Nach der Bekanntgabe eines Standortes für ein zweites Umspannwerk in Ludersheim durch die Firma Tennet wächst nun bei vielen Menschen die Sorge in der Region, dass sie an ihrem Wohnort zukünftig von Umspannwerken und neuen Stromtrassen umzingelt sein werden.
Am Samstag, den 04. Februar 2023, haben deshalb rund 300 Gegner der geplanten Baumaßnahmen ein Zeichen nach Berlin gesendet. Der Standort für das Umspannwerk wurde mit Protestfeuern beleuchtet.
Alle Beiträge von Dörte Hamann
Nein zum neuen Umspannwerk!
Pressemitteilung 24.01.2023
Tennet will voraussichtlich am 26.01.2023 „Vorzugs“-Standort für zweites Umspannwerk in Ludersheim oder Winkelhaid bekannt geben – Trassengegner kündigen Widerstand an
Übertragungsnetzbetreiber Tennet ist mit den Planungen zu Juraleitung und Umspannwerk nicht im Zeitplan – und das ist gut so. Die Verzögerungstaktiken der Trassengegner zeigen Wirkung.
Die Bekanntgabe für den Standort eines neuen Umspannwerkes, das aufgrund der geplanten Aufrüstung der Juraleitung notwendig wäre, wurde bereits von Jahresende 2022 auf Ende Januar 2023 verschoben.… → weiterlesen
TRASSENFANS UNTER SICH: BÜRGERDIALOG OHNE BÜRGER
Bürgerdialog am 08.12.2022 in Nürnberg
Die Elite der Trassenfans wird bei Kuschelveranstaltungen des Bürgerdialog Stromnetz vor der Realität geschützt: Hausverbot und Polizei für Bürgerinitiativen, Schinken-Schnittchen für die Referenten. Das Publikum ist überwiegend selbstgebastelt und besteht zu einem guten Teil aus eigenen Mitarbeitern. Diesen wird erzählt, was längst bekannt ist: Sie wollen Netzausbau, koste es, was es wolle. Die Begründung eines BDS-Vertreters, warum “einfache Leute” wie eine BI-Sprecherin aus Winkelhaid nicht teilnehmen dürfen, war spannend: Man wolle einen “geschützten Raum” schaffen für Bürgermeister, die sich sonst nicht trauen würden, offen zu diskutieren.… → weiterlesen
Solidarisch und gemeinsam: Nein zu Juraleitung und Umspannwerk!
Pressemitteilung 09.11.2022, von Dörte Hamann

Solidarisch und gemeinsam: Nein zu Juraleitung und Umspannwerk!
Mahnwache der Bürgerinitiativen gegen die Juraleitung im Nürnberger Land
Wann: Samstag, 12.11.2022 ab 16.30 Uhr
Wo: Ludersheim, Hauptstraße, vor dem alten Feuerwehrhaus
Der Widerstand gegen die Juraleitung und das zweite Umspannwerk wächst. Der Zusammenhalt zwischen den Betroffen ebenfalls. Im Nürnberger Land haben sich in Weinhof und Winkelhaid neue Bürgerinitiativen gegründet. … → weiterlesen
Alles auf Null!
NETZAUSBAU “IDEOLOGIEFREI” ÜBERDENKEN
Die sogenannte Ideologiefreiheit ist ja derzeit beim Thema Energieversorgung in aller Munde. Der Atomausstieg ist gesetzlich beschlossen? Ach was, das muss jetzt ideologiefrei noch mal neu diskutiert werden. Harte Zeiten erfordern harte Maßnahmen.
Alles auf neu also.
Prima, da machen wir als Aktionsbündnis Trassengegner gerne mit. Was bei ollen Kernkraftwerken geht, sollte bei noch längst nicht gebauten (Atom- und Kohle-)Stromtrassen erst recht möglich sein. … → weiterlesen
Foulspiel von Tennet – Protest vor dem Infomarkt
Übertragungsnetzbetreiber tritt nach Ende des Raumordnungsverfahrens mit angezogener Handbremse an die Öffentlichkeit heran.
Mit dem Abschluss des Raumordnungsverfahrens haben sich entlang der geplanten Juraleitung die Konflikte um den geplanten Neubau der Juraleitung verschärft.
Besonders Altdorf wäre von dem massiven Neubau der Leitung betroffen. Dennoch lud der Übertragungsnetzbetreiber – der eigentlich für die Information einer möglichst breiten Öffentlichkeit sorgen sollte –, nur eine sehr kleine Gruppe von ausgesuchten Teilnehmer*innen zu den geschlossenen und in kleinem Rahmen ausgerichteten Infoforen ein.… → weiterlesen
BUNDESREGIERUNG- MIT GREENWASHING INS JAHR 2022
EU-Kommission erklärt Investition in Atom und Gas als klimafreundlich
Olaf Scholz mag neue Stromtrassen, keine Frage, das wurde schon im Wahlkampf mehr als deutlich. Noch vor der Bedeutung des Windstrom-Ausbaus spricht er in seiner Neujahrsansprache davon, man müsse in die europäischen Übertragungsnetze massiv investieren, denn das bringe Wachstum, Arbeitsplätze und Wohlstand für Deutschland. Der Ausbau von PV wird als fundamentale Säule des Klimaschutzes gar nicht erst genannt, sondern versinkt irgendwo im “und so weiter” – Zufall, Vergesslichkeit, kleine Schusselei?… → weiterlesen
Demo: “Wir brennen für die Energiewende!” am 22.10.21 in Bergrheinfeld
Pressemitteilung Aktionsbündnis Trassengegner vom 14.10.2021
“Wir brennen für die Energiewende!”
Demo für den ungehinderten Ausbau von
Erneuerbaren Energien vor Ort
Neue Übertragungsleitungen sind kein Klimaschutz. Vielmehr ist die Behauptung, der Ausbau Erneuerbarer Energien wäre ohne den Ausbau neuer Übertragungstrassen nicht möglich, ein Ablenkungsmanöver, dass der Energiewende erkennbar geschadet hat. Deutschland steuert auf eine Stromerzeugungslücke zu. Diese Gefahr besteht, weil der Ausbau von Erneuerbaren Energien durch politisch erzeugte Verhinderungsmanöver ausgebremst worden ist.… → weiterlesen
Jahresrückblick 2020
Ein schwieriges Jahr geht zu Ende. 2021 wird sicher ebenfalls kein ruhiges Jahr, auch nicht für unser Aktionsbündnis. Der Kampf für eine dezentrale Energiewende muss weitergehen.
Als Aktionsbündnis sind wir jetzt bald sieben Jahre im Einsatz, ursprünglich nur unter dem Namen “Aktionsbündnis gegen die Süd-Ost-Trasse”, jetzt auch als “Aktionsbündnis Trassengegner”, da sich unser Aktionsrahmen nicht allein gegen eine einzelne Trasse richtet, sondern insgesamt gegen den überdimensionierten Netzausbau, den wir als Verhinderungsmaßnahme für die Energiewende identifizieren.… → weiterlesen
Klares Nein zur Juraleitung – Trassengegner im Gespräch mit MdL Dünkel
Schönberg/Ludersheim – Bei einem Treffen am 19.11.2020 diskutierten MdL Norbert Dünkel und sein Büroleiter Helmut Brückner mit einer Abordnung von Bürgern aus Ludersheim sowie zwei Vertretern des bayernweiten Aktionsbündnisses der Trassengegner. Dabei wurde die Aufrüstung der sogenannten Juraleitung in den Mittelpunkt des Gespräches gestellt, mit deren Bau Ludersheim von einem zusätzlichen zweiten Umspannwerk betroffen wäre.
Der Austausch war geprägt von engagierten Diskussionen, führte aber letztlich zu konstruktiven Überlegungen, wie man mehr Bürgerinnen und Bürger demokratisch am Verfahren teilhaben lassen könne.… → weiterlesen