zu den Ergeb­nis­sen des Ener­gie­gip­fels vom 1. Juli 2015 Das Akti­ons­bünd­nis gegen die Süd-Ost-Tras­­se ist zutiefst ent­täuscht über das Ergeb­nis des Koali­ti­ons­gip­fels vom 1. Juli 2015.

Minis­ter­prä­si­dent See­ho­fer hat mit sei­nem Ja zu bei­den Höchst­span­nungs­lei­tun­gen durch Bay­ern einer dezen­tra­len Ener­gie­wen­de end­gül­tig den Todes­stoß versetzt.

Irri­tiert müs­sen wir fest­stel­len, dass die Akzep­tanz der Tras­sen durch Bay­ern in der Pres­se­er­klä­rung von Wirt­schafts­mi­nis­te­rin Ilse Aigner als Erfolg schön­ge­re­det wird.… → wei­ter­le­sen